Skoda Fabia Scout – Audi Allroad für Arme

Mit dem Fabia hat Skoda bereits einen gut verkäuflichen Kleinwagen im Portfolio. Nun soll der auf dem Genfer Automobilsalon zu präsentierende Skoda Fabia Scout im SUV-Look neue Kunden zum Autohändler bringen.


Der Skoda Fabia Scout basiert wie die Audi Allroad-Modelle auf der Kombi-Version, hier erwartungsgemäß auf dem Fabia Combi. Unlackierte Plastikverkleidungen und -stoßstangen mögen zwar eine geländetauglichen Optik erbringen, doch als reiner Fronttriebler ohne höhergelegtes Fahrwerk wird die Tour selten abseits befestigter Straßen verlaufen. Der neuste Skoda Fabia wird also vornehmlich in der Stadt anzutreffen sein; Skoda bezeichnet ihn selbst als „Automobil für Alltag und Freizeit gleichermaßen“, was bis auf Werkspanzer und straßenzugelassenen Rennwagen allerdings auf jedes Kfz zutrifft.

Skoda Diesel und Benziner

Im Fabia Scout sorgt das konzerntypische Motorenprogramm für ausreichenden Vortrieb: Skoda Diesel in Form der 1.4 TDI und 1.9 TDI sollen beim Autokauf Selbstzünder-Freunde ansprechen, während die 1.4 16V und 1.6 16V für den Ottonormalverbraucher gedacht sind. Aus Leistungen zwischen 80 und 105 PS resultieren CO2-Emissionen von 130 bis 180 g/km, was einem Kraftstoffverbrauch von 4,8 bis 7,5 Litern entspricht. Alle Antriebe erreichen die Euro 4-Abgasnorm.

Skoda Fabia Scout Preise

Für den Skoda Fabia Scout gibt es eine Reihe Sonderausstattung, zu der unter anderem Sitzheizung, Glasschiebedach, Freisprechanlage, Parksensoren, Anhängerkupplung und Klimaanlage gehören. Die Optionen sind einzeln und angenehmerweise nicht im Paket bestellbar. Für den neuen Fabia Combi Scout, der sich konzeptionell an die größeren Octavia Scout und Roomster Scout anlehnt, ruft Skoda Preise zwischen 17.550 und 20.950 € auf. Nach dem ersten Concept Car auf der IAA 2007 steht die Serienproduktion nun fest.

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