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Moderner Dreikampf auf dem Piaggio MP3

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Ein Dreirad mit Motor – da schwebt einem sofort ein Trike vor, mit langer Gabel und hinten zwei richtig dicken Walzen. Befeuert wird das Gefährt natürlich von einem V2 oder einem Käfermotor. Piaggio stellt mit dem X8-Nachfolger MP3 klar, dass diese Vorstellung überholt ist.

Flotter Dreier aus Italien

Zunächst erscheint der MP3 wie ein gewöhnlicher Roller, wären da nicht zwei Räder an der Vorderachse. Ab dem Lenkkopf ist es ein Roller, so wie man ihn kennt. Doch trotz mehr als 50 ccm Hubraum darf jeder Inhaber eines Autoführerscheins Spaß an den Viertaktmotoren haben. Die ausreichende Spurweite von 465 mm bewirkt nämlich, dass der MP3 als Dreirad eingestuft wird und so für den Betrieb keinen Motorradführerschein verlangt. Mit diesem Kniff will Piaggio die Pkw-Fahrer anlocken. Die Gesetzeslage bedingt jedoch auch eine platzraubende Fußbremse die auf alle Räder wirkt, zusätzlich gibt es die Handbremshebel für vorn und hinten am Lenker.

Piaggio MP3 in Kurvenlage (Quelle: flickr / francescopozzi)

Dreikampf im Straßenverkehr

Mittels dritten Rades ermöglicht der MP3, die Gefahren des Rollerlebens zu minimieren. Sorgten sonst nasses Laub oder rutschige Kanaldeckel in Verbindung mit den rollertypischen kleinen Reifen schnell für brenzlige Situationen, bleibt der MP3 souverän.     [...mehr]


Gasautos – Informationen und Hersteller zur Kraftstoff-Alternative

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LPG Flüssiggas-Tankstelle © Flickr / Robert Brook

In Zeiten, in welchem die horrenden Benzinpreise das Portemonnaie zu einer Wüste mutieren lassen, rücken Kraftstoffalternative wie Gasautos immer mehr in den Vordergrund. Betrachtet man allein die finanzielle Sicht, ist Gas mit großem Abstand die lohnenswerteste Alternative zu Benzin oder Diesel.

Allerdings muss man in Deutschland eine wesentliche Differenzierung machen, denn hierzulande werden zwei Varianten von Gas angeboten. Natürliches Erdgas CNG (Compressed Natural Gas) sowie Flüssiggas LPG (Liquified Petroleum Gas) besitzen aber erhebliche Unterschiede, die beim Kauf eines Gasautos berücksichtigt werden müssen.    [...mehr]


Stau zu Pfingsten und hohe Benzinpreise – das Ärgernis zu den Feiertagen

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Gerade jetzt, wo in vielen Bundesländern wie Bayern, Bremen und Brandenburg die Ferien beginnen, werden sich zu Stau flickr ©ffriendlyPfingsten wieder zahlreiche Staus auf den typischen Urlaubsstrecken entwickeln. Hinzu kommen jene Urlauber, die das lange Pfingstwochenende für einen Kurzurlaub an der Küste und in den Bergen nutzen wollen, so müssen sich die Autofahrer wieder auf kilometerlange Staus und häufige Radarfallen in Deutschland einstellen.

Stauschwerpunkte in Deutschland existieren in großer Anzahl, weshalb man sich möglicherweise schon vor Reisebeginn nach Alternativen umschaut oder mit Hilfe moderner Navigation eine Umfahrung sucht. Typische Stauschwerpunkte werden wieder die A9 in Richtung Süden sein, wo es sich meist am Treffpunkt der A9/A3 staut. Generell wird rund um München wieder ein Knotenpunkt entstehen, da viele Reisende auf die A3 in Richtung Österreich und Italien reisen.

Besonders gefährdet ist die Nord-Süd-Achse der A7 und dies gleich an mehreren Autobahnkreuzen. Es beginnt schon im Norden rund um Hamburg, wo man entweder auf der A1 in Richtung Ostsee fahren möchte oder in Richtung Bremen. Nächster Blitzer- und Stauschwerpunkt auf der A7 ist das Autobahnkreuz in Hannover, wo sich Urlauber aus dem Ruhrgebiet, Berlin sowie den bereits auf der A7 befindlichen Autofahrern begegnen. Der Höhepunkt könnte dann das Kreuz Würzburg sein, wo die A7, die A3 und die A81 aufeinander treffen.

Gefährdet sind die Strecken rund um Frankfurt, Berlin und dem Rheingebiet. Als größtes Ärgernis trifft dann auch noch die Autofahrer, dass die Benzinpreise pünktlich zu den Feiertag gleich bis zu fünf Cent in die Höhe geschossen sind, so dass gleich am Beginn einer Urlaubsreise Entspannung dringend notwendig ist.    [...mehr]


Normalbenzin wird abgeschafft

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Aral Tankstelle

Wenn der Marktführer voran geht, werden auch bald andere Wettbewerber nachziehen – so lautet die Devise der Marktwirtschaft. Nun hat Aral beschlossen, das Normalbenzin gänzlich aus der Produktpalette zu streichen. Noch Innerhalb dieses Jahres soll die Veränderung an allen Tankstellen des Marktriesen vorgenommen werden.

Schon im November hat Aral auf sich immer mehr angleichenden Preise von Normalbenzin und Super reagiert und den Preis für das Normalbenzin dem Preis für Super angeglichen. Betrug der Anteil von Normalbenzin noch 25 Prozent vor der Angleichung, fiel er danach auf unter 13 Prozent. Insgesamt betreibt Aral rund 2.400 Tankstellen in Deutschland und bei einigen von ihnen beträgt der Anteil von Normalbenzin nur noch knapp fünf Prozent. Aufgrund dieser negativen Entwicklung, die durchaus auch absehbar war, hat nun Aral die Abschaffung des Normalbenzins beschlossen.

Experten und Automobilclubs vermuten hingegen, dass die Benzin-Monokultur zu weiteren Kostenersparnissen für die Mineralölkonzerne führen wird. Für sie entfallen schließlich die getrennte Sortierung, Lagerung und Anlieferung der Benzinsorten, weshalb hier riesige Einsparpotenziale bestehen. Dass es den Mineralölkonzernen trotz eines rückläufigen Verbrauches nicht schlecht geht, belegt der Marktführer an seinen Jahreszahlen. So konnte Aral den Nach-Steuer-Gewinn auf immerhin ein Cent je Liter erhöhen, nachdem dieser zuvor lediglich 0,5 Cent je Liter betragen hatte.

Als Autofahrer darf man gespannt sein, was sich die Herren als nächstes einfallen lassen werden.    [...mehr]


Benzinpreise erreichen Schmerzgrenze

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Steigende Benzinpreise, Tempolimit 130 auf Autobahnen, den Autofahrern bleibt derzeit nichts erspart.

Gemäß einer repräsentativen TNS Emnid-Umfrage unter 1.500 Autofahrern würden 60% ihr Auto stehen lassen und auf die öffentlichen Verkehrsmittel ausweichen, sollte der Liter Benzin 1,50 € kosten.

leerer Tank

Im Osten der Republik bilden bereits jetzt schon 41% der Befragten Fahrgemeinschaften, um die Benzinkosten zu reduzieren. Lediglich 5% der Autofahrer würden bei Benzinpreisen jenseits der 1,50€ Marke ihr geliebtes Auto gänzlich abschaffen. Dagegen denkt fast jeder zweite Autofahrer über ein Kauf eines spritsparenden Autos nach. Hierbei wird der Hybridantrieb mit 31% favorisiert.

Aber es gibt auch Fahrer, denen der Benzinpreis völlig egal ist. Wahrscheinlich tanken sie eh immer für 20 € und bekommen deshalb die Benzinpreiserhöhung nicht mit. Für 17 % der Befragten spielt demnach Geld keine Rolle.

Immer mehr Autofahrer steigen auf Fahrräder um

1,50 € schmerzt demnach die meisten Autofahrer, die nächste Hemmschwelle wäre dann bei 2 € erreicht. Dann würden 23% sofort ihre Konsequenzen ziehen, vielleicht würden wir mehr Fahrradfahrer auf den Strassen sehen. Hat auch was Gutes.

Harald Kayser, ein Automobilexperte bei PriceWaterhouseCoopers sagte in einem Interview:”Interessant ist, dass die deutsche Automobilindustrie trotz der steigenden Kraftstoffpreise nicht unmittelbar von der Benzinpreislawine betroffen sein wird.”    [...mehr]