Pagani Zonda - Genf 2007

Bereits zum 76. Mal wird zwischen dem 6. und 16. März der Genfer Autosalon veranstaltet. Jedes Jahr präsentieren über 250 Austeller aus der ganzen Welt die neuesten Trends und Automobile. Dieses Jahr werden unter anderem der Skoda Superb und der VW Scirocco III. als Neuvorstellungen präsentiert.

Als man mit der „Nationale Automobil- und Fahrradausstellung“ 1905 erstmals eine Messe rund um das Thema veranstaltete, konnte man sicherlich noch ahnen, dass sie sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einer der renommiertesten Messen der Autowelt entwickelt würde. Im vergangenen Jahr begrüßten die Veranstalter 260 Austeller aus 30 Ländern, die Audi - Genf 2007900 Modelle auf einer Fläche von 102.000 Quadratmetern präsentierten. Insgesamt kamen 674.000 Besucher sowie über 5.000 Medienvertreter nach Genf, um die neuesten Studien und kommenden Modelle zu begutachten.

Zahlreiche Automobilhersteller werden in diesem Jahr in Genf wieder mit Weltpremieren aufwarten können. Skoda präsentiert beispielsweise die zweite Version des Skoda Superb, der mit einem großzügigen Raumangebot und cleveren Detaillösungen punkten soll. Die Motoren werden dabei aus dem Hause VW kommen und sind der Fachwelt vom Golf und Passat bereits bekannt. Ergänzend wird das Adaptive Front Light System die Sicherheit des Skoda Superb verbessern. Für Aufsehenserregen dürfte wohl sicherlich die neue Waffe von Audi sorgen neben dem bereits bekannten Audi S5 wird auch der Audi RS6 zu sehen sein.

Ebenfalls erstmals wird der Öffentlichkeit der neue Honda Accord als Limousine und als Kombi gezeigt. Die Kombination aus sportlichem Design und Motoren mit 2,0 oder 2,4 Litern sollen die Käufer begeistern. Seine Premiere wird auch der neue Mazda 2 feiern, der im Kleinwagensegment als 2-Türer für Furore sorgen soll. Durch mehr Sportlichkeit und einemLexus - Genf 2007 preisgünstigen Angebot soll der europäische Markt erobert werden.

Natürlich dürfen auch Studien auf dem Genfer Autosalon nicht fehlen, so wird Mitsubishi Prototype-S als Vorbote des künftigen Lancer Sportback vorstellen. Der Prototyp S wird in Genf mit einem Zweiliter-Turbomotor des Lancer Ralliart mit 176 kW / 240 PS ausgestellt sein und soll mit seinem sportlichem Fließheck und seinem markanten Dachspoiler die Käuferschaft zum späteren Kauf animieren.

Natürlich werden wir die Neuheiten des Genfer Autosalons in Kürze vorstellen.



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Audi mit LED-Leuchten

Auf dem Gebiet der Lichttechnologien ist man schon fast genauso innovativ wie bei der Suche nach dem 1-Liter-Auto. In den siebziger Jahren eroberten die Halogenstrahler Deutschlands Straßen, in den Neunzigern schimmerten die Xenon-Lampen durch das Dunkel der Nacht und jetzt bricht das Zeitalter der LED-Lampen an.

Seit 2005 arbeitet man bei den deutschen Automobilherstellern bereits an der Technik der Licht emittierende Dioden (LED). Bisher setzte man die Technik erfolgreich bei den Rückleuchten, die dadurch markanter aufleuchteten und Fahrer schneller LED Leuchten im Opel Insigniadarauf ansprachen. Nun hat man die Entwicklung dahingehend forciert, dass man mit der langlebigen und energiesparenden LED-Technik auch die Frontbeleuchtung verbessern möchte. Der größte Vorteil der LED-Leuchten ist der formbare Lichtkegel und die damit verbundene Anpassungsfähigkeit an die äußeren Umstände.

Opel wird ab Herbst 2008 ein adaptives Autobahnlicht in seinen Fahrzeugen anbieten. Erreicht das Auto eine Geschwindigkeit von über 100 km/h wird der Lichtkegel leicht angehoben und die Stromstärke erhöht, womit die Sicht in die Ferne eindeutig verbessert wird. Ähnlich anpassungsfähig ist das Stadtlicht, welches beim Opel Insignia erstmals zum Einsatz kommen wird. Verringert sich die Geschwindigkeit unter 50 km/h, wird die Reichweite automatisch abgesenkt und es erfolgt eine LED Leuchten im Opel Insigniabreitere Ausleuchtung der Straße. Das Schlechtwetterlicht wird bei Regen und Schnee aktiviert, dabei wird der rechte Straßenrand besser ausgeleuchtet und der Gegenverkehr weniger geblendet.

Durch den Einsatz der LED-Technik wird Haltwertzeit der Fahrzeugleuchten verbessert und der Energieverbrauch gesenkt, man schätzt ihre Lebensdauer auf mindesten zwei Autoleben. Zudem erhalten die Designer mehr Freiheiten bei der Fahrzeuggestaltung, da die LED-Leuchten weniger Raum einnehmen. In den kommenden Jahren wird die LED-Technologie vermutlich in allen Fahrzeugen zu finden sein, es sei denn, die Entwicklung ist derart fortschrittlich, dass man in der Zwischenzeit bereits eine neue Technologie gefunden hat – auszuschließen ist das nicht.    [...mehr]


Kia Pro Cee`d

Mit der Baureihe des Kia Cee´d gelang dem koreanischen Automobilhersteller der Durchbruch in Deutschland. Beim Cee´d kann man durchaus vom Shootingstar der Kampakten sprechen, schließlich ließ man etablierte Modelle wie den Fiat Bravo oder den Hyundai i30 bei den Verkaufszahlen klar hinter sich.

Nun möchte Kia diesen Erfolg fortsetzen und bringt 2008 einen neuen 3-Türer auf den Markt, der vor allem durch seine Sportlichkeit neue Käufer finden soll. Leider muss man jetzt schon sagen, dass dies eher ein Hauch von Sportlichkeit bleibt, denn dem 143 PS Benzin-Motor und dem 115-PS-Diesel fehlen eindeutig die Zugkraft. Das vergleichbare Modell Honda Civic Type R überzeugt auf diesem Gebiet wesentlich mehr. Angenehm fallen beim neuen 3-Türer die gut abgestuften und präzise Kia Pro Cee`dgeführten Schaltgetriebe ins Gewicht. Zudem bereiten das Fahrwerk und die Lenkung auch auf kurvigen Straßenterrain äußerst viel Spaß – hier kann der Kia klar punkten.

Selbst als Reiseauto taugt der Kia Pro Cee`d, denn mit einem Kofferraum von 340 Litern in der Kompaktklasse lässt es sich gut verreisen. Bei der Innenausstattung hat man dieses Mal einen Hauch von Klasse einfließen lassen – die Materialien sind sauber und sehr gut verarbeitet, Kia Pro Cee`dSitzheizung, sechs Airbags, Licht- und Regensensoren sowie die Klimaautomatik brauchen sich hinter der bärenstarken Konkurrenz nicht verstecken.

Der größte Vorteil des neuen Kia dürfte aber der unschlagbare Preis sein. Für 15.430 Euro liegt der Kia Pro Cee`d preislich klar unter seinen Klassenkonkurrenten Opel Astra GTC, Honda Civic Typ S und dem Citroen C4 Coupé. Als Fazit lässt sich festhalten, dass der Kia für diesen Preis durchaus Sportlichkeit versprüht, aber noch weit hinter dem gestellten Ziel eines neuen Golf GTI zurückbleibt.    [...mehr]


Aral Tankstelle

Wenn der Marktführer voran geht, werden auch bald andere Wettbewerber nachziehen – so lautet die Devise der Marktwirtschaft. Nun hat Aral beschlossen, das Normalbenzin gänzlich aus der Produktpalette zu streichen. Noch Innerhalb dieses Jahres soll die Veränderung an allen Tankstellen des Marktriesen vorgenommen werden.

Schon im November hat Aral auf sich immer mehr angleichenden Preise von Normalbenzin und Super reagiert und den Preis für das Normalbenzin dem Preis für Super angeglichen. Betrug der Anteil von Normalbenzin noch 25 Prozent vor der Angleichung, fiel er danach auf unter 13 Prozent. Insgesamt betreibt Aral rund 2.400 Tankstellen in Deutschland und bei einigen von ihnen beträgt der Anteil von Normalbenzin nur noch knapp fünf Prozent. Aufgrund dieser negativen Entwicklung, die durchaus auch absehbar war, hat nun Aral die Abschaffung des Normalbenzins beschlossen.

Experten und Automobilclubs vermuten hingegen, dass die Benzin-Monokultur zu weiteren Kostenersparnissen für die Mineralölkonzerne führen wird. Für sie entfallen schließlich die getrennte Sortierung, Lagerung und Anlieferung der Benzinsorten, weshalb hier riesige Einsparpotenziale bestehen. Dass es den Mineralölkonzernen trotz eines rückläufigen Verbrauches nicht schlecht geht, belegt der Marktführer an seinen Jahreszahlen. So konnte Aral den Nach-Steuer-Gewinn auf immerhin ein Cent je Liter erhöhen, nachdem dieser zuvor lediglich 0,5 Cent je Liter betragen hatte.

Als Autofahrer darf man gespannt sein, was sich die Herren als nächstes einfallen lassen werden.    [...mehr]


DSG Getriebe im VW Golf

Klingt unwahrscheinlich – ist aber so. Bislang waren Automatikgetriebe in Deutschland nur etwas für Langstreckenfahrer und absolute Schaltmuffel, aber mit dem neuen Siebengang-DSG von VW wird sich dies vermutlich schnell ändern, denn erstmals ist es den Entwicklern gelungen, dass ein Automatikgetriebe weitaus weniger verbraucht als ein vergleichbares Schaltgetriebe.

Als VW im Herbst 2002 das erste Doppelkupplungsgetriebe der Weltöffentlichkeit präsentierte, wähnte man sich einem Entwicklungsvorsprung von fünf Jahren gegenüber den Konkurrenten. Die Prognose der Verantwortlichen sollte sich bestätigen, erst jetzt 2008 ziehen andere Automobilhersteller wie BMW und Volvo nach. Kaum haben andere diesen Vorsprung kompensiert, zieht VW schon den nächsten Joker aus dem Ärmel – das Siebengang-DSG.

DSG Getriebe von VWDie Technik des Doppelkupplungsgetriebes kann man sich am besten vorstellen, wenn man von zwei kleinen getrennten Getrieben ausgeht. Das eine Getriebe ist ausschließlich für die geraden Gänge zuständig, während das andere sich mit den ungeraden Gängen auseinandersetzt. Fährt man beispielsweise im dritten Gang, ist die Kupplung dieses Getriebes geschlossen –zur gleichen Zeit befindet sich aber im zweiten Getriebe der vierte Gang bereits in Vorbereitung. Erreicht man die notwendige Geschwindigkeit und Drehzahl wird der Motor praktisch auf das zweite Getriebe umgeleitet, die Kupplung des einen schließt und die andere öffnet sich. Dies geschieht fast verzögerungsfrei und ohne Unterbrechung des Kraftstoffflusses, womit dem Auto dynamischere Fahreigenschaften ermöglicht wurden.

Das neue Siebengang-DSG optimiert diesen Prozess und ermöglicht das Schalten in einen siebten Gang. Dadurch fällt die Drehzahl noch einmal um knapp 500 Kurbelwellenumdrehungen, dies verringert erheblich den Verbrauch, aber auch die Geräuschkulisse im Auto. Am Beispiel des Golf TSI mit 122 PS konnte man den Verbrauch um knapp 0,4 Liter auf 100 Kilometer senken. In Zeiten, in welchem horrende Benzinpreise oftmals den Fahrspaß verderben, sind solche Verbesserungen ein Segen für die Autofahrer.    [...mehr]


VW Passat CC

Ähnlich wie der große deutsche Rivale Mercedes mit dem CLS hat nun auch VW die Lücke zwischen der Luxusklasse (Phaeton) und der Mittelklasse (Passat) geschlossen und bringt das Kraftpaket Passat CC auf den Markt. Neben dem Tiguan und dem Golf Variant soll der Passat die Hoffnungen auf ein erfolgreiches Jahr 2008 für den Volkswagen Konzern erfüllen.

Heckansicht des VW Passat CCDie stattliche Erscheinung des Passat CC ist ein Kompromiss aus Eleganz und Sport. Mit einer Höhe von nur 1,42 Meter sitzt der Fahrer vergleichbar tief wie bei einem Sportwagen, besitzt aber die Beinfreiheit einer Luxusklasse. Das langgezogene Heck des eleganten Coupés endet erst nach 4,79 Meter und verleiht dem Auto ein schnittiges Design. Das dominante Markengesicht von VW und der Powerdome auf der Motorhaube prägen die Frontansicht des Passat CC und lassen die Kraft erahnen, die unter der Haube schlummert.

VW Passat CCDie Leistungsstärke der Motoren variiert zwischen 140 PS (2.0 TDI) bis zu 300 PS (3.6 V6 FSI). Die Höchstgeschwindigkeit des Familiencoupés soll bei 250 km/h liegen, während man in 5,6 Sekunden von Null auf Hundert durchstarten kann. Der Allradantrieb ist zunächst nur beim Topmodell des Passat CC zu haben, das Doppelkupplungsgetriebe DSG hingegen bei mehreren Ausführungen. Das sportliche ambitionierte Fahrwerk DDC (Dynamic Drive Control)soll ein komfortables Dahingleiten, ohne Einbußen bei der Sportlichkeit hinnehmen zu müssen.

Auch in Sachen Sicherheit und Komfort des Innenraumes soll des den Fahrern des Passat CC an nichts mangeln. So wird das Auto mit einem Spurhaltesystem „Lane Assist” angeboten, welches das Fahrzeug korrekt auf der Spur halten soll. Über eine Kamera in der Nähe der Regensensoren werden Fahrbahnmarkierungen erfasst und dann automatisch verarbeitet. Dunkelheit und andere widrige Umstände spielen hierbei keine Rolle.

Alles in allem lässt sich sagen, dass hier Fahrspaß und Eleganz konsequent verbunden wurden. Der Passat CC wird mit Sicherheit einen Spitzenplatz in diesem Jahr einnehmen. Ab Mitte 2008 wird er dann zu haben sein.    [...mehr]


Im Rahmen der Internationalen Funkausstellung in Berlin wurde das neue TomTom Go 920 T der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und seit Ende des vergangenen Jahres ist der innovative Highend-Lotse auch käuflich zu erwerben. Insbesondere für USA- und Kanada-Reisende dürfte das Go 920 T eine wesentliche Verbesserung darstellen.

Denn neben den 41 europäischen Ländern wurde Kartenmaterial der USA und von Kanada in das TomTom Go 920 T integriert. Damit ist das Gerät nicht nur für den Privatkundenbereich von Interesse, sondern gerade Autoverleiher dürften TomTom Go 920 Tauf das umfangreiche Angebot des Navigationsgerätes zurückgreifen. Auch für Erweiterungsmöglichkeiten steht beim 920 T mit vier Gigabyte genügend Speicherplatz zur Verfügung. Dank der Map-Share-Technik können eigenhändig Korrekturen am Kartenmaterial vorgenommen werden, weshalb man auf plötzliche Änderungen noch besser reagieren kann.

Besonders komfortabel ist die verbesserte Positionsbestimmung beim TomTom Go 920 T. Sie ermöglicht auch beim Ausfall des GPS-Signales wie beispielsweise in Tunneln eine reibungslose Wegeführung. Anhand der Streckenpolarisation sowie zusätzlichen Bewegungs- und Schwerkraftsensoren bestimmt das Navigationsgerät die Position des Fahrzeugs. Zu den weiteren technischen Details des TomTom Go 920 T gehört die Sprachausgabe per Kurzstreckenfunk. Diese erlaubt es auch, dass Telefongespräche sowie die Fahranweisungen über die Lautsprecher wieder gegeben werden können.

Das Navigationsgerät verfügt über einen 4,3 Zoll messenden Touchscreen mit einer 480 x 272 Pixel-Auflösung. Das Gewicht des TomTom Go 920 T beträgt nur 220 Gramm und es misst 118 x 83 x 24 mm. Laut Hersteller wird sich die Akkulaufzeit bei rund fünf Stunden einpendeln. Der Preis liegt mit knapp 550 Euro knapp 100 Euro über dem des TomTom Go 720 T, welches ausschließlich über europäisches Kartenmaterial verfügt.

Weitere News und Infos zum TomTom 920T auf golem

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Mercedes C-Klasse - Auto des Jahres

Beim ADAC-Preis „Gelber Engel“ haben die deutschen Automobilhersteller hervorragend abschnitten und konnten sich in sämtlichen Kategorien die Trophäen sichern. Selbst renommierte Marken wie Toyota, Volvo oder Renault, die regelmäßig in den Toplisten des ADAC auftauchten, hatten keine Chance gegen die deutschen Automobile. Die 20 Millionen Leser von ADACmotorwelt und der Internetseite des ADAC sowie die Besucher der IAA haben ihre Stimmen abgegeben.

Den Titel „ Auto des Jahres“ konnte sich die Mercedes C-Klasse sichern. Sie wurde im Jahr 2007 als neues Modell im Handel präsentiert und wurde als viertürige Limousine oder als Kombi verkauft. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der Audi A5 und der Ford Mondeo. Damit avanciert die Mercedes C-Klasse zum Lieblingsauto der Deutschen.

Audi A5Als Marke des Jahres wurde Audi gekürt und hat damit den Branchenführer Mercedes vom Thron gestoßen. Für die Ingolstädter Autofirma sprach die lange Tradition und Pflege der eigenen Marke, die neuen Modelle, welche die Fahrzeugpalette von Audi bereichert haben, die konsequente Designsprache sowie die allmähliche Entwicklung zur Luxusmarke. Zuvor war Audi lediglich auf den Plätzen vier oder fünf gelandet. Auf Platz zwei liegt in dieser Kategorie Mercedes und auf Platz drei BMW.

BMW X3In der Kategorie hatten lange Zeit die Japaner von Toyota, Mazda beziehungsweise die Schweden von Volvo die Nase vorn. Den „Gelben Engel“ für Qualität erhielt in diesem Jahr aber der X3 von BMW. Die deutschen Marken haben nach der Kritik in den vergangenen Jahren mächtig aufgeholt und konnten sich mit dem Audi A2 und dem 1er von BMW weitere Podiumsplätze sichern. Lediglich der Mazda M3 und der Mitsubishi Space Star konnten sich noch unter den ersten Zehn platzieren. Wie die Erfahrungsberichte bei Volvo bewiesen, hat konnte die Zuverlässigkeit der Schweden nicht mehr überzeugen, zumal sie 2007 nur zwei neue Modelle präsentierten.

Zur Persönlichkeit des Jahres wurde BMW-Chef Norbert Reithofer gekürt. Er habe der BMW-Group konstanten Erfolg, sichere Arbeitsplätze und hohe Qualität beschert. Den Preis „Innovation und Umwelt“ gewann VW dank des neuartigen 1,4l-TSI-Motors mit Doppelkupplungsgetriebe DSG.    [...mehr]


Passat CC

Zwischen dem 19. und 27. Januar blickt die Autowelt wieder voller Freude nach Detroit, wo die Detroit Motor Show wieder ihre Tore öffnet. Die erste große Automobil-Messe des Jahres zeigt wieder zahlreiche Studien und Modell. Zudem ergibt sich gleichzeitig ein kleiner Ausblick auf das Auto-Jahr 2008.

Ford F-150Auf der Automesse kehren die amerikanischen Autofirmen teilweise zu ihren Wurzeln zurück und lassen die Aspekte Umwelt und Spritsparen völlig außer Acht, obwohl diese Themen auch in den USA zunehmend an Bedeutung gewinnen. Der Ford F-150 ist der meistverkaufte Wagen in den USA und wird seit den 60er Jahren gebaut. In Detroit feiert ein neues Pickup-Modell mit einem Acht-Zylinder-Motor seine Premiere. In die gleiche Klasse wie der F-150 fällt der Dodge Ram von Chrysler. General Motos hingegen möchte mit der Corvette ZR1 wieder Punkte sammeln. Der Sportwagen besitzt einen 6,2-Liter-Motor mit 620 PS.

BMW X6Auch die deutschen Autobauer blicken optimistisch in das Jahr 2008 und präsentieren ihr neustes Modell in Detroit. Volkswagen schickt den Passat CC in das Rennen um die Gunst der Autokäufer. Das formschöne Comfort Coupé besticht vor allem in Sachen Design und ist in Versionen von 160 PS bis 300 PS zu haben. Audi möchte mit dem TTS- Coupé mit seinen 273 PS vor allem Fans von Sportwagen ansprechen. Das kleine Kraftpaket braucht sich hinter den Branchengrößen wie dem Porsche Boxster wirklich nicht verstecken. Mercedes wirft mit dem GLK die spritsparende Version der M-Klasse auf den Markt. Er soll den etablierten wie dem X3 von BMW das Fürchten lehren. Die München hingegen setzen auf das 1er- Coupé, den neuen X6 und natürlich den neuen M3 Cabrio.

Dass selbst die großen Autofirmen auf den Umwelttick gestoßen sind, beweist der F 430 Spider von Ferrari. Der umweltfreundliche Ethanol-Antrieb entspricht der großen Nachfrage nach alternativen Energien angesichts der steigenden Benzinpreise.

Bei den Concept Cars dürfte vor allem die 500PS-Variante des R8 von Audi im Rampenlicht stehen. Ein Sechs-Liter-V12-Dieselmotor soll dem Zweisitzer eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h ermöglichen.    [...mehr]


Nach dem im letzten Jahr Renault erfolgreich mit dem Dacia Logan in das Billig-Preissegment in Deutschland gestartet war, droht dem deutschen Automobilmarkt weiteres Unheil – der Tata Nano.

Tata Nano Seitenansicht © united pictures

Aufatmen konnten die deutschen Automobil-Hersteller als sie erfuhren, dass der Tata Nano noch nicht den deutschen Sicherheitsansprüchen genügt. So wird es sicherlich noch einige Zeit dauern, bis der kleine Inder in Deutschland zu haben sein wird. Schon beim Dacia Logan waren die Experten von der regen Nachfrage überrascht worden, denn im Vorfeld der Einführung war man aufgrund des fehlenden Komforts davon ausgegangen, dass der Logan in Europa nur wenig Anklang findet. Die angepeilte Summe von 500.000 verkauften Autos wird schon vor dem eigentlichen Zieljahr 2010 übertroffen werden.

Tata Nano Frontansicht © united pictures

Der von Tata Motos entworfene Wagen wird vermutlich im Herbst diesen Jahres auf den Markt gebracht und wird im Lada 1118, in der Basisversion des Fiat Seicento und im Dacia Logan seine Konkurrenten haben. Falls es dem Hersteller auch noch gelingen sollte, den Sicherheitsansprüchen gerecht zu werden, wird der kleine Tata Nano für erhebliche Unruhe sorgen. Der angedachte Preis von knapp 1.700 Euro für den Neuwagen wird mit den geforderten Sicherheitsmaßnahmen in Europa sicherlich nicht zu halten sein, aber gerade bei jungen und Stadtmenschen wird das Auto eine große Anhängerschaft finden.

Tata Nano Frontansicht © united pictures

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