Die Corvette ZR1 ist das schnellste Serien-Fahrzeug, das Chevrolet je gebaut hat. Auf die reguläre Corvette der aktuellen C6-ABureihe färbt dieser Glanz natürlich ab.
Ja, die Corvette hatte es seit den Abgasgesetzen der früher 70er zunehmend schwer. Doch in den 80ern ging es leistungsmäßig wieder bergauf, in den 90ern folgte das Fahrwerk, und mit der Corvette Z06 war angesichts ihrs fetten 7.0-lV8 Smallblocks endlich wieder ein würdiger Nachfolger der 427 und 454 cui Corvette Stingray geboren. Wem deren 512 PS nicht reichen, wird womöglich mit der seit 2008 angebotenen Corvette ZR1 glücklich, die sich mit einem 6,2-l-Kompresor-V8 aufmacht, Ferrari, Porsche und Lamborghini das Fürchten zu lehren. Zu einem Bruchteil von deren Prei [...mehr]
Eben noch stand der Dodge Challenger SRT8 auf dem Autosalon Genf 2011. Da aber Fiat in eutropa Dodge nicht haben will, müssen sich alle, die sich für den Kraftprotz interessieren, an einen der zahlreichen Importeure wenden.
Der Dodge Challenger stellt seit 2008 den Beitrag von Chrysler für das Feld der Retro-Pony Cars dar. Wie seine Konkurrenten Ford Mustang und Chevrolet Camaro ist der Chally auch mit Sechszylinder zubekommen, doch im Topmodell Dodge Challenger SRT8 sorgt neuerdings der 392 Kubikzoll große Hemi V8 für gewaltigen Vortrieb: Der an den hubraumgleichen, größten Hemi der 50 Jahre erinnernde Motor leistet 470 PS und mobilisiert satte 640 Nm Drehmoment – selbstverständlich ohne Aufladung. Damit lässt sich die Viertelmeile in flotten 12,4 Sekunden durchei [...mehr]
Soeben ist der Verkauf vom Supersportwagen Porsche 918 Spyder angelaufen. Nach überwältigender Kundenresonanz auf die 2010 auf dem Genfer Autosalon präsentierte Studie wurde der Serien-Porsche 918 mit Hochdruck entwickelt.
Der Porsche 918 benötigt im neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) voraussichtlich nur drei Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 70 g/km entspricht. Das ist jedoch ein Kompensationsgeschäft: Der Porsche 918 Spyder Preis fällt mit 768.026 Euro inklusive Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung so hoch aus, dass der eingesparte Sprit nicht mehr ins Gewicht fällt. Um die Exklusivität des 918 Spyder sicherzustellen, ist der Bolide auf 918 Stück limitiert. Je eher der Kunde bestellt, umso erhält er sein Fahrzeug, da die Produktion in der Reihenfolge des Bestelleingangs abläuft. Die Fertigung vom grünen Ferrari-Schreck soll am 18. September 2013 – 9/18 in der amerikanischen Datumsschreibweise – beginnen. Die Auslieferung startet ab November 2 [...mehr]
Die Markteinführung des C 63 AMG Coupe beginnt im Juli 2011. Als besonders attraktiv erweist sich das zeitgleich verfügbare C 63 AMG Coupé „Edition 1“ mit exklusiver Ausstattung.
Das neue Mercedes C 63 AMG Coupe ist mit dem natürlich beatmeten AMG 63-V8-Motor, der maximal 336 kW (457 PS) und 600 Nm Drehmoment leistet, bestens bedient: Von null auf 100 km/h donnert das heißgemachte C-Klasse Coupe in 4,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt elektronisch begrenzte 250 km/h. Eine harte Nuss für BMW M3 und Audi RS5. Das C 63 AMG Coupe erhält natürlich alle Technik-Updates, die C 63 AMG Limousine und T-Modell aufwerten: So verringert beispielsweise das AMG Speedshift MCT 7-Gang Sportgetriebe mit serienmäßigem „Controlled Efficiency“-Fahrprogramm und neuer Servopumpe den Kraftstoffverbrauch ordentlich: Im Messzyklus „NEFZ gesamt“ kommt das Mercedes AMG-Coupe auf 12,0 l/100 [...mehr]
Dass der Ford Mustang 2011 endlich wieder als Mustang Boss 302 ist für Fans klassischer Performance Cars ein Segen. Leider nicht hierzulande, denn nach Deutschland wird der Boss nicht offiziell eingeführt.
Wenn der Ford Mustang 2011 als Boss 302 in die Showrooms der Händler rollt, gibt es wieder soviel Bang für the Buck, das hiesige Ökos den nächsten Baum umarmen: Für lächerliche 40.145 Dollar (etwa 29.000 Euro) gibt es 440 PS aus fünf Litern Hubraum – bzw. 302 Kubikzoll. Wer sich nie einen Ford Mustang Shelby GT500 leisten konnte, war schon 1969 mit dem Boss 302 gut beraten. Zudem kommt diese Version des Ford Mustang optional mit einem besonderen Feature, das Chevrolet Camaro und Dodge Challenger auf der Rennpiste alt aussehen lassen soll: Der Ford Mustang Boss mit „Trackey“ (eine Kontraktion aus „Track“ und „Key“) wird vom Händler mit zwei verschiedenen Zündschlüsseln ausgeliefert: Einer mit schwarzem Boss-Emblem für den regulären Straßeneinsatz. Der zweite ist der Trackey mit rotem Boss-Lo [...mehr]
Der Toyota Supra bekommt endlich einen adäquaten Nachfolger: Der auf dem Autosalon Genf 2011 vorgestellte Toyota FT-86 II hat das Zeug dazu, das Image der biederen Marke ordentlich aufzupolieren.
Und das wird der Toyota FT-86 bereits im nächsten Jahr tun: Toyota hat das kompakte Coupe für 2012 fest angekündigt. Dies war ohnehin unabdingbar, nachdem bereits auf der IAA 2009 ein roter FT-86 für Furore sorgte. Mit dem Toyota Coupe gibt es zudem einen harten Konkurrenten für die etablierten Platzhirsche der Kompaktklasse: Mit dem Basismotor, einem 200 PS Boxer, lässt sich gegen BMW 1er M und Audi RS3 nicht viel ausrichten. Doch warum sollte der Motor, der aus dem Hause Subaru stammt, nicht auch dem Turbo-Triebwerk des Impreza WRX STi weichen? Immerhin baut auch Projektpartner Subaru eine Coupe-Vers [...mehr]
Das schwedische Unternehmen Koenigsegg macht es Bugatti nicht leicht: Direkt gegenüber vom Veyron stand in Genf der Koenigsegg Agera R – der das VW-Topmodell recht alt aussehen ließ.
Der neue Koenigsegg Supersportwagen verfügt, wie könnte es auch anders sein, über einen Mittelmotor und zwei Sitze. Der 4,29 Meter lange und zwei Meter breite Agera R stellt die Weiterentwicklung des mit 910 PS bereits ausreichend motorisierten regulären Agera dar. Bei der flotteren R-Version trimmten die Schweden den fünf Liter großen V8-Biturbo-Benziner beachtliche 1.115 PS. Maximal liegen bei 4.100 Touren satte 1.200 Nm Drehmoment an, die über einen 3.300 Umdrehungen andauernden Bereich bereit stehen sollen. Der Bugatti Veyron 16.4 benötigt für eine sehr ähnliche Leistung acht Liter Hubraum und jeweils doppelt so viele Lader und Zylin [...mehr]
Der Lamborghini Aventador gehört zweifelsohne zu den meistbesuchten Exponaten auf dem Genfer Autosalon. Was Lamborghini da als Nachfolger für den Murcielago gezaubert hat, ist aber auch eine längere Anreise wert.
Der Lamborghini Aventador probiert gar nicht erst, sich dezent wie ein Bentley zu verstecken – der knallorange Lack macht den Mittelmotor-Supersportwagen ohnehin so auffällig wie einen bunten Hund. Bemerkenswert ist, dass die schöne Audi-Tochter dem Murcielago-Erben ein sofort als Lamborghini erkennbares Kleid voller optischer Aggressivität verpasst hat, ohne dabei jedoch auf die extreme Kantigkeit von Gallardo und vor allem Reventon zurückzugreifen. Wir verweichlichen doch nicht etwa? Mitnichten. Der Aventador, einst Name eines besonders zähen Kampfstieres, ist wie erhofft alles andere als ein Ochsenkar [...mehr]
Der Porsche 911 Black Edition kommt zum April auf Basis des heckgetriebenen Porsche 911 Carrera in den Handel. Sowohl 911 Coupe als auch 911 Cabrio sind in der limitierter Sonderedition erhältlich.
Die Porsche 911 Black Edition ist auf 1.911 Exemplare limitiert und kostet nicht mehr als die Carrera Basismodelle: In Deutschland fallen 85.538 Euro für das Coupe und 96.843 Euro für das Cabrio an, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Serienmäßig trägt der besondere Porsche 911 Carrera Uni-Schwarz, optional steht Basaltschwarzmetallic zur Wahl. Das textile Cabrio-Verdeck ist grundsätzlich schwarz. Für farbliche Akzente sorgen bei der Black Edition die Bi-Color-19-Zoll 911 Turbo II-Räder in, die mit ihrer Zweifarbigkeit die Außenfarbe harmonisch kontrastieren. Hinter ihnen geht die Bremsanlage mit natürlich schwarzen Vierkolben-Aluminium-Monobloc-Festsätteln zu Werke. Der serienmäßige Graukeil in der Windschutzscheibe der 911 Black Edition rundet das Gesamtbild stimmig [...mehr]
Dass der Ferrari 612 Scaglietti gut für beachtliche Fahrleistungen ist, bezweifelt niemand. Doch mit dessen eher langweiligem Design macht der Ferrari FF Schluss.
Der Ferrari 612 Scalietti ist nicht abgrundtief hässlich und stößt auch wie der erste Fiat Multipla die Kunden nicht ab – doch sollte ein Sportwagen seiner Preisklasse optisch mehr als das können. Wer den Gran Turisme mit einigen seiner Konkurrenten wie dem Mercedes CL 600 oder dem Bentley Continental GT vergleicht, stellt fest, dass die beiden den Italiener je nach Blickwinkel halbstark und minderwertig erscheinen lassen. Der 612-Nachfolger, der Ferrari FF, trägt den obligatorischen Ferrari V12 weiterhin vorn. Damit hören die Gemeinsamkeiten dann aber auch [...mehr]