Elektro-Lieferwagen auf Basis des Mitsubishi i-MiEV

Der Minicab-MiEV ist für individuelle Kundenwünsche in zwei Leistungsstufen verfügbar. Die Aufträge für Lieferungen des Elektroautos auf i-MiEV-Basis werden in Japan angenommen.

Neben dem Mitsubishi i-MiEV, dem ersten im großen Stil produzierten elektrisch angetriebenen Personenwagen der Welt, bietet der japanische Autohersteller auf seinem Heimatmarkt jetzt in mit dem Minicab-MiEV einen Elektro-Lieferwagen an. Mitsubishi Motors festigt damit seine führende Stellung in der Fertigung von modernen und alltagstauglichen Elektroautos. Die gesammelten Erfahrungen in der i-MiEV Herstellung standen bei der Entwicklung des Lieferwagens wesentlich im Zentrum. Erste Kundenaufträge für den Minicab-MiEV in Japan wurden bereits unter Dach und Fach gebracht.

Mitsubishi i-MiEV liefert wertvolle Erkenntnisse

Der Minicab-MiEV befindet sich zurzeit beim japanischen Transportunternehmen Yamato Transport Co. als Flottenfahrzeug vor seinem offiziellen Marktstart in einem groß angelegten Praxistest. Beabsichtigt ist, den in geschlossener Bauart als auch mit Pritsche erhältlichen Lieferwagen nach Wunsch mit zwei unterschiedlichen Batterieversionen mit entweder10,5 kWh oder 16,0 kWh auszustatten. Im japanischen JC 08-Fahrzyklus beläuft sich die Reichweite des Mitsubishi i-MiEV-Derivats auf 100 beziehungsweise 150 Kilometer.

Minicab-MiEV auch als 4×4 erhältlich

Der Mitsubishi Minicab wird seit 1966 als Klein-Lieferwagen in Japan hergestellt und wurde immer wieder modernisiert und den Anforderungen angepasst. Neben den Transporter-Versionen gibt es den Minicab auch als Van und Freizeitauto. Mit den konventionell angetriebenen Daihatsu Materia, Kia Soul und Nissan Cube ist des eher kantige Abkömmling des Mitsubishi i-MiEV optisch in bester Gesellschaft. Je nach Kundenwunsch ist das Mitsubishi Nutzfahrzeug mit Heck- oder Allradantrieb erhältlich. Die Stromspeicher vom Elektrofahrzeug lassen sich an jeder gesicherten handelsüblichen Steckdose oder öffentlichen Stromtankstelle aufladen.

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  1. Ein schönes Fahrzeug. Ich liebe die japanischen Lieferwägen, die einen eher an Spielzeugautos als an echte PKWs erinnern. Was ich mich nur fragen ist, wo der Vorteil eines solchen Fahrzeuges ist? Kostet der elektronische Antrieb wengier Geld oder geht es hier nur um die veringerte Luftverschmutzung?

    Außerdem fürchte ich, dass solche Fahrzeuge auf dem außerjapanischen Markt nicht viel wert sind, weil ihre Größe einfach zu klein ist. Das mag vielleicht den engen Verhältnissen in Japan entgegenkommen, aber gerade in den USA ist man ganz andere Kaliber gewohnt.