Neues Chevrolet Camaro Cabrio kommt offiziell nach Europa!

Dass der Chevrolet Camaro 2010 vor kurzem auf der Los Angeles Auto Show oben ohne gezeigt wurde, erfreut die Fans auch in Europa: Das neue Chevrolet Camaro Cabriolet wird im September 2011 eingeführt.


Das neue Chevrolet Camaro Cabrio kommt damit leider zu spät – quasi in der Nachsaison, während der US-Markt pünktlich ab Februar nächsten Jahres bedient wird. Dass begünstigt natürlich seine Freiluft-Konkurrenten Ford Mustang und Dodge Challenger. Die Vorstellung vom offenen Chevrolet Camaro kommentierte Chris Perry, Vice President Marketing wie folgt: „Mit der Einführung des neuen Cabriolets erreichen wir eine neue Zielgruppe, die an Design und Leistung des Camaro Gefallen finden. Die Neuauflage des Camaro ist außerordentlich beliebt. Es daher nur logisch, dass wir die Produktpalette nun in neue Richtungen ausweiten.“

Chevrolet Camaro von Beginn an auf Cabrio gebürstet

Beim Chevrolet Camaro wurden ab Entwicklungsstart die besonderen Anforderungen an ein Cabriolet-Modell berücksichtigt. Die Käufer vom Camaro Cabrio haben daher den vollen Open Air-Spaß, ohne auf die Fahrdynamik vom Coupe verzichten zu müssen. Die bereits sehr verwindungsarme Karosserie vom Chevrolet Camaro Cabrio wird durch vier strategische Maßnahmen nochmals versteift:

  • Eine Domstrebe unter der Motorhaube
  • Eine Verstärkung unterhalb des Getriebes
  • Eine Tunnelverstärkung am Unterboden
  • Unterboden-V-Streben vorne und hinten

„Bei der Entwicklung haben wir Wert darauf gelegt, dass das Cabrio dem Coupé in puncto Straßenlage, Fahrverhalten und Gesamtleistung so nahe wie möglich kommt“, erklärte Chevrolet-Chefingenieur Al Oppenheiser.

Kein Weichei: Chevrolet Camaro Cabrio

Das Chevrolet Camaro Cabrio glänzt zudem mit einem knackig-sportlichen Fahrwerk: „Um die reduzierte Karosseriestruktur eines offenen Autos auszugleichen, stimmen Ingenieure das Fahrwerk häufig etwas weicher ab und machen das Cabrio so zu einer Art Straßenkreuzer“, erläuterte Oppenheiser. „Wir haben uns für den schwierigeren und besseren Weg entschieden, die Karosseriestruktur zu verstärken anstatt die Federung weicher auszulegen. Federbeine, Buchsen und Federraten sind beim Cabrio und Coupe völlig identisch.“ Dadurch ist der offene Chevy Camaro in Sachen Beschleunigung, Straßenlage und Fahrleistung dem Camaro Coupe beinahe ebenbürtig – definitiv nicht die Regel auf dem Markt.