Das richtige Motoröl im Auto nachfüllen – was, wann und wie viel ist entscheidend

Autor: Christian

Ob Neuwagen oder Gebrauchtwagen, jeder Motor braucht in regelmäßigen Abständen neues Motorenöl. Die Einen mehr, die Anderen weniger. Selbst neue Motoren können bis zu 0,5 Liter Öl auf 1.000 km verbrauchen, obwohl keinerlei Schaden vorliegt.

ÖleinfuhrstutzenBei den meisten Neuwagen wird der Fahrer über eine Kontrollleuchte im Cockpit über fehlendes Motorenöl informiert. Bei älteren Fahrzeugen oder Oldtimer muss sich der Fahrer noch selbst mit dem Ölmessstab über den Ölstand informieren. Dabei ist es wichtig, dass der Ölstand stets bei kaltem Motor zu überprüfen ist, also vor Fahrtbeginn. Ist der Motor nämlich warm, hat sich logischerweise auch schon das Öl erwärmt und im gesamten Motorblock verteilt.
Aber Öl auffüllen allein reicht nicht aus, es muss auch das richtige Schmiermittel in der richtigen Menge sein, andernfalls können teure Schäden entstehen. Im Normalfall sollte alle 1-2 Jahre oder zwischen 15.000 und 50.000 km ein Ölwechsel vorgenommen werden.

Zwischen den Ölwechseln sollte der Fahrer ruhig bei jedem zweiten oder dritten Tankstopp den Ölstand kontrollieren.

Ist im Motor zu viel Öl, kann das überflüssige Öl aus der Zylinderkopfdichtung gedrückt werden und den Zylinderkopf beschädigen. Sollte zu wenig Öl im Motor sein, erhitzt sich der Motor zu sehr und es kann zu einem „Motorplatzer“ kommen. In beiden Fällen freut sich nur die Werkstatt.

Wann also was und wie viel nachfüllen?

MotorölflascheMuss im Auto Öl nachgefüllt werden, dann nur das passende Öl verwenden. Je ausgereifter und leistungsstärker die Motoren sind, desto hochwertiger sollte auch das Motorenöl sein. Auch zwischen Benzinmotoren und Dieselmotoren gibt es bei der Wahl des Öls Unterschiede, die man bei der Wahl des Öls unbedingt berücksichtigen sollte.
Allein VW hat 11 verschiedene Motoröl-Normen für ihre Fahrzeuge definiert.  Um aber auf Nummer Sicher zu gehen, sollte man sich im Benutzerhandbuch informieren, welches Öl gefordert ist, bzw. sich an seinem Mechaniker des Vertrauens wenden. Denn Öle zu verwenden, die vom Fahrzeughersteller keine Freigabe bekommen haben, handeln fahrlässig.

Wer soll da noch durchblicken?
So mal auch noch auf den Ölflaschen 1.000 verschiedene Bezeichnungen, Normen und Abkürzungen stehen. Dazu  kommen dann noch die gravierenden Preisunterschiede, so kann 1 Liter Öl auch mal 30€ kosten.
Öl sollte immer erst dann nachgefüllt werden, wenn entweder eine Warnleuchte im Cockpit fehlendes Öl signalisiert bzw. der Ölpegel nahe der Minimum-Anzeige steht.

Dann aber auch nur soviel Öl nachfüllen, bis der Ölpegel mittig zwischen Minimum und Maximum steht.


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Motoröl-Freak schreibt
am 17. Dezember 2008 um 20:53 Uhr

Ein interessanter Artikel … Ich habe die Information, dass man immer das Öl welches vom Hersteller empfohlen wird verwenden sollte. Etwas abweichen kann man in der Viskosität … aber bitte nicht viel.

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Motorradöl schreibt
am 14. Januar 2009 um 19:03 Uhr

Muss man bei Motorrädern anderes Öl nehmen?

Pingback & Trackback
am 27. Mai 2009 um 10:52 Uhr
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