Dass ein neuer Volvo V60 nach Einführung des neuen S60 auf den Automarkt nachkommen musste, ist ein klarer Fall. Die Nomenklatur litt dabei jedoch.
Ein neuer Volvo V60-Kombi steht in den Startlöchern. Zwar hat der kommende Volvo S60 als Limousinenpendant noch nicht einmal das Licht vom Autohaus gesehen, doch wird sich dies nach dem Genfer Automobilsalon ändern. Auf der Messe gibt die neue Mittelklasse-Limo ihr Debüt, danach geht’s direkt zum Autohändler. Der Volvo V60 kann davon noch träumen, derzeit wird er noch als Erlkönig durch Eis und Schnee gescheucht, wie einige aufmerksame Fotografen mitbekamen. Der neue Volvo-Kombi wird erst ab Herbst ohne Tarnkleidung auf der französichen Automesse Paris Motor Show 2010 präsentiert. [...mehr]
Wer das Opel Performance Center für das Auslassen vom Kompaktwagen Astra kritisiert, darf nun aufatmen: Ab Oktober 2010 kommt der neue Opel Astra OPC zum Autohändler.
Der Opel Astra OPC wird dann das Gegenstück zum Erzfeind aus Wolfsburg, dem Golf GTI darstellen. Optisch unterscheiden sich die beiden kompakten Sportwagen erheblich: Während der GTI eher wuchtig erscheint, weist der Blitz aus Rüsselsheim eine eher filigrane Linienführung auf. Tuningteile wie eine dynamische Frontschürze mit vergitterten Lufteinlässen und die Doppelrohr-Auspuffanlage sind ohnehin Pflicht, doch ein weiterer Wolfsburger Platzhirsch gibt klar die Marschrichtung von 0 auf 100 vor: Der VW Golf R setzt mit 270 PS die Leistungs-Benchmark, die Opel anzustreben und besser noch gleich zu übertreffen hat. [...mehr]
Mit dem Fabia hat Skoda bereits einen gut verkäuflichen Kleinwagen im Portfolio. Nun soll der auf dem Genfer Automobilsalon zu präsentierende Skoda Fabia Scout im SUV-Look neue Kunden zum Autohändler bringen.
Der Skoda Fabia Scout basiert wie die Audi Allroad-Modelle auf der Kombi-Version, hier erwartungsgemäß auf dem Fabia Combi. Unlackierte Plastikverkleidungen und -stoßstangen mögen zwar eine geländetauglichen Optik erbringen, doch als reiner Fronttriebler ohne höhergelegtes Fahrwerk wird die Tour selten abseits befestigter Straßen verlaufen. Der neuste Skoda Fabia wird also vornehmlich in der Stadt anzutreffen sein; Skoda bezeichnet ihn selbst als „Automobil für Alltag und Freizeit gleichermaßen“, was bis auf Werkspanzer und straßenzugelassenen Rennwagen allerdings auf jedes Kfz zutrifft. [...mehr]
Dass ein neuer VW Touareg in Genf 2010 gezeigt werden würde, kündigten wir bereits an. Auch den Touareg Hybridantrieb.
Ein neuer VW Touareg in Genf 2010 soll die Anstrengungen von VW verdeutlichen, das kritisierte SUV-Segment mit verbrauchsärmeren Fahrzeugen zu bestücken. Was uns Lockenflusi Thomas Gottschalk in einer Late Night Show präsentierte, warf allerdings Fragen auf: Weswegen hat der neue VW Touareg die einschläfernde Frontmaske vom Golf bekommen? Corporate Design hin oder her, doch wenn das so weitergeht, kommen selbst die härtesten Fanboys nicht umhin, das allgemein als konservativ erachtete Mercedes-Design als geradezu „mutig“ anzuerkennen. Im Innenraum kann der Touareg jedoch überzeugen, keine skurrile Avantgarde, keine altbackene Hausmannskost. Die zu erwartenden VW-Preise lassen allerdings auch kaum etwas anderes zu. [...mehr]
Der neue Renault Coupe-Roadster Wind hat auf dem Genfer Automobilsalon am 2. März 2010 seine Weltpremiere. Highlight vom schmucken Zweisitzer der Kleinwagen-Klasse ist das in nur zwölf Sekunden elektrisch versenkbare Hardtop-Dach.
Der neue Renault Wind erweist sich mit lediglich 3,83 Meter Länge als ausnehmend agil im Stadtverkehr und auf der Parkplatz-Suche. Auf Landstraßen und Autobahnen garantiert das Renault Cabrio ebenso für eine ordentliche Portion Fahrspaß. Daneben kann der Coupe-Roadster druch wesentliche praktische Vorzüge begeistern: Der Wind macht das einzige Fahrzeug in seiner Klasse aus, das durch seine innovative Dachmechanik bei offenem wie geschlossenem Dach über das gleiche Kofferraumvolumen verfügt. Das Gepäckabteil des neuen Renault Autos fasst unabhängig von der Position des Dachs 270 Liter nach VDA-Norm. Soviel teilt die Renault-Presse jetzt schon mit. [...mehr]
Wie es schon zuvor die S4, S6 und S8-Modelle taten, stellte auch der S3 Audi auf eine Stufe mitv der BMW M-GmbH und Mercedes-AMG. Einen fixen Kompaktwagen hatten allerdings weder die Münchner noch die Stuttgarter im Portfolio.
Der erste Audi S3 8L basierte erwartungsgemäß auf dem Audi A3 und hatte den Audi 1.8T-Motor mit 210 und später 225 PS unter der Haube. Der S3 der zweiten Generation debütierte im November 2006 und ist als dreitüriger Audi S3 oder als fünftüriger Audi S3 Sportback erhältlich. Befeuert wird der kompakt Sportwagen von einem 2,0-l-Reihenvierzylinder-Ottomotor mit Benzindirekteinspritzung und Abgasturbolader. Der serienmäßige Allradantrieb quattro schaltet automatisch per Haldex-Kupplung zu, wenn die 225/40-er Reifen auf 18-Zoll-Felgen aus Leichtmetall Traktionsschwierigkeiten bekommen. [...mehr]
Mit dem Peugeot 508 dünnen die Franzosen ihr Portfolio aus: Sowohl der Mittelklasse Peugeot 407 und der Oberklasse Peugeot 607 sollen aus dem Autohaus verschwinden. Der neue 508 löst sie beide ab und belebt gleichzeitig die traditionelle 5er-Reihe.
Dass der Peugeot 508 den 607 beerbt erscheint allein aus wirtschaftlichen Gründen schon sinnvoll: Peugeots Prestige-Auto benötigt eine eigene Plattform, die kein anderes Fahrzeug PSA mitnutzt – und verkauft sich in keinster Weise zufriedenstellend. Dass sich das Ersatzfahrzeug, das als längere Version mit einem dem 5er GT von BMW entlehnten Raumkonzept gedacht ist, erfolgreicher verkauft, darf jedoch bezweifelt werden: Der ähnlich konzipierte Renault Avantime erwies sich auf dem europäischen Automarkt bestenfalls als Lachnummer. [...mehr]
Das EDAG Light Car wird nach Überarbeitung des dort vor einem Jahr gezeigten Concept Cars auf dem Automobilsalon Genf 2010 präsentiert und zeichnete sich durch einige zukunftsweisende Features aus.
So ist dem EDAG Light Car positiv zuzuschreiben, dass das „Light Car – Open Source“ neueste Leichtbauwerkstoffe wie Halbzeuge und modernste Fügeverfahren in einem Space-Frame zusammenführt. Mit dem unter aerodynamischen Gesichtspunkten gestalteten Exterieur mit veränderbaren Lichtelementen und einer speziell auf den Elektroantrieb ausgelegten Sandwich-Boden zeigt die EDAG Group eine Lösungsskizze für ein autonomes Elektrofahrzeug, das für eine potentielle Kleinserienproduktion konzipiert wurde. Die skalierbare Bodengruppe für kleine und mittlere Stückzahlen erfordert nur äußerst geringe Investitionskosten für Werkzeuge und Fertigungseinrichtungen. Das Gesamtgewicht von 1.200 kg inklusive der Lithium-Ionen-Batterie für 150 km Reichweite belegt die Reife des viertürigen Elektroautos. [...mehr]
Der Genfer Autosalon 2010 ist traditionell die erste europäische Automesse des Jahres. Vom 04. bis zum 14. März erfreuen den Auto-Fan Concept Cars, Neuvorstellungen und Messe-Girls vom feinsten.
Auf dem Genfer Autosalon 2010 wird vor allem der VW-Konzern mit gegensätzlichen und dennoch innovativen Neuwagen glänzen. So debütieren hier der neue VW Touareg und auch seine besserer Bruder, der neue Porsche Cayenne. Letzterer wird auch als Hybrid-SUV erhältlich sein und trotz mehr Platz und mehr Radstand weniger Verbrauch aufweisen. Kleinwagen-Freunde werden eher die Premiere vom Audi A1 feiern, der im Sommer 2010 zum Autohändler kommt. Hiernach soll er auch als A1 Sportback erscheinen. Der A1-Preis für den Dreitürer wird zwischen 16.000 und 18.000 Euro gemutmaßt. [...mehr]
Das Nissan Concept Car fiel auf dem Autosalon Genf 2009 durch seinen recht bulligen Auftritt und das interessante Interieur auf. Was ist vom Nissan Qazana am baldigen Serienmodell Nissan Juke geblieben?
Die Nissan Qazana-Studie erwies sich als Crossover in der Kleinwagen-Klasse als bemerkenswert: 20-Zoll-Felgen, doch nur 4,06 Meter Länge, 1,78 Meter Breite und 1,57 Meter Höhe bei einem Radstand von 2,53 Meter. Die üblichen VW Polo und Opel Corsa verblassten dagegen. Optisch machte der Quazana durch kurze Überhänge, die flache Dachlinie und die an ein Motorradhelm-Visier erinnernde Fenstergestaltung auf sich aufmerksam. Die gesamte Außengestaltung wirkt jedoch adipös und rundgelutscht – laut Nissan soll das Konzeptauto maskulin und zugleich freundlich erscheinen. Dazu sieht die Qazana-Front bestenfalls uninspiriert aus, auch die großen Heckleuchten und die kleine Kofferraumklappe überzeugen eher wenig. [...mehr]