Wer preiswerte Neuwagen von VW sucht, sollte auf die Folgekosten achten. Denn darin unterscheiden sich die VW-Neuwagen gewaltig.
Preiswerte Neuwagen von VW müssen nicht unbedingt die sparsamsten sein: Der mit den fossilen Brennstoffen besonders knauserige VW Polo BlueMotion kostet 16.675 Euro, ohne Überführungs- und Zulassungskosten. Für das Basismodell Polo Trendline sind hingegen nur 12.275 Euro fällig. Damit trennen die VW-Neuwagen satte 4.400 Euro – über ein Drittel des Trendline-Preises. Wer sich dennoch für den BlueMotion interessiert, sollte vorher genau kalkulieren, ab wann sich dieses Fahrzeug rechnet – immerhin handelt es sich um einen Diesel, der dank 87 g CO2/ km keinen Kohlendioxid-Beitrag zahlen muss, aber mit 9,50 € statt 2,00 € pro angefangene 100 Kubikzentimeter zur Kasse gebeten wird. [...mehr]
Kürzlich wurde in New York der neue Jetta präsentiert. Die Mittelklasse-Limousine VW Jetta ist nun äußerlich eigenständig und keine Golf-Kopie mehr.
Klar hat der VW Jetta weiterhin den typischen VW-Look, was zu erwarten war. Golf-Parts sind am neuen Jetta jedoch nur noch unter der Hülle zu finden, es gibt keine gemeinsamen Karosserieteile mehr. Der neue weist mit 464 cm neun Zentimeter Länge mehr als das Vormodell. Vom Längenzuwachs profitieren vor allem die Fondpassagiere durch 6,7 Zentimeter mehr Beinfreiheit. Die Seitenlinie mit dem kleinen, von BMW bekannten Hofmeister-Knick ist durchaus dynamisch, ebenso das Heck, doch die Jetta-Front langweilt mit dem aktuelle Markengesicht - schade. Auf den europäischen Automarkt kommt die neue Mittelklasse-Limousine Jetta erst zu Jahresbeginn2011, vorerst werden die Jetta-verliebten Amerikaner beliefert. [...mehr]
Der VW Derby scheiterte auf dem deutschen Markt rasch. Nun kommt ein neuer VW Polo Stufenheck in die Autohäuser.Was zeichnet die Neuvorstellung aus?
Das neu VW Polo Stufenheck-Modell wird allerdings nicht in Mitteleuropa, sondern in Russland angeboten werden. Volkwagen erkannte wie auch Renault mit dem Fluence, dass das Stufenheck in der hiesigen Kleinwagen-Kundschaft äußerst unbegehrt ist, was allerdings auch an den mitunter wenig ansprechenden Fahrzeugen gelegen haben könnte. Der VW Polo Classic war ebenfalls wie sein Vorgänger VW Derby mehr Ladenhüter als Kassenfüller. Doch die östlichen Märkte begehren kleine Limousinen wie den VW Polo Stufenheck. Und der Neue macht optisch einen weitaus besseren Eindruck als seine Vorgänger. [...mehr]
Mit dem VW Polo GTI will der Volkswagenkonzern abermals diejenigen erreichen, denen ein Golf GTI außer Reichweite ist. Was zeichnet den Hot Hatch aus?
Ja, der VW Polo GTI ist ein Fahrzeug, das vielfach den Aufkleber „Waffenschmiede Wolfsburg“ tragen wird. Dass der kleine Bruder vom Golf GTI VW in der Kategorie der heiß gemachten Kleinwagen gut vertritt, war anzunehmen und hat sich auch bewahrheitet: Der VW 1.4 TSI Motor mit 180 PS und vermutlich 230 Nm Drehmoment kann mit den Konkurrenten in Form vom Grande Punto Abarth esseesse und Seat Ibiza Cupra mit ebenfalls 180 PS oder dem 192 PS starken Opel Corsa OPC gut mithalten. Hier macht dem Polo GTI also schon einmal kaum jemand was vor. [...mehr]
Kein ganz neuer VW Touran, doch ein umfangreiches Facelift erwartet Minivan-Interessenten am diesjährigen Volkswagen-Stand auf der Automesse Auto Mobil International.
Ein neuer VW Touran ist erst einmal nicht in Sicht, doch bringt das Facelift die modellübergreifende Frontgestaltung mit sich. Praktische Schiebetüren oder FlexDoors wie am neuen Opel Meriva gibt es nicht, stattdessen bleiben die Türen im Gegensatz zu den meisten Karosserie-Teilen unverändert. Zukünftige Touran Neuwagen kennzeichnen vor allem die flacheren Scheinwerfer. Das automatische Fernlicht Light Assist bzw. Dynamic Light Assist bei Wahl der optionalen Xenonscheinwerfer blendet bei Gegenverkehr und vorrausfahrenden Pkw selbstständig ab. Nichts wirklich neues, etwas Vergleichbares bot GM schon vor über 50 Jahren mit Autronic Eye und Twilight Sentinel an. [...mehr]
Dass ein neuer VW Touareg in Genf 2010 gezeigt werden würde, kündigten wir bereits an. Auch den Touareg Hybridantrieb.
Ein neuer VW Touareg in Genf 2010 soll die Anstrengungen von VW verdeutlichen, das kritisierte SUV-Segment mit verbrauchsärmeren Fahrzeugen zu bestücken. Was uns Lockenflusi Thomas Gottschalk in einer Late Night Show präsentierte, warf allerdings Fragen auf: Weswegen hat der neue VW Touareg die einschläfernde Frontmaske vom Golf bekommen? Corporate Design hin oder her, doch wenn das so weitergeht, kommen selbst die härtesten Fanboys nicht umhin, das allgemein als konservativ erachtete Mercedes-Design als geradezu „mutig“ anzuerkennen. Im Innenraum kann der Touareg jedoch überzeugen, keine skurrile Avantgarde, keine altbackene Hausmannskost. Die zu erwartenden VW-Preise lassen allerdings auch kaum etwas anderes zu. [...mehr]
Mit dem VW New Compact Coupe will Wolfsburg einen Ausblick auf einen Jetta-Zweitürer der nahen Zukunft geben. Ob und wann das Fahrzeug mit dem weißen Leder im Innenraum in Serie geht, ist jedoch unklar.
Das VW New Compact Coupe knüpft an eine Zeit an, als ein Coupe nicht aussehen musste wie ein zerknautschter Golf. Im Gegensatz zum aktuellen Scirocco ist das VW Concept Car [...mehr]
Erfuhr der wenngleich auch vielerseits belächelte VW New Beetle im Jahr 1998 einen ordentlichen Start auf dem internationalen Automarkt, so hatten die Autohändler in letzter Zeit Schwierigkeiten, das in die Jahre gekommenen Retro-Auto an Mann und Frau zu bringen.
Der VW New Beetle „BlackOrange“ wurde als nicht limitiertes Sondermodell einzig zu dem Zweck konzipiert, dem Käfer frischen Wind unter die Flügel zu bringen. Die Bezeichnung für das Fahrzeug wirft jedoch einige Fragen auf: Warum heißt die orange Metallic-Lackierung „Red Rock“? Wem das zu bunt ist, kann mit dem alternativ schwarzen Modell abgeholfen werden. Der breite, schwarze Schriftzug mit dem Modellnamen, der auf dem orangen Käfer fast schon einen coole Muscle-Car-Optik verströmt, sieht auf dem dunklen Fahrzeug in orange/ Silber leider extrem billig aus. [...mehr]
Der VW up – bei der letztjährigen IAA gross für 2010 angekündigt – wird wohl doch erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 zum Kauf bereit stehen, die ebenso angekündigte Elektroversion e-up wohl sogar erst 2013. Darüber hinaus werden wohl einige Modifikationen an dem Kleinstwagen von Volkswagen vorgenommen werden, nicht zuletzt um Kosten bei der Produktion zu sparen.
Nachdem sich das Drei-Liter-Auto Lupo nicht durchsetzen konnte, weil das Sprit-Spar-Fahrzeug schlicht zu teuer war, achtet man bei Volkswagen nun vermehrt darauf, bereits bei der Herstellung zu sparen, indem nach Möglichkeit gemeinsame Plattformen genutzt werden oder andere Bauteile. Die auf diese Weise eingesparten Kosten sollen so dem potentiellen Käufer zugute kommen.
Auf diese Weise hoffen die Wolfsburger, eine breite Käuferschaft für den vermutlich viersitzigen Stadtflitzer Up zu rekrutieren. Dass der Bedarf vorhanden ist, daran zweifelt man bei VW nicht. Nicht zuletzt die im Zusammenhang mit der Umweltprämie gekauften Kleinwagen haben der Automobilindustrie schliesslich aufgezeigt, dass das Interesse an kleinen, wendigen Fahrzeugen zu Zeiten wirtschaftlicher Instabilitäten gross ist.
Gemeinsamkeiten mit dem VW Polo
Aus der Möglichkeit zur Kosteneinsparung erklärt sich so auch die Entscheidung des Volkswagen-Konzerns, den VW Up! statt mit Heckantrieb mit [...mehr]