IAA 2007 – Klimaschutz steht im Mittelpunkt

In diesem Jahr trägt die IAA die Farbe grün. Ganz im Zeichen der Umwelt und dem Klimaschutz präsentieren die Autohersteller ihre neuen Modelle ab Donnerstag auf der 62. internationalen Autoaustellung. Im Gegensatz zu den vorangegangene Autoausstellungen steht in diesem Jahr das Kohlendioxid im Mittelpunkt.

Natürlich fehlen auch diesmal nicht die Kraftprotze und Sportwagen wie Hummer, oder der 1001 PS-starke Bugatti Veyron 16.4, oder der neue Aston Martin DBS. Sie sollten aber in diesem Jahr nur eine zweitrangige Rolle spielen.

Vielmehr werden neue umweltschonende Technologien im Mittelpunkt des Interesse stehen. Hier speziell der aufwendige Dieselhybrid, der bislang noch als unrentabel angesehen wurde, oder der Elektromotor, dem wieder neue Chancen eingeräumt werden.

Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, kündigte die 62. IAA als „Leitmesse der nachhaltigen Mobilität“ an. Um dieser Leitversion gerecht zu werden, wurden extra Flyer entworfen, die jeder Besucher erhalten soll, auf denen die Techniken und Autos vorgestellt werden, die einen besonderen Umweltschutz und aktive Sicherheit versprechen. Dieses Versprechen gaben vorab so ziemlich alle Austeller, also dürfte der Flyer ziemlich dick sein. Der Spiegel bezeichnete die Kfz-Branche ironisch als „Interessengemeinschaft die sich über Nacht zu ökophile Weltretter verwandelt“.

Auf diese Welle versuchen so ziemlich alle zureiten. So verwundert es nicht, dass der Umweltschutz bei Ferrari an der Tagesordnung steht. Sie stellen den Ferrari Millechili als Leichtmodell und Spritsparer vor. Porsche zeigt den Cayenne mit einem Hybridmotor vor und Toyota als „Öko-Weltmeister“ kündigt schon seit Wochen im Fernsehen den aktiven Klimaschutz an. Und das so erfolgreich, dass Renate Künast die Automarke als erste Wahl angepriesen hat. Nur komischer Weise verbrauchen Motoren von Toyota seit Jahr und Tag mehr Kraftstoff als die deutschen Motoren von VW, Audi, BMW oder Mercedes. Aber scheinbar macht Werbung kurzsichtig
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One Comment

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  1. Cheyenne mit Hybridmotor: ich lach‘ mich schief!
    Zu groß, zu schnell, zu unökonomisch. Die Menschheit kapiert’s erst, wenn der Kollaps da ist!