Toyota Venza – Ein Crossover für die USA

Crossover treffen den Geist der Zeit. Dies jedenfalls glaubt der japanischer Autohersteller zu wissen. Doch in Europa sieht Toyota offenbar keinen Markt für den Venza. Er ist bis dato nur den USA vorbehalten. Der magere Erfolg der Mercedes R-Klasse scheint den Japanern recht zu geben.

Dass Amerikaner Autos mit sehr viel Platz bevorzugen, ist kein Geheimnis. Daher ist es kaum verwunderlich, dass Crossover und SUVs sich in den USA größter Beliebtheit erfreuen.

Der Toyota Venza kombiniert gekonnt die Vorzüge eines Vans mit denen eines Kombis und rangiert damit in guter Gesellschaft der R-Klasse von Mercedes und des Dodge Journey. In Europa scheinen die Japaner jedoch, keinen Markt für die sportlichen Familienkutschen zu sehen. Und wie der doch recht magere Erfolg der Mercedes R-Klasse hierzulande beweist, könnten sie damit genau richtig liegen. Und doch ist es mehr als bedauerlich, dass der Toyota Venza dem amerikanischen Markt vorbehalten bleibt.

Der Toyota Venza soll nicht in Europa erhältlich sein

Zwar ist der Toyota Venza mit runden zehn Liter Verbrauch nicht gerade ein Spritsparer aber mit 25.975 Dollar je nach Eurokurs durchaus ein echtes Schnäppchen. Mit seinen 4,81 Metern Länge und 1,60 Metern Höhe bietet der frontgetriebene Allrounder ausreichend Platz für fünf Personen und kann problemlos zum Großraumtransporter für längere Strecken umgebaut werden.

Ohnehin ist der Toyota Venza für lange Touren ausgelegt, denn in Sachen Komfort waren die Japaner diesmal alles andere als kleinlich. Schon in der Basisversion sorgen eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, ein Sechsfach-CD-Wechsler, automatische Innenspiegel, Tempomat, Einparkhilfen und ein schlüsselloses Zugangssystem für ein angenehmes „Raumklima“.

Dazu spendiert Toyota ein umfassendes Sicherheitssystem. Sieben Airbags, aktive Kopfstützen, Stabilitätsprogramm, Bremsassistent und ESP sind auch auf Amerikas Straßen nicht selbstverständlich.

Nicht gerade ein Benzin-Sparer aber dennoch ein Schnäppchen, der Toyota Venza

Für Vortrieb sorgt wahlweise ein 2,7-Liter Benziner und ein V6 mit 3,5 Litern Hubraum. Der V6 soll laut Toyota 268 PS und 330 Nm maximales Drehmoment liefern. Der Verbrauch wird beim Vierzylinder bei 9,4 und beim V6 bei 10,9 Litern auf 100 Kilometern liegen. Beide Motorisierung soll es ab Januar 2009 als in Kombination mit einem Front- oder einem Allradantrieb geben.

Ob Toyota tatsächlich darauf beharrt, den Toyota Venza nicht in Europa anzubieten, ist noch unklar. Vorerst bleibt da wohl leider nur der Gang zum Importeur.

Werbung