Nissan GTR Track Pack – License to thrill

Mit dem neuen Track Pack erhält der Supersportwagen Nissan GTR die Gene eines straßenzugelassenen Gran Turismo für die Rennstrecke.

Der Nissan GTR Preis für das Spitzenmodell „Track Pack“ beträgt 103.800 Euro; dafür wird der Kraftsportler mit 20 Zoll-Alufelgen aus dem noch wilderen SpecV-Modell des GTR, ein ebenso vom GTR SpecV stammendes Bremsbelüftungssystem und das zusammen mit Nordring entworfenen Sportfahrwerk versehen. Beim Nissan GTR Tuning ab Werk wurden Rücksitze und Sitzheizung zur Gewichtsreduzierung wegrationalisiert. Und da Sportfahrer im Rennen Helme tragen, verzichtet Nissan bei diesem rasanten Boliden ausnahmsweise auch auf Kopf- und Seiten-Airbags.

Nissan GTR Tuning beinhaltet renntaugliche Schalensitze

Im Nissan GT-R Track Pack resultieren die reduzierten ungefederten Massen, die fest zupackenden Bremsen, das feingetunte Fahrwerk und Reifen mit viel Grip in extrem hohen Kurvengeschwindigkeiten. Die mit blauem Leder abgesetzten Schalensitze garantieren den Insassen auch bei extremer Querbeschleunigung ausreichenden Seitenhalt. Zur Montage von Hosenträger-Renngurten weisen deren Lehnen schon entsprechende Aussparungen auf. Eine blaues Plakette auf der Mittelkonsole zeichnet die Track Pack-Modelle aus. Zum Aufpreis von 13.300 Euro werden die Nissan GTR Tuning-Maßnahmen zudem um einen Carbon-Heckspoiler und eine zur besseren Wärmeableitung titanbeschichtete Sportauspuff-Anlage erweitert.

Nissan GTR zischt in 2,8 Sekunden auf 100

Mittelpunkt des Nissan GT-R Track Pack ist der längs montierte Biturbo-V6 mit vier obenliegenden Nockenwellen, vier Ventilen pro Zylinder, Leichmetall-Kolben und Iridium-beschichteten Zündkerzen. Der 3,8 Liter große Motor mobilisiert 404 kW (550 PS) und stemmt 632 Nm auf die Kurbelwelle. Damit fährt der 315 km/h schnellen Supersportwagen absolute Traumwerte ein, die sonst nur mit Flitzern im Preisbereich von einer Million Euro und mehr zu erkaufen wären. So donnerte der GTR 2011 im November im japanischen Sendai in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h – und stach damit die allermeisten Konkurrenten im elitären „300 km/h-Plus“-Club aus. Ab August liefert Nissan die ersten Exemplare aus.