Supersportwagen mit Hybridantrieb werden wir in Zukunft öfter zu Gesicht bekommen. Der nicht ohne Grund grün lackierte Ferrari 599 HY KERS ist solch ein Exemplar.
Auch wenn der Ferrari 599 HY Kers auf dem Autosalon Genf noch das Dasein eines Concept Cars fristet, ist sein auf dem aus der Formel 1 bekannten Rekuperationssystem KERS abgeleiteter Hybridantrieb ein Weg zur Umweltfreundlichkeit. Beim Bremsen wird hier die kinetische Energie in elektrische umgewandelt, die Lithium-Ionen-Akkus gespeichert wird. Traktionswirksam und fahrdynamisch positiv ist die 40 kg schwere Zusatz-Batterie im Fahrzeugboden verstaut. Über die Lage vom Elektromotor darf noch spekuliert werden; wünschenswert wäre die Nähe zum Transaxle-Getriebe. [...mehr]
Mit dem Porsche 918 Spyder zeigen die Stuttgarter, wie ein Hybrid-Sportwagen ihrer Ansicht nach auszusehen hat. Viele andere angeblich sportliche Autos sehen keinen Stich gegen dieses Geschoss.
Der Porsche 918 Spyder kommt von der Nomenklatur her den Porsche 917 Rennwagen nahe; optisch und technisch greift er Elemente vom Supersportwagen Porsche Carrera GT auf. So hat der neue Porsche Spyder ebenfalls einen Mittelmotor. Der vom RS Spyder abgeleitete 3,4-l-V8 kommt auf 500 PS - doch damit nicht genug, die Elektromotoren an beiden Achsen ergänzen die Leistung um 160 kW und Drehmoment satt. Das Porsche Concept Car nutzt das Doppelkupplungsgetriebe PDK zur Kraftübertragung von Hochdreh-V8 und Elektromotor an die Hinterachse; die Vorderräder werden ausschließlich mit dem E-Motor angetriebn. Da der Porsche Plug In Hybrid-Technik nutzt, kann die hinter der Fahrgastzelle verbaute Lithium-Ionen-Batterie einfach an der Steckdose aufgeladen werden. [...mehr]
Mit dem Audi e-tron wollen die Ingolstädter einen Ausblick auf einen Audi R8 mit Elektro-Antrieb geben. 2010 schon soll der Sportwagen Vorsprung durch Technik bringen.
Ob der Audi e-tron das allerdings leisten kann, bleibt nach der Vorstellung vom neuen Audi [...mehr]
Der seit Frühjahr 2009 gebaute Artega GT will als Sportwagen für Individualisten ähnlich wie die Raketen von Wiesmann abseits des Mainstreams auf Kundenfang gehen. Damit es hier nicht zu teuren Katastrophen kommt, nutzt der Artega bewährte VW-Technik.
Mit dem Artega GT bekommt der Porsche Cayman endlich einen Konkurrenten, der nicht [...mehr]
War der malayische Hersteller Bufori typischerweise als Produzent historisierender Fahrzeuge ähnlich wie Excalibur oder Zimmer bekannt, so begibt er sich mit seinem neuen Coupe CS in den Bereich veritabler Sportwagen vom Schlage des Toyota FT-86.
Der Bufori CS dürfte jedoch erheblich teurer ausfallen als der flotte Japaner. Zwar wurde [...mehr]
Mit Spannung erwartet wird der BMW CS Concept. Vorgestellt wird das vermutlich viertürige Coupé aber erst auf dem Genfer Auto Salon 2011, das heisst in etwa eineinhalb Jahren. Die bisher vorgestellten Studien jedoch versprechen Einiges. In Kenner-Kreisen spricht man gar vom schönsten BMW seit Jahren.
Über das Innenleben hingegen ist zwar das ein oder andere bekannt, ob der fertige BMW CS 2011 aber tatsächlich auch so aussehen wird oder mit welchem Motor der bullige Gran Tourismo aufwarten wird, all das steht weiterhin in den Sternen, was die BMW-Afficinados natürlich nicht davon abhält, im Internet fleissig darüber zu spekulieren.
Konzeptioniert wurde der BMW CS als Konkurrent solch prominenter Fahrzeuge wie dem Porsche Panamera oder dem Maserati Quattroporte. Dem klassischen Gran Tourismo-Konzept entsprechend setzt man BMW auf die Kombination von Luxus und sportlich-dynamischen Fahreigenschaften. Und dazu gehört im Interieur natürlich jede Menge Leder.
Schenkt man früheren Berichten Glauben, so werden im Fond wohl statt einer durchgehenden Sitzbank [...mehr]
Mit dem FT-86 sorgte Toyota auf der Tokyo Motor Show 2009 für mächtig Wirbel. Entgegen dem Trend zu angeblich vernünftigen Fahrzeugen mit Hybridantrieb vertritt der Toyota FT-86 klassische Sportwagen-Werte.
Kein Hybridantrieb? Kein Fronttriebler? Und dieses Fahrzeug soll von Toyota kommen? Aber hallo! Die Kooperation von Toyota und Subaru trägt süße Früchte, wie das Concept Car Toyota FT-86 eindeutig beweist. Weg vom öden Durchschnitt, hin zu mehr Individualität [...mehr]
Nachdem Lexus in letzter Zeit vor allem durch allgegenwärtigen Hybridantrieb eher langweilte, hat die Toyota-Konzernmarke mit dem LFA noch ein ganz anderes Eisen im Feuer. Hier heißt es Spaß statt Langeweile, saubere Optik statt öde kopiertes europäisches Design.
Der schon vor der IAA in Frankfurt bekannte Lexus LFA geht ganz klar gegen den Vernunft-betonten Trend schwerer Fahrzeuge mit Hybridantrieb und träger Elektroautos. Das Coupe trägt klassische Sportwagenwerte in sich und strotzt geradezu vor Perfektion. Beispiel gefällig: Die Gewichtsverteilung. Chefentwickler Haruhiko Tanahashi informiert über die exakten Werte: “49 zu 51, denn das ist die perfekte Balance.” Erreicht werden diese Traummaße durch die im Heck der 4,40 m langen Granate verbauten Wasser- und Ölkühler, zudem stellt das sequentielle Transaxle-Getriebe mit sechs Stufen weitere Masse zur Traktionsförderung bereit.
Lexus LFA – V10 im Carbon-Dress
Den Lexus LFA befeuert ein 4,8-l-V10 mit 72° Zylinderwinkel, der für überragendes [...mehr]
Und das sehr britisch: Wer schon immer Lotus Elise- bzw. Exige-Technik haben, aber nicht in Elise oder dem Derivat Opel Speedster einsteigen wollte, wird nun mit dem Melkus RS bedient.
Kurzer Geschichtsunterricht: Der Melkus RS 2000 ist ein Retro-Auto. Er basiert auf dem spöttisch-wohlmeinend als „Zonen-Ferrari“ bezeichnetem Melkus RS 1000, der zwischen 1968 und 1980 in 101 Exemplaren gebaut wurde. Dem getunten Wartburg 353-Motor entlockte man 70 PS, die gut für 165 km/h Spitze waren. Rahmen, Fahrwerk und Armaturen entstammten ebenfalls dem Mittelklassemodell, doch konnte nur der Melkus mit Flügeltüren glänzen. Damit ist er, guten Willen vorrausgesetzt, ein unehelicher Erbe des legendären Mercedes 300 SL. [...mehr]
Mit dem P11 will McLaren an die Erfolge des 1993 debütierten F1 anknüpfen, der es in Fachmedien wie auf Teststrecken drunter und drüber gehen ließ.
Szenenwechsel: Wir schreiben das Jahr 2009, der letzte von beinah 100 produzierten F1 verließ 1998 das Werkstor. Was ist passiert: Mit dem F1 war zwar McLaren zwar ein technologisches Aushängeschild sondergleichen geglückt, doch waren BMW V12, zentral angebrachtes Lenkrad – der Fahrer sitzt mittig, die Beifahrer seitlich von ihm ein Stück zurückgesetzt – und ein Preis von gut 740.000 Euro auch für eine solvente Kundschaft zu viel. Schneller war indes kaum jemand, bei seiner Vorstellung war der F1 das schnellste straßenzugelassene Fahrzeug der Welt. Mit dem P11 will McLaren alles anders machen, mit dem Mercedes SLR blieb die Firma in Übung, exklusive Sportwagen zu bauen.
McLaren P11 mit Mercedes-Motor
Für eine höhere Attraktivität hat der britische Automobilhersteller erst einmal den Preis gesenkt, je nach Quelle soll der neue F1, der noch unter dem Codename P11 läuft, für [...mehr]