Wenn all die anderen coolen Lifestylautos nach dem Besuch der Eisdiele ihrer eigentlichen Bestimmung nachkommen sollten, musste der Mini immer mit zum Shoppen. Dabei wäre er zu gerne mit seinen Freunden Fiat Panda 4×4 und Dacia Sandero Stepway zum Staubaufwirbeln gefahren.
BMW bringt Allrad-Mini
Nun ist das anders: Zur IAA 2009 in Frankfurt möchte BMW einen neuen Spross in der Mini-Familie vorstellen. Sein Name ist dabei zweitrangig, je nach Quelle heißt er Mini Countryman, Mini Crossman oder Mini Traveller. Alles Bezeichnungen historischer Kombiwagen Großbritanniens, die BMW sich gesichert hat. Unter dem Blech herrschte jedoch Einigkeit: Einer für alle. Damit ist der Motor gemeint, dessen Kraft sich auf alle Räder verteilt. Und höhergelegt ist er auch noch.
BMW bringt ab September sein neues Flaggschiff auf den Markt. Den 760i gibt es in normaler Version mit zwölf Zylindern und 544 PS. Auch bieten die Münchener Autobauer ihre Luxusklasse als eine Langversion 760Li (5,21 Meter Länge) an.
Besonders hervorzuheben sind bei den Top-7er-Modellen der breitere Chromrahmen für die Niere und die in den rechten und linken Stoßfänger integrierten Doppelendrohre.
Der Antrieb der BMW‘s geht durch Sechs-Liter-V12-Biturbo-Motoren mit 544 PS und einem Drehmoment von 750 Newtonmetern vonstatten. Auf Tempo 100 geht es in 4,6 Sekunden. Die Maximalgeschwindigkeit wurde 250 km/h begre [...mehr]
Ein Dreirad mit Motor – da schwebt einem sofort ein Trike vor, mit langer Gabel und hinten zwei richtig dicken Walzen. Befeuert wird das Gefährt natürlich von einem V2 oder einem Käfermotor. Piaggio stellt mit dem X8-Nachfolger MP3 klar, dass diese Vorstellung überholt ist.
Flotter Dreier aus Italien
Zunächst erscheint der MP3 wie ein gewöhnlicher Roller, wären da nicht zwei Räder an der Vorderachse. Ab dem Lenkkopf ist es ein Roller, so wie man ihn kennt. Doch trotz mehr als 50 ccm Hubraum darf jeder Inhaber eines Autoführerscheins Spaß an den Viertaktmotoren haben. Die ausreichende Spurweite von 465 mm bewirkt nämlich, dass der MP3 als Dreirad eingestuft wird und so für den Betrieb keinen Motorradführerschein verlangt. Mit diesem Kniff will Piaggio die Pkw-Fahrer anlocken. Die Gesetzeslage bedingt jedoch auch eine platzraubende Fußbremse die auf alle Räder wirkt, zusätzlich gibt es die Handbremshebel für vorn und hinten am Lenker.
Dreikampf im Straßenverkehr
Mittels dritten Rades ermöglicht der MP3, die Gefahren des Rollerlebens zu minimieren. Sorgten sonst nasses Laub oder rutschige Kanaldeckel in Verbindung mit den rollertypischen kleinen Reifen schnell für brenzlige Situationen, bleibt der MP3 souverà [...mehr]
Mitsubishi bietet für den Lancer einen neuen Basismotor an. Dadurch sinkt der Preis für die Limousine und den Sportback. Schon für knapp 15.000-Euro kann man die Japaner erwerben.
Bei der Markteinführung vor neun Monaten bekam man den Mitsubishi Lancer ab 19.250 Euro mit einem 143 PS starken 1,8-Liter-Benzin-Motor. Jetzt gibt’s das ganze schon ab 14.990 Euro, egal ob es sich dabei um einen Lancer Fließheck Sportback oder eine Limousine handelt.
Mercedes bietet ab September 2009 zwei neue Basis-Varianten der E-Klasse an. Die Motoren sind mit vier Zylindern ausgestattet und besitzen die Blue-Efficiency-Technik für sparsamen Vortrieb.
Die E-Klasse-Kunden, die etwas für die Umwelt tun möchten, werden aufhorchen. Die neuen Vierzylinder-Motoren sollen den Oberklasse-Mercedes sehr sparsam machen und auch die die Basistarife für den Benziner und den Diesel werden sinken.
Der E 200 CDI Blue Efficiency ist ein 2,2-Liter-Selbstzünder mit 136 PS und soll preislich ab 38.735 Euro losgehen. Durchschnittlich verbraucht der Diesel 5,2 Liter Kraftstoff (137 Gramm CO2/Kilometer) auf 100 Kilometer. In 10,2 Sekunden soll der Wagen Tempo 100 schaffen und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h.
Der E 200 CGI Blue Efficiency hat einen 1,8-Liter-Benziner mit 184 PS unter der Haube und in der Preisliste geht er ab 39.508 Euro los. Der Benziner verbraucht dank einer Direkteinspritzung und Start-Stopp-Automatik auch nur 7,2 Liter Super (169 g/km CO2) auf 100 Kilometer. Der E 200 CGI schafft in 8,5 Sekunden Tempo 100. Der Topspeed liegt bei 232 km/h.
SUV-Gegnern ist der zusammen mit dem Porsche Cayenne entwickelte VW Touareg ein Dorn im Auge. Zu trinkfreudig, zu gefährlich für Kleinwagen und zu schwer lauten ihre Hauptargumente. Doch mit dem neuen, bereit als Erlkönig gesichteten Modell soll sich vieles ändern.
VW Touareg ab 2011 in neuem Gewand
Der ab 2011 erhältliche Touareg soll wie sein Bruder Cayenne nach unbestätigten Aussagen um eindrucksvolle 300 kg leichter werden. Eine Größenveränderung in Richtung Tiguan ist allerdings ausgeschlossen, das um einige Zentimeter gewachsene SUV soll mit der zusätzlichen Länge nun die Montage einer dritten Sitzreihe ermöglichen. Wie sein Porsche-Zwilling kommt der neue Touareg um einiges dynamischer daher; grundlegende Änderungen gibt es an der Frontschürze, dem Grill, sowie am Heck inklusive der neuen Rückleuchten festzustellen. An der Front des neuen Touareg leuchten Hauptscheinwerfer im vom aktuellen Golf bekannten VW-Design dem Allradler den Weg nach Hause.
Toureg nun auch mit verbrauchsarmen Hybridmotoren
Neben einem 3,6 l V6 und einem 4,2 l V8, beide rundum verbessert, soll nun auch ein Hybridantrieb den Touareg durch die Wüste scheuchen. Dieser basiert auf einem V6-Benziner mit Direkteinspritzung und Kompressoraufladung, den die Konzernmarke Audi bereitstellt. Die 3,0-Liter-Maschine bringt es auf 333 PS und stemmt ein maximales Drehmoment von 440 Nm auf die Kurbelwelle. Gepaart wird die Antriebskraft des VW mit einem rund 50 PS starken Elektromotor, der weitere 110 Nm leistet. Der Verbrauch soll sich dabei auf Vierzylinderniveau absenken. Ob die kraftstrotzenden Topmotorisierungen W12 Benziner oder V10 TDI den Sprung in die nächste Modellgeneration des Touareg schaffen, ist bisher ungeklà [...mehr]
Ab Herbst kann man auch in Deutschland dieselbetriebene SUV mit den umweltfreundlichen Stickoxidemissionswerten, wie bei einem Benziner erwerben.
Die Mercedes-Benz R-Klasse, der ML und der GL kann man als BlueTec-Modelle mit Abgasreinigungssystem bekommen. Das umweltfreundliche Konzept BlueTec von Mercedes beinhaltet verschiedene technische Maßnahmen zur Minimierung von Emissionsbestandteilen mit einem Oxidationskatalysator und Partikelfilter.
Um die Stickoxidemissionen zu verringern, wird eine wässrige Harnstofflösung AdBlue in den Abgasstrom eingespritzt. So kommt es zur Freisetzung von Ammoniak und im nach geschalteten SCR-Katalysator wird somit bis zu 80 Prozent der Stickoxide zu unschädlichem Stickstoff und Wasser reduziert. Laut den Stuttgarter Auto-Herstellern ist es die sauberste Diesel-Technologie der W [...mehr]
Kaum ein Auto kommt von seinen Abmessungs-, Leistungs- und Gewichtsdaten so nah an Lastwagen heran wie ein Bentley. Das bemerkte einst der Leichtbauverfechter Monsieur Bugatti und vespottete die Rennwagen aus dem Hause Bentley als die schnellsten Lastwagen der Welt.
Der Sonne näher im Bentley Azure T
Der seit 2008 erhältliche Azure T ist da keine Ausnahme. Das Cabrio mit einer Länge von 541 cm und 190 cm Breite bringt leer stattliche 2695 kg auf die Waage. Mit vollem Tank und vier Mitfahrern ist der Sprung über drei Tonnen für das zweitürigen Azure T kein Problem. Das gepolsterte und schallisolierte Dach verschwindet bei Sonnenschein hinter der Rückbank und gibt den Blick aus prachtvolle Interieur frei. Aluminium im Zapfenschliff am Armaturenbrett, feinste Teppiche auf dem Boden, und edelst geprägtes Rautenleder sowie Wurzelholz an Sitzen, Mittelkonsole und Türen wetteifern um runtergeklappte Kinnladen. Unfassbar. Der aus dem Vollen gefräste Wählhebel des Getriebes kann glänzend mithalten. Mit Sicherheit werden die Fauteuils nie Schokoladenflecken kennenlernen. Allerhöchstens einen grob abgelegten Kaschmirmantel.
T für Turbo im Bentley Azure
Seit Bentley 1982 im Mulsanne einen Turbolader einbaute, stieg die Leistung um „50 Prozent mehr als ausreichend“ an. Der sanfte Druck in der Superluxusklasse brachte auch mehr Käufer, sodass Bentley ab da stets ein Turbomodell anbot. Konkret leistet der Biturbo-V8 im klassischen Sechs-und-drei-viertel-Liter-Format 507 PS und walzt sein über alle Zweifel erhabenes Drehmoment von 1000 Nm an die 255er Pirellis der Hinterachse. Sollte der Bentleyfahrer alle Contennance missen lassen, schiebt der Azure T in 5,5 sec auf 100 und hört erst bei 288 Tachoeinehiten auf. Seine Lordschaft schaltet selbstverständlich nicht selbst, sondern überlässt dies der ruckfreien Sechsstufenautomatik. Das 20-zöllige, chromglänzende Schuhwerk wurde der Arnage-Limousine entnommen.
Königliches Fahrvergnügen im Azure T
Mit Bodenwellen, Querfugen oder sonstiger Unbill proletarischen Straßenbaus gibt sich der Bentley Azure T gar nicht erst ab. Sein hohes Gewicht bügelt sie in Zusammenarbeit mit dem 311 cm langen Radstand einfach aus und belässt es dabei. Die erlauchten Bentley-Passagiere müssen doch nun wirklich nicht vom Asphaltzustand behelligt werden. Also bitte. Insgesamt stellt sich das Zusammenspiel des sportlich-komfortabel ausgelegten Fahrwerks als überragend dar. Wünsche bleiben nicht offen.
Bentley-Credo: Für nichts gibt`s nichts
Erwartungsgemäß hat der adlige Schwerathlet Durst wie ein Arbeiter in der Sonne. Unter 20 Litern verweigert der Azure T jeglichen Dienst. Das Petroleumdestillat läuft beim Tanken endlos durch den Jewel-Tankverschluss aus gefrästem Aluminium. Seine Trunksucht brachte dem Bentley Azure T das Prädikat „schlimmster Trinker in seiner Klasse“ vom United States Department of Energy ein. Einzige Klassenkameraden dürften ohnehin sein turboloser Bruder Azure und das Rolls Royce Drophead Coupe sein, das gute 40.000 € mehr kostet. Doch das alles dürfte den Lenker des 400.000 Euro-Schlosses mit dem charakteristischen Edelstahlgrill überhaupt nicht interessie [...mehr]
Audi wird bei der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt/Main die Sportback-Version des A5 erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. Im September soll der Wagen auf den Markt kommen.
Ab dem Sommer 2010 planen die Ingolstädter Autobauer den Audi A5 Sportback als RS-Version. Zudem sollen alle Sportback-Modelle mit stärkeren Motoren ausgestattet werden. Auch wird über eine Allradantrieb-Version nachgedacht.
Der A5 Sportback wird mit einem 4,2-Liter großen V8 mit 354 PS bestückt werden. Als Alternative soll ein Dreiliter-Kompressor aus dem S4 verbaut werden.
Mit dem A5 Sportsback füllt Audi das A5 Segment neben den zweitürigen Coupes und Cabrios weiter aus. Das viertürige Coupe mit den Außenmaßen des Audi A4 gibt es ab September 2009 zu kaufen. Auf der Rückbank des A5 Sportsback sollen für die Passagiere A4-Verhältnisse herrschen, jedoch nur für zwei satt drei Personen. Die Preise gibt Audi zwischen 33.650 und 47.950 Euro an. Für den zuerst erhältlichen 2.0 TDI sind 36.050 Euro zu veranschlagen.
Große Felgen und sechs Fenster im A5 Sportsback
Wer im A5 Sportsback etwas wie einen Shooting Brake mit Kombiheck a la A3 Sportsback vermutet hat, sieht sich getäuscht. Das Coupe mit je vier Türen und Sitzen ziert statt eines Lastaufbaus ein sanft auslaufendes Fließheck. Dennoch soll der A5 Sportsback, der 36 mm flacher als ein A4 baut, eine Art Alternative zum A4 Avant darstellen. Radstand und Breite von 2810 bzw. 1854 mm entsprechen denen des Audi A4. Im Rückspiegel ist der A5 Sportsback nicht von seinen zweitürigen Geschwistern zu unterscheiden, da die gleiche Front trägt. Überholt der Audi, kann man seine markentypische Drei-Fenster-Seitenlinie und die mit mindestens 17 Zoll gut gefüllten Radhäuser ebstaunen. Optional sind Räder bis zu 20 Zoll erhältlich.
Motoren-Sixpack im A5 Sportsback
Audi verpasst seinem Neuling erwartungsgemäß einen Großteil der Motorenpalette des Coupes und Cabrios. So kommt der A5 Sportsback ab September zunächst mit dem 2.0 TDI und Frontantrieb. Es folgen zwei 2.0 TFSI mit 180 PS als Frontriebler und derer 211 als Quattro. Topmodell bei den Benzinern stellt der A5 Sportsback 3.2 FSI V6 Quattro dar, der mit 265 PS 250 km/h erreicht. Letzteren Wert erreicht auch der 3.0 TDI, der, seine 240 Pferde an alle Pneus leitend, mit 6,1 sec auch den schnellsten Spurt auf 100 meistert. Ihm wird noch ein 2.7 TDI zur Seite gestellt, allerdings mit Vorderradantrieb. Motorisierungsbedingt betreibt man die Gangwahl im A5 Sportsback per Hand, Multitronic oder Siebengang-S-tronic.
Audis Technikoffensive für den A5 Sportsback
Zum Spritsparen hat Audi allen Modellen des A5 Sportsback ein Rekuperationssystem spendiert, das beim Bremsen Energie zurückgewinnt. Diese wird in der Batterie zwischengelagert und entlastet so die Lichtmaschine. Ebensfalls sind alle Modelle mit Nebelscheinwerfern und Tagfahrlicht ausfgestattet. Leistungsabhängig gestaltet sich auch die Beleuchtungsanlage: Unter 190 PS trägt der A5 Sportsback Halogenscheinwerfer mit Ellipsoidtechnik. Auf Wunsch gibt es hier allerdings die Xenon-Plus-Einheiten, die den stärkeren Ausführungen serienmäßig den Weg weisen. Das Cockpit des Sportsback selbst entspricht den üblichen Audi [...mehr]