Mit Drogen am Steuer aufgefallen oder zu viele Verkehrsdelikte begangen? Führerschein ade. Nun folgt das unrühmliche kapitel MPU, im Volksmund auch als Idiotentest bekannt. Um sich nicht als Idiot herauszustellen, ist es sinnvoll, eine MPU Vorbereitung durchzuführen.
Statisch belegt fallen rund 60 Prozent der MPU Erstabsolventen durch. Das ist nicht nur ärgerlich, da der Führerschein weiterhin bei der Behörde verbleibt, sondern auch richtig teuer. Die Kosten für eine MPU liegen je nach Äuffälligkeit zwischen 347 und 755 Euro. Zur schnellen und günstigsten Rückerlangung vom Führerschein ist die MPU Vorbereitung daher quasi unumgänglich.
Viele Angebote zur MPU Vorbereitung
Das Schreckgespenst MPU hat auch eine Unzahl unseriöser Berater zur MPU Vorbereitung hervorgebracht. So sollte die MPU Vorbereitung nicht gleichzeitig Kredite zur Finanzierung der MPU und der Vorbereitungsmaßnahmen vermitteln, realistische Preise zwischen 80 und 100 Euro pro Stunde haben sowie über durchschaubare und verständliche Qualifikationsnachweise und -kontrollen verfügen. Hier bleibt einem der Vergleich von MPU Vorbereitungen nicht erspart, denn den Führerschein gibt es ohne MPU nicht zurück.
MPU Beratung nach Führerscheinverlust
Neben Informationen zum Umfang und Ablauf der MPU erklären erfahrene [...mehr]
Im nächsten Jahr will Volvo bei den Modellreihen S80, V70 und XC70 den “Alcoguard” einbauen. Ähnlich wie bei Nissan soll der “Alcoguard” den Atemalkoholgehalt des Fahrers messen. Ist der Promillewert zu hoch, wird im Zweifelsfall die Zündung blockiert, so dass kein Starten möglich ist.
«Die grössten Herausforderungen, die es zur Steigerung der Sicherheit im Straßenverkehr zu bewältigen gilt, sind zu schnelles Fahren, unzureichender Einsatz von Sicherheitsgurten und Alkohol am Steuer», ist sich Ingrid Skogsmo vom Volvo-Sicherheitszentrum sicher. «Zurzeit wird einer von drei Verkehrstoten in Europa durch Alkohol am Steuer verursacht. Das wollen wir mit dem Alcoguard verändern.»
Der Alcoguard hat ungefähr die Größe eines Mobiltelefons und ist in der Mittelkonsole angebracht, wo er auch geladen werden kann. Bevor der Fahrer das Auto starten kann, muss er in ein Röhrchen blasen. Leuchtet eine grüne Diode ist der Wert in Ordnung bzw. es wurde kein Alkohol getrunken. Wenn die Diode gelb leuchtet, liegt der Wert zwischen 0,1 -0,2 Promille und der Wagen kann noch gestartet werden. Erst wenn die Diode rot leuchtet, wird ein Signal an die Bordelektronik gesendet, dass die Zündung blockiert.
Volvo will pro Jahr ungefähr 2.000 Fahrzeuge verkaufen. In erster Linie sollen Flottenbetreiber und Taxiunternehmen angesprochen werden. [...mehr]
Nissan hat einen Prototyp eines Fahrzeugs entwickelt, dass den Zustand des Fahrers beurteilen kann und gegebenenfalls den Start verweigert. Dazu ist das Auto ist mit Kameras und Sensoren ausgestattet, die feststellen können, ob der Fahrer alkoholisiert ist oder nicht. Ist die Messung erfolgreich, kann der Wagen nicht gestartet werden.
Gemessen wird mit Sensoren unter anderem am Schalthebel, dort wird der Schweiß des Fahrers analysiert. Desweiteren sind im Sitz Sensoren eingebaut, die den Alkoholgehalt in der Luft messen können.
Auch vor Müdigkeit am Steuer kann im Prototypen gewarnt werden. Denn im Wagen sind auch noch Kameras installiert, die mit einer Gesichtserkennungssoftware ausgestattet sind, sie warnen bei erkennbaren Anzeichen von Müdigkeit und bitten den Fahrer anzuhalten. Der Prototyp wird vorerst auch noch ein Prototyp bleiben, denn noch ist keine Marktreife erlangt. Er ist Teil eines Langzeitprojektes, dass die Anzahl der Verkehrsopfer durch Alkoholeinfluss von 1995 bis 2015 halbieren soll.