Mit bis zu sieben Sitzen und großzügigem Raumangebot tritt ein neuer Kompakt-Van von Peugeot im Herbst auf den Markt. Der 5008 basiert auf dem Peugeot 308 und vervollständigt die Kompaktmodellfamilie des französischen Automobilebauers.
Der neue Kompakt-Van wirkt sehr familienfreundlich. [...mehr]
Mit Schönheit sind Frankreichs Autos ja nun schon ein paar Jahrzehnte lang nicht unbedingt mehr geschlagen. Ob Peugeot, Renault oder doch Citroen, das Verkaufskonzept der Franzosen zielt ganz auf die hervorragenden Sicherheitswerte ihrer Fahrzeuge ab, aber neuerdings kommen aus Frankreich auch mutige Innovationen. Renaults neuester Streich heißt Kangoo Be Bop.
Und ganz ehrlich, das Auto mit diesem schmucken Namen sieht auch genauso aus, wie es klingt. Aber in einer Zeit, in der die Fahrzeuge der Konkurrenz immer größer und schwerer werden, wagt Renault die Revolution und schrumpft seinen Kangoo.
Was bei seiner Vorstellung 2007 nur für einen Design-Gag gehalten wurde, kommt dieses Jahr tatsächlich auf den Markt. Und zumindest für diesen mutigen Vorstoß verdient Renault Respekt.
Ob der nur 3,8 Meter lange Kangoo Be Bop auch tatsächlich dies belohnen kann, muss sich erst noch zeigen. Maximale Sicherheit und der Wunsch nach maximalem Platzangebot haben die Nachfolgemodelle stets über ihre Vorgänge hinauswachsen lassen. Auch der neue Renault Kangoo Be Bop hat zugelegt, ganze 300 Kilogramm, aber nur an Geweicht, nicht an Umfang. [...mehr]
Crossover treffen den Geist der Zeit. Dies jedenfalls glaubt der japanischer Autohersteller zu wissen. Doch in Europa sieht Toyota offenbar keinen Markt für den Venza. Er ist bis dato nur den USA vorbehalten. Der magere Erfolg der Mercedes R-Klasse scheint den Japanern recht zu geben.
Dass Amerikaner Autos mit sehr viel Platz bevorzugen, ist kein Geheimnis. Daher ist es kaum verwunderlich, dass Crossover und SUVs sich in den USA größter Beliebtheit erfreuen.
Der Toyota Venza kombiniert gekonnt die Vorzüge eines Vans mit denen eines Kombis und rangiert damit in guter Gesellschaft der R-Klasse von Mercedes und des Dodge Journey. In Europa scheinen die Japaner jedoch, keinen Markt für die sportlichen Familienkutschen zu sehen. Und wie der doch recht magere Erfolg der Mercedes R-Klasse hierzulande beweist, könnten sie damit genau richtig liegen. Und doch ist es mehr als bedauerlich, dass der Toyota Venza dem amerikanischen Markt vorbehalten bleibt. [...mehr]
Mit dieser Studie gibt Peugeot einen Ausblick, wie sie sich die eigene Zukunft auf den Straßen Europas vorstellen. Eine Ankündigung, ein „Vorspiel“, für ein neuartiges Fahrzeugkonzept, mit dem Peugeot sich und das Prinzip des Crossover neu erfindet.
Schon auf dem Pariser Autosalon im letzten Jahr feierte der Prologue seine Premiere und auch in der Schweiz war er zu sehen. Doch auch wenn der Genfer Autosalon 2009 inzwischen seine Tore geschlossen hat, so ist noch längst nicht alles gesagt zu den Automobil-Highlights dieser Messe.
Und über den Peugeot Prologue sollte geredet werden. Diese Studie bietet ebenso wie der Peugeot 3008 mehr als nur ein bisschen Werbung für die Marke aus Frankreich. [...mehr]
Ford bleibt seiner Linie treu und präsentiert in Genf die nunmehr dritte Iosis-Studie. 2005 war selbige der Ausblick auf den neuen Mondeo. Nummer drei wird wohl für die neuen C-Modelle und den Focus Pate stehen.
Natürlich dürfen wir nicht erwarten, den Ford Iosis Max in Zukunft so beim Händler zu sehen, wie er dieser Tage auf dem Genfer Autosalon 2009 zu bewundern ist.
Da Ford immer sehr kostensparend kalkuliert, werden viele jener aufregenden Spielereien, welche die Studie auszeichnen, sicherlich dem Rotstift zum Opfer fallen. Aber dies ist schließlich Alltag in der Automobilbranche.
Auch wenn er nicht in Serie gehen wird, so zeigt der Ford Iosis Max doch, dass ein praktisches Auto keinesfalls unattraktiv aussehen muss. Das Multi-Activity-Vehicle, was sinngemäß wohl so etwas wie „Van“ bedeuten soll, zeigt, wie kompakte Familienkutschen dennoch etwas hermachen können. [...mehr]
Beides, könnte man sagen. Dynamisch, geländegängig… sportlich und dennoch praktisch, vielseitig und funktionell, die Studie Orlando will mehr sein, als „nur“ ein Geländewagen.
Mit Studien geht Chevrolet gerne neue Wege. Auf der Pariser Motor Show 2008 haben die Amerikaner den Chevrolet Orlando vorgestellt. Der Crossover vereint die sportlichen Vorzüge eines SUV mit der Alltagstauglichkeit eines Vans und gibt damit einen Ausblick, auf das perfekte Familienfahrzeug.
Äußerlich ganz SUV: Eine hohe Motorhaube und ein großer Grill, ein angedeuteter Unterfahrschutz und schmale Fensterlinien sorgen für eine kraftvolle Erscheinung. Das Fahrverhalten ist dynamisch und der Zweiliter-Turbodiesel mit seinen 150 PS und 320 Newtonmetern Drehmoment sorgt für einen angenehm resoluten Vortrieb.
Der Orlando folgt ganz der für Chevrolet typischen Designsprache. Der Kühlergrill ist zweigeteilt, die Scheinwerfer dominieren die Front und die ausdrucksvolle Seitenlinie vervollständigt zusammen mit den großen Radhäusern den unverwechselbaren, kraftvollen Charakter der amerikanischen Marke von GM. [...mehr]
Beinahe 30 Jahre ist es her, dass Audi das erste mal einen “Quattro” vorstellte und spätestens seitdem Rallyeweltmeister Walter Röhrl mit seinem “Flügelmonster”, einem Quattro mit 600 PS, über die Pisten bretterte, zeugt dieser Name von unbändiger Durchsetzungskraft in jedem Gelände.
Gut, vom Führerschein Klasse B bis zum erprobten Rallyepiloten ist es ein weiter Weg und es ist kaum vorstellbar, dass jemand seinen eigenen Audi durch den Schlamm prügeln würde wie Röhrl seinerzeit, aber es tut gut, zu wissen, dass man könnte, wenn man denn wollte.
Bis dato gab es in der aktuellen Modellpalette nur den A6 mit Allradantrieb. Dieser Tage stellen die Ingolstädter mit dem Audi A4 allroad quattro auf dem Genfer Autosalon 2009 ihr zweites Modell mit Offroadambitionen vor, jenseits des Q5 und des Q7.
Der “modifizierte” Avant wartet nun mit 180 mm mehr Bodenfreiheit auf und auch ein imposanter Unterfahrschutz aus Edelstahl lässt erkennen, dass dieser Audi auch unwegsame Waldwege nicht zu fürchten braucht. Dazu komplettieren leicht verbreiterte Radläufe den Gesamteindruck. [...mehr]
Doch Peugeot bemüht sich, den 3008 nicht als neuen Nissan Qashqai, VW Tiguan oder Ford Kuga hinzustellen. Nicht einfach nur ein kompakter SUV, nein das Beste aus drei Welten soll er vereinen. Irgendwo zwischen Van, Limousine und SUV soll der 3008 seinen Platz finden.
Der hochbeinige Franzose steht in der eigenen Produktfamilie zwischen dem 308 und dem 308 SW. Er ist kaum länger als der Peugeot 308, nur ein bisschen höher. Kein Kompaktwagen, kein Kombi und dennoch geht von der Familie bis zum Kühlschrank alles rein.
Doch wie soll der Franzose den Spagat zwischen SUV, Kombi und Limousine bewerkstelligen, ohne nur den Konkurrenten nachzueifern?
Auf den ersten Blick sieht er tatsächlich ein bisschen aus wie ein SUV. Hohe Schnauze und großer Kühlergrill, aber das war es dann schon mit den Anleihen aus dem Offroad-Bereich. Keine bullige Optik, kein Unterfahrschutz ja nicht einmal einen Allradantrieb bringt der 3008 mit sich.
Mit einem Van hat er vor allem den recht hohen Schwerpunkt gemein. Man sitzt in ihm aufrecht, hat genug Übersicht und vor allem viel Platz. Jedoch wird es den 3008 nur als Fünfsitzer geben, nicht etwa mit sieben Plätzen, wie man es von einem Van erwarten würde.
Dafür macht er dieses Manko mit seiner Variabilität wett. Die Heckklappe besteht aus zwei Segmenten, die sich nach oben und unten öffnen und so ein einfaches Beladen ermöglichen. 432 Liter Volumen bietet der Kofferraum auf insgesamt drei Ebenen. Maximal 1241 Liter sind drin, wenn man alles umklappt, was sich nicht vehement dagegen sträubt. Für ein Fahrzeug von nur 4,37 Metern sind das ganz ordentliche Werte. [...mehr]
Lange hatte es gedauert, bis BMW es seinen Konkurrenten Mercedes und Audi gleich machte und sein Repertoire im oberen Mittelklassensegment mit einem Kombi erweiterte. 2010 erwartet uns die neueste Baureihe mit dem praktischen Heckabschluss.
Im Moment ist er noch als Erlkönig auf dem Testgelände unterwegs, der neue 5er Touring, aber lange kann es nicht mehr dauern, bis wir ihn auch auf der Straße sehen werden. Spätestens Mitte 2010 soll er kommen.
Es wird auch Zeit, denn BMWs Konkurrenten schlafen nicht. Im September diesen Jahres plant Mercedes auf der IAA in Frankfurt das, für 2010 vorgesehene, T-Modell der neuen E-Klasse vorzustellen. Und spätestens 2011 kommt der neue Audi A6 Avant.
Auch mit dem neuen Modell bleibt BMW der Keilform treu, soviel lässt der getarnte Testwagen schon erkennen. Und auch über die Einflüsse des 7er- und 3er-Reihe kann die “Maskerade” des Erlkönigs kaum hinwegtäuschen.
In der Technik wird BMW, so wie wir es von den Münchenern erwarten, sicherlich wieder auf Innovationen setzten. Gerüchten zu Folge wird es in der Einsteigerversion wohl die Aggregate 520d und 520i mit sechs Zylindern geben. Doppelkupplungsgetriebe, Direkteinspritzung beim Benziner und Dieselaggregate mit mehrfacher Aufladung dürften wohl ebenso zum Steckbrief des neunen 5er Touring gehören wie eine Luftfederung oder ein Nachtsichtsystem.
Lassen wir uns überraschen und hoffen wir, dass sich der neue Fünfer Kombi auch mal ohne Verkleidung zeigt. [...mehr]
Dank Haldex-Kupplung ist der Caddy fit für das Gelände. Gut, für die Rally Dakar reicht es noch nicht, aber dank 4Motion scheut das kleine Nutzfahrzeug von Volkswagen nun keinen Waldweg mehr.
Auf der Messe für Nutzfahrzeuge (IAA) in Hannover stellten die Wolfsburger im September des letzten Jahres ihren Caddy 4Motion der Öffentlichkeit vor. Schon bei der Einführung des Touran erklangen im Jahr 2003 die ersten Rufe nach einem Allrad-Antrieb für die Transporter-Familie von VW.
Jetzt im Jahre 2009 kommt zumindest der Caddy mit Antrieb auf allen vier Rädern daher.
Wahrscheinlich wird der Caddy 4Motion mit einem Listenpreis von etwa 2700 Euro über dem des Fronttrieblers (18.522€) liegen. Dies kommt nicht von ungefähr, der Umstieg auf Allrad brachte einige Modifikationen mit sich. Die Abgasanlage musste an das Hinterachsdifferential und die Kardanwelle angepasst werden und auch ein neuer Tank und eine Karosserieverstärkung waren von Nöten. [...mehr]