» Umwelt
Der Punto Evo von Fiat wird uns noch ganz kirre machen. Sobald das Suffix „Evo“ auftaucht, hängen wir die Zunge aus und speicheln den Schreibtisch voll, weil wir sofort voller Freude einen kraftstrotzenden Mitsubishi Lancer Evo vor uns sehen.
Doch beim Fiat Punto Evo strotzt nichts. Man sträubt sich höchstens. Das optische Highlight am Kleinwagen soll allen Ernstes die Front darstellen, die in ihrer Grundform klar die des aktuellen Modells aufgreift. Daran ist nichts falsch, doch hat an einem modern gestalteten Fahrzeug Retro-Kitsch vom Fiat 500 in Form einer verchromten Frontspange

nichts zu suchen. Der 500 ist durch und durch Retro und soll das auch gern bleiben, doch dieses Konglomerat ist peinlich. Was ist los, Fiat, muss sich der Punto Evo erst Schützenhilfe beim 500 holen? Eigentlich nicht, verkaufte sich doch der aktuelle Grande Punto mit seinem rundgelutschten wie auch schnörkellosen Design durchaus mehr als ordentlich. Eigenständigkeit sieht aber anders aus.
Fiat Punto Evo ersetzt Grande Punto
Der Punto Evo soll jedoch als komplett neues Modell den bisherigen Grande Punto ablösen. Diese Evolution zeichnet sich vor allem durch wie fast überall gewachsene Außenmaße [...mehr]
4. September 2009

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Alltagstaugliche City-Flitzer erobern die Innenstädte mit frischem Design und verbrauchsgünstigen Sparmotoren. Dazu kommen einige reine Elektrofahrzeuge.
Der Trend zum Kleinstwagen schlägt sich auch dank Abwrackprämie in der deutschen Zulassungsstatistik nieder: Im ersten Halbjahr legte das Mini-Segment gegenüber dem Vorjahr um 124 Prozent zu, allerdings ist die Welle der luxuriösen „Konservendosen“ nicht aufzuhalten. Für die Elektroautos vereinbarten die Konzerne einen einheitlichen Ladeanschluss, die Stromanbieter sorgen allmählich für ein Netz von Ladestationen.
Alles Mini von VW, auch das Elektroauto
Bei VW werden unter dem Projekt „New Small Family“ auf Basis der up!-Studien werden Mini-Fahrzeuge für alle Konzermarken konzipiert. Der 3,50 Meter lange Baby-VW agiert
dabei als Nachfolger des Lupo. Der Verkaufsstart für den Dreitürer, der mit geschickter Raumnutzung den Mitfahrern menschenwürdiges Sitzen und noch Platz für Minimalgep [...mehr]
26. August 2009

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Schon in den 30er-Jahren und zuvor gab es ähnlich konzipierte Dreiräder; der mit Motorradtechnik befeuerte Morgan Threewheeler ist sicherlich der bekannteste von ihnen. Auch die Kleinstfahrzeuge nach dem Zweiten Weltkrieg vom Schlage des Messerschmidt Kabinenrollers oder die Heinkel Kabine waren mit hinterem Einzelrad konstruiert.
Der Aptera 2e stellt im Vergleich zu seinen Nackriegsvorbildern ein reines Elektrofahrzeug dar. Im Gegensatz zu den ersten Prototypen des dreirädrigen Aptera, die noch über einen Hinterrad-Antrieb verfügten, wird der 2e über die beiden Vorderräder angetrieben. Der Motor des 771 kg schweren Dreirads liefert ein Drehmoment von 149 Nm. Die benötigte Energie bezieht er aus Lithium-Ionen-Akkus, die mit einer Spannung von 360 Volt arbeiten. Die Akku-Kapazität wird von Aptera Motors modellabhängig mit 17 bis 22 kWh angegeben, was Reichweiten von ca. 160 Kilometer mit einer Ladung ermöglicht. Laut Werksangaben beschleunigt der Aptera 2e von Null auf 100 km/h in rund zehn Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist mit 145 km/h veranschlagt. Die Ladezeit der Batterien an einem 110-Volt-Anschluss beträgt acht Stunden. An einem regulären 220-Volt-Anschluss sind die Batterien nach nur erfreulichen vier Stunden wieder voll aufgeladen.

Niedriger cW-Wert im Aptera 2e
Zum Erreichen dieser Fahrleistungen wurde der Aptera 2e mit dem besonders niedrigen Luftwiderstandswert von 0,15 konzipiert. Für einen Zweisitzer hat das 4,39 Meter l [...mehr]
17. August 2009

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Mit dem Elektroauto Leaf will Nissan ab 2011 den Massenmarkt für Kompaktwagen mit Elektromotor bedienen. In zwei Jahren sollen in Japan und den Vereinigten Staaten 180.000 Einheiten des Leaf (engl: Laubblatt) produziert werden. Dies teilte Nissan-Chef Carlos Ghosn auf der Premierenfeier mit. Das Elektroauto Leaf könnte nach Informationen des Fachmagazins Auto Bild ab 2011 in Deutschland für unter 20.000 Euro verkauft werden. Doch zunächst debütiert der Leaf in Japan, in den USA sowie in besonderen Regionen Portugals, Irlands und Dänemarks) Nissan möchte zudem als Nachschlag zwei weitere E-Modelle auf den Markt brin [...mehr]
4. August 2009

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Neben erfolgsverwöhnten, kleineren Sport-und Rennwagen verließen die Fabrik im elsässischem Molsheim auch monströse Fahrzeuge mit mehr als zwei Plätzen. Nun hat Bugatti dem historischen Royale (Typ 41) mit dem Bordeaux einen würdigen Nachfolger geschaffen.
Rückblende: Zwischenkriegszeit. Ettore Bugatti will ein Auto für die Superreichen bauen. Das Ergebnis der Melange aus 12,7 l Hubraum, 270 PS, mindestens sechs Meter Länge und 3,2 Tonnen Gewicht ist äußerst beeindruckend, verkaufte sich mit sechs Exemplare jedoch nicht berauschend. Auf der IAA in Frankfurt wollte Bugatti ursprünglich die Neuinterpretation Bordeaux vorstellen, der seinem zweitürigen Stallgenossen Veron 16.4 überraschend ähnlich sieht. Von diesen Plänen wird inzwischen abgesehen, ausgesuchten Besuchern soll ein Bugatti Concept Car gezeigt werden.

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3. August 2009

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Reduce to the Max – auch wenn dieser Slogan von einem anderen Hersteller stammt, trifft er bei VWs ambitionierten Plänen vollends zu. Das Ein-Liter-Auto ist durch Verzicht und Leichtbau sparsam und ökologisch, aber auch alltagstauglich.
Messerschmidt reloaded
Ein Sprung in die deutsche Nachkriegszeit zeigt die geistigen Ahnen auf: Kleinstwagen vom Schlage einer BMW Isetta, eines Zündapp Janus, eines Goggomobils oder eben der Kabinenroller von Messerschmidt. Die Autos zeichneten sich durch Minimalmotoriserung, heute fast lächerlich anmutende Abmessungen und Platz für zwei Personen aus. Mit dem Ein-Liter-Auto bringt VW frischen Wind in diese angestaubten Konzepte, diesmal jedoch eher aus ökologischen statt ökonomischen wie führerscheinbedingten Gründen. An den Kabinenroller erinnert besonders das zum Zugang aufklappbare Kuppeldach.

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24. Juli 2009

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Mazda setzt immer mehr auf die Umwelt und baut einen Hybrid-Motor. Die Japaner bieten nun den 5 Hydrogen RE Hybrid an. Der Van wird von einem Wasserstoff-Kreiskolbenmotor angetrieben. Kombiniert ist er mit einem Elektromotor.
Der Wankel-Motor ist direkt mit einem Generator verbunden. Zusätzlich gibt er einem Elektromotor Energie. So entsteht umweltfreundliche Leistung und eine enorme Reichweite. Die Systemleistung des Kreiskolbenmotors verbunden mit dem Lithium-Ionen-Akku liegt laut dem japanischen Hersteller bei 150 PS mit einem Drehmoment von 350 Newtonmeter. Der Wagen soll somit eine Reichweite von 600 Kilometer besitzen. Der Wasserstoff-Tank mit einem Volumen von 105 Litern findet im minimierten Kofferraum unter einem Druck von 350 bar Platz. Das Fassungsvermögen des Benzintanks liegt bei 25 Litern.

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24. Juli 2009

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Mercedes bietet ab September 2009 zwei neue Basis-Varianten der E-Klasse an. Die Motoren sind mit vier Zylindern ausgestattet und besitzen die Blue-Efficiency-Technik für sparsamen Vortrieb.
Die E-Klasse-Kunden, die etwas für die Umwelt tun möchten, werden aufhorchen. Die neuen Vierzylinder-Motoren sollen den Oberklasse-Mercedes sehr sparsam machen und auch die die Basistarife für den Benziner und den Diesel werden sinken.

Der E 200 CDI Blue Efficiency ist ein 2,2-Liter-Selbstzünder mit 136 PS und soll preislich ab 38.735 Euro losgehen. Durchschnittlich verbraucht der Diesel 5,2 Liter Kraftstoff (137 Gramm CO2/Kilometer) auf 100 Kilometer. In 10,2 Sekunden soll der Wagen Tempo 100 schaffen und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h.
Der E 200 CGI Blue Efficiency hat einen 1,8-Liter-Benziner mit 184 PS unter der Haube und in der Preisliste geht er ab 39.508 Euro los. Der Benziner verbraucht dank einer Direkteinspritzung und Start-Stopp-Automatik auch nur 7,2 Liter Super (169 g/km CO2) auf 100 Kilometer. Der E 200 CGI schafft in 8,5 Sekunden Tempo 100. Der Topspeed liegt bei 232 km/h.
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21. Juli 2009

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SUV-Gegnern ist der zusammen mit dem Porsche Cayenne entwickelte VW Touareg ein Dorn im Auge. Zu trinkfreudig, zu gefährlich für Kleinwagen und zu schwer lauten ihre Hauptargumente. Doch mit dem neuen, bereit als Erlkönig gesichteten Modell soll sich vieles ändern.

VW Touareg ab 2011 in neuem Gewand
Der ab 2011 erhältliche Touareg soll wie sein Bruder Cayenne nach unbestätigten Aussagen um eindrucksvolle 300 kg leichter werden. Eine Größenveränderung in Richtung Tiguan ist allerdings ausgeschlossen, das um einige Zentimeter gewachsene SUV soll mit der zusätzlichen Länge nun die Montage einer dritten Sitzreihe ermöglichen. Wie sein Porsche-Zwilling kommt der neue Touareg um einiges dynamischer daher; grundlegende Änderungen gibt es an der Frontschürze, dem Grill, sowie am Heck inklusive der neuen Rückleuchten festzustellen. An der Front des neuen Touareg leuchten Hauptscheinwerfer im vom aktuellen Golf bekannten VW-Design dem Allradler den Weg nach Hause.
Toureg nun auch mit verbrauchsarmen Hybridmotoren
Neben einem 3,6 l V6 und einem 4,2 l V8, beide rundum verbessert, soll nun auch ein Hybridantrieb den Touareg durch die Wüste scheuchen. Dieser basiert auf einem V6-Benziner mit Direkteinspritzung und Kompressoraufladung, den die Konzernmarke Audi bereitstellt. Die 3,0-Liter-Maschine bringt es auf 333 PS und stemmt ein maximales Drehmoment von 440 Nm auf die Kurbelwelle. Gepaart wird die Antriebskraft des VW mit einem rund 50 PS starken Elektromotor, der weitere 110 Nm leistet. Der Verbrauch soll sich dabei auf Vierzylinderniveau absenken. Ob die kraftstrotzenden Topmotorisierungen W12 Benziner oder V10 TDI den Sprung in die nächste Modellgeneration des Touareg schaffen, ist bisher ungeklà [...mehr]
20. Juli 2009

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Ab Herbst kann man auch in Deutschland dieselbetriebene SUV mit den umweltfreundlichen Stickoxidemissionswerten, wie bei einem Benziner erwerben.
Die Mercedes-Benz R-Klasse, der ML und der GL kann man als BlueTec-Modelle mit Abgasreinigungssystem bekommen. Das umweltfreundliche Konzept BlueTec von Mercedes beinhaltet verschiedene technische Maßnahmen zur Minimierung von Emissionsbestandteilen mit einem Oxidationskatalysator und Partikelfilter.

Um die Stickoxidemissionen zu verringern, wird eine wässrige Harnstofflösung AdBlue in den Abgasstrom eingespritzt. So kommt es zur Freisetzung von Ammoniak und im nach geschalteten SCR-Katalysator wird somit bis zu 80 Prozent der Stickoxide zu unschädlichem Stickstoff und Wasser reduziert. Laut den Stuttgarter Auto-Herstellern ist es die sauberste Diesel-Technologie der W [...mehr]
19. Juli 2009

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