Wer das Opel Performance Center für das Auslassen vom Kompaktwagen Astra kritisiert, darf nun aufatmen: Ab Oktober 2010 kommt der neue Opel Astra OPC zum Autohändler.
Der Opel Astra OPC wird dann das Gegenstück zum Erzfeind aus Wolfsburg, dem Golf GTI darstellen. Optisch unterscheiden sich die beiden kompakten Sportwagen erheblich: Während der GTI eher wuchtig erscheint, weist der Blitz aus Rüsselsheim eine eher filigrane Linienführung auf. Tuningteile wie eine dynamische Frontschürze mit vergitterten Lufteinlässen und die Doppelrohr-Auspuffanlage sind ohnehin Pflicht, doch ein weiterer Wolfsburger Platzhirsch gibt klar die Marschrichtung von 0 auf 100 vor: Der VW Golf R setzt mit 270 PS die Leistungs-Benchmark, die Opel anzustreben und besser noch gleich zu übertreffen hat. [...mehr]
Mit dem Antara schickte sich Opel nach zwei Jahren Abstinenz auf dem Geländewagen-Markt wieder an, nach Frontera und Montery einen kleineren, eher stadttauglichen Vertreter dieser Trendfahrzeuge nachzuschieben.
Nach den knorrigen Vorgängern von echtem Schrot und Korn ist der Antara den weichgespülten SUV eindeutig zuzuordnen. Das auf General Motors Theta-Plattform [...mehr]
Alltagstaugliche City-Flitzer erobern die Innenstädte mit frischem Design und verbrauchsgünstigen Sparmotoren. Dazu kommen einige reine Elektrofahrzeuge.
Der Trend zum Kleinstwagen schlägt sich auch dank Abwrackprämie in der deutschen Zulassungsstatistik nieder: Im ersten Halbjahr legte das Mini-Segment gegenüber dem Vorjahr um 124 Prozent zu, allerdings ist die Welle der luxuriösen „Konservendosen“ nicht aufzuhalten. Für die Elektroautos vereinbarten die Konzerne einen einheitlichen Ladeanschluss, die Stromanbieter sorgen allmählich für ein Netz von Ladestationen.
Alles Mini von VW, auch das Elektroauto
Bei VW werden unter dem Projekt „New Small Family“ auf Basis der up!-Studien werden Mini-Fahrzeuge für alle Konzermarken konzipiert. Der 3,50 Meter lange Baby-VW agiert dabei als Nachfolger des Lupo. Der Verkaufsstart für den Dreitürer, der mit geschickter Raumnutzung den Mitfahrern menschenwürdiges Sitzen und noch Platz für Minimalgepäck [...mehr]
Im September wird auf der IAA in Frankfurt der neue Opel Astra vorgestellt. Besonders hervorheben will sich der Kompaktwagen mit zahlreichen Detaillösungen und Ablagemöglichkeiten.
Das Cockpit-Design ähnelt sehr dem des Opel Insignia. In dem breiten, schräg nach unten abfallenden Bedienfeld in der Mittelkonsole sind Schalter für Radio, Lüftung und Navigation eingearbeitet. Ins Auge fallen der neu gestaltete Schalthebel, die klingenförmigen Innentürgriffe sowie die chromumrandeten Rundinstrumente.
Viele Ablagefächer bieten Platz für alle möglichen Sachen. So findet man ein Sonnenbrillenfach auf der Fahrerseite, Ablagen für CDs und Stifte, Dosenhalter und ein Fach, wo man seine Schuhe verstauen kann. Der Kofferraum ist mit 380 Litern sehr geräumig und um 30 Liter größer als bei seinem Vorgänger.
Der 4,42 Meter lange Wagen ist einer der Größten der Kompaktwagen-Klasse. Die breitere Spur und ein neu entwickeltes Fahrwerk im neuen Opel ermöglichen eine hohe Fahrdynamik. Vier Benziner mit 1,4 Liter und 1,6 Liter Hubraum sollen zu haben sein. Den direkten Konkurrenten zum VW Golf gibt es in den Leistungsklassen von 74 kW/100 PS bis 132 kW/180 PS. Erstmals wird auch ein 1,4-Liter-Turbomotor mit 103 kW/140 PS angeboten. Möchte man lieber einen Selbstzünder fahren, werden vier mit Partikelfilter ausgerüstete Turbodiesel mit 1,3 Liter bis 2,0 Liter Hubraum und 70 kW/95 PS bis 118 kW/ 160 PS starke Astras zu erwerben sein. Die Preise stehen aber noch nicht fest. [...mehr]
Auf dem Genfer Autosalon wird Opel seine Elektroauto-Designstudie “Ampera” vorstellen. Überraschend kommt dies nicht, denn unter der neu gestallteten Karosserie verbirgt sich der “Volt” vom amerikanischen Schwester-Konzern Chevrolet.
Der Opel Ampera ist sozusagen die europäische Variante des für 2010 geplanten Volt. Zugegeben, ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug wird auch der Ampera nicht sein. Unter der futuristischen Front verbirgt sich ein sogenannter “serieller Hybridantrieb”. Aber der Ansatz kann überzeugen.
Das Konzept des Fahrzeugs basiert auf der Überlegung, dass ohnehin mit einem PKW häufig nur kurze Stecken zurückgelegt werden. Aus diesem Grund haben die Lithium-Ionen Akkus, die den 150 PS starken Elektromotor antreiben, eine Reichweite von runden 60 Kilometern. Sollte die Kraft aus der Steckdose nicht mehr ausreichen, spring ein Otto-Motor ein, der aber nicht den Wagen antreibt sondern als Generator für den Elektro dient. Auf diese Weise erreicht der Ampera eine Gesamtreichweite von 500 Kilometern. [...mehr]
Mit zwei schicken, schnittigen und mit neuem Design versehene Kombis trumpft Opel auf der Pariser Automesse Autosalon 2008 auf. Der Opel Isignia Sports Tourer und Insignia ecoFlex.
Der Mittelklassewagen Opel Insignia Sports Tourer kommt mit einem Ladevermögen von 540 Litern daher. Da freut sich die Familie, aber leider zu früh. Das Fahrzeug wird erst ab dem Frühling 2009 ausgeliefert.
Umweltbewusst gibt sich dann auch Opel in Paris. Viel ist nicht bekannt über den Motor, außer dass er 190 Pferdestärken unter der Haube versammeln soll.
Der neue Opel Isignia bei der Präsentation
Der PS-Effekt wird beim Diesel durch die 2,0 Liter TwinTurbo-Diesel - Maschine mit einem “Clean-Tech-Verbrennungsverfahren” erreicht. Dieser Motor soll die künftige Euro-5 - Abgasnorm erfüllen.
Ein anderer, neuer Motor wird ebenfalls vorgestellt. Dabei wird vermutet, dass es sich bei dem Benziner um ein Nachfolgeprodukt der Turbobenziner handeln soll. Opel will neue Maßstäbe mit den Autos setzen.
Noch weniger ist bisher über den Insignia ecoFlex bekanntgegeben, außer dass dieses Vehikel noch mehr für den Klimaschutz tun soll. Der Vertriebstermin liegt dahingehend auch noch weiter entfernt: Sommer 2009.
Wenn es nach den Vorstellungen von Opel geht, ist der Insignia dazu bestimmt, eine neue Ära bei den Rüsselsheimern einzuleiten. Als Nachfolger des zuletzt schwächelnden Vectras soll der Insignia für neuen Schwung auf dem Automarkt sorgen und die Kunden begeistern. Die Chancen stehen jedenfalls nicht schlecht, dass sich die potentiellen Käufer für das neue Modell entscheiden, denn mit einem neuen Namen und einem neuartigen Design ist man bisher ganz gut gefahren, wie man 2001 mit der Einführung des Opel Vivaro bewiesen hat. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat der Opel Insignia auf der London Motor Show, die am 22. Juli ihre Pforten öffnet. [...mehr]
Das Ende des Opel Vectra im Jahr 2008 war absehbar und bisher verbarg Opel das neue Gesicht unter dem Namen „Insignia“ vor der Öffentlichkeit. Wie nun bekannt wurde, wird der neue Passat-Konkurrent mit dem Namen „Aura“ an den Start gehen. Experten kennen diesen Namen vom amerikanischen Automarkt, wo man unter dem Dach der Marke Saturn mit einem „Aura“ sich einen Namen machen konnte. Da die Mittelklasse in den USA kaum existent ist, konnte sich der Saturn „Aura“ dort sogar den Titel „Auto des Jahres“ sichern.
Der Opel Aura tritt jedenfalls ein schweres Erbe an, denn der Vectra prägte 20 Jahre lang den deutschen Automarkt. Bisher konnte noch nicht allzu viel über den neuen Opel in Erfahrung gebracht werden, nur das er 20 cm länger sein wird als der Vectra und mit rund 23.000 Euro in der gleichen Preisklasse angesiedelt ist. Vermutlich wird es eine coupéartige Limousine werden, die als viertürige Stufenheck- und fünftürige Schrägheckversion aufgelegt wird. Auffällig sind die mandelförmigen Front- und Rückleuchten des neuen Opels.
Erste Fotos des Erlkönigs konnten von Bild-Fotographen auf der Autobahn gemacht werden.
Auf dem Gebiet der Lichttechnologien ist man schon fast genauso innovativ wie bei der Suche nach dem 1-Liter-Auto. In den siebziger Jahren eroberten die Halogenstrahler Deutschlands Straßen, in den Neunzigern schimmerten die Xenon-Lampen durch das Dunkel der Nacht und jetzt bricht das Zeitalter der LED-Lampen an.
Seit 2005 arbeitet man bei den deutschen Automobilherstellern bereits an der Technik der Licht emittierende Dioden (LED). Bisher setzte man die Technik erfolgreich bei den Rückleuchten, die dadurch markanter aufleuchteten und Fahrer schneller darauf ansprachen. Nun hat man die Entwicklung dahingehend forciert, dass man mit der langlebigen und energiesparenden LED-Technik auch die Frontbeleuchtung verbessern möchte. Der größte Vorteil der LED-Leuchten ist der formbare Lichtkegel und die damit verbundene Anpassungsfähigkeit an die äußeren Umstände.
Opel wird ab Herbst 2008 ein adaptives Autobahnlicht in seinen Fahrzeugen anbieten. Erreicht das Auto eine Geschwindigkeit von über 100 km/h wird der Lichtkegel leicht angehoben und die Stromstärke erhöht, womit die Sicht in die Ferne eindeutig verbessert wird. Ähnlich anpassungsfähig ist das Stadtlicht, welches beim Opel Insignia erstmals zum Einsatz kommen wird. Verringert sich die Geschwindigkeit unter 50 km/h, wird die Reichweite automatisch abgesenkt und es erfolgt eine breitere Ausleuchtung der Straße. Das Schlechtwetterlicht wird bei Regen und Schnee aktiviert, dabei wird der rechte Straßenrand besser ausgeleuchtet und der Gegenverkehr weniger geblendet.
Durch den Einsatz der LED-Technik wird Haltwertzeit der Fahrzeugleuchten verbessert und der Energieverbrauch gesenkt, man schätzt ihre Lebensdauer auf mindesten zwei Autoleben. Zudem erhalten die Designer mehr Freiheiten bei der Fahrzeuggestaltung, da die LED-Leuchten weniger Raum einnehmen. In den kommenden Jahren wird die LED-Technologie vermutlich in allen Fahrzeugen zu finden sein, es sei denn, die Entwicklung ist derart fortschrittlich, dass man in der Zwischenzeit bereits eine neue Technologie gefunden hat – auszuschließen ist das nicht. [...mehr]
Opel hat sein neues Umweltkonzept in Form des Opel Flextrem bereits schon im September auf der IAA in Frankfurt vorgestellt. Doch jetzt scheint Opel auf Promotour zu gehen, denn nur so kann ich es mir erklären, dass Opel seinen Flextreme im Berliner Hauptbahnhof ausstellt. Der Flextreme ist ein Ergebnis der fortwährenden Strategie von GM, neue umweltfreundliche Fahrzeuge mit neuer Antriebstechnologie zu produzieren. Damit folgen sie konsequent ihrem Ziel, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und weniger abhängig vom Erdöl zu sein. Im Fall des Flextremes ist das umweltfreundliche Elektroantriebskonzept in ein modernes Design mit vielen Innovationen verpackt worden. Der Opel besitzt ein Elektromotor, der von einer großen Lithion-Ionen-Batterie seine Energie bekommt. Im reinen Batteriebetrieb kommt der Fahrer 55km weit. Für längere Strecken ist der 1,3 Liter große Dieseltank noch mit an Board, er versorgt die Batterie mit zusätzlichen Ladestrom. Der Motor ist nur für den Ladestrom verantwortlich, mit ihm wird der Wagen nicht angetrieben, also kein Hybridantrieb.
Ein transparentes Dach, zwei seitlich nach oben öffnende Heckklappe und die gegenläufig öffnenden Türen (früher auch als Selbstmördertüren bekannt) machen den Opel Flextreme nicht nur schön, sondern auch markant und einzigartig.
Ein weiterer Clou ist der Unterflur Gepäckraum und die zwei zusätzlichen “High-Tech-Elektropersonenroller”, die unterhalb des Gepäckraums versteckt sind. Mit ihnen kann man weitere 35km ohne CO2-Ausstoß fahren. Also insgesamt 90 km umweltfreundliches Reisen. Die Roller, sowie die Batterie können unterhalb des Kofferraums über eine Dockingstation mit 220V aufgeladen werden. Also Stecker in die Wand und das Auto und die beiden Motorroller zu hause in der Garage aufladen.
Naja, der Grundgedanke ist ja nicht schlecht, aber mit der derzeitigen Reichweite überhaupt nicht zweckmäßig. Über Preis und Markteinführung ist mir noch nichts bekannt. Aber auf jeden Fall hat Opel bewiesen, dass umweltfreundliche Autos auch schön sein können.