Mit dem Probox stellte Toyota neben dem Prius seine Kompetenz als einschläfernster japanischer Hersteller unwiderlegbar unter Beweis. Der Name von diesem Kastenwagen ist Pro-Gramm.
Das Design des Toyota Probox erinnert stark an den kantigen Scion XB – nur scheint dieser bis zum Ende durchdacht. Der Probox wiederum ist eng verwandt mit dem Succeed und wurde im August 2002 von Toyota in Japan eingeführt. Der Wagen ist 420 cm lang und 170 cm breit und wurde als Kombi und Lieferwagen konzipiert. Was die Verantwortlichen dazu ritt, das Fahrzeug dergestalt in die Produktion zu schicken, weiß niemand. Alt aussehen kann der Probox nämlich ganz alleine, dazu muss kein ähnliches Auto wie der ebenfalls gewöhnungsbedürftig designte Skoda Roomster daneben stehen. Dies besorgt die dem Lexus LS der frühen 90er Jahre entlehnte Front mit den eckigen Scheinwerfern schon selber. [...mehr]
Was ist denn das? Die amerikanische Firma SV Motorcompany nutzt Chassis und Technik der Corvette C6 von Chevrolet, um darauf den 9C Competizione zu bauen. Die Nutzung bewährter Chevrolet-Teile ist nichts neues, was die SV Motorcompany ersann aber schon.
Die Website des Herstellers gibt sich mit markigen Aussagen wie „Der 9C ist ein Meisterstück von Form und Funktion“ äußerst selbstbewusst. Eine Plakette am vorderen Kotflügel mit der Aufschrift „Disegno de …“ (Unleserlich, wird auch nicht im Text genannt) soll auf die italienische Abstammung hinweisen. Diese manifestiert sich vor allem in Designanleihen. Besonders der Alfa 8C Competizione stand hier Pate, nicht nur in der Namensgebung. Die kleinen Frontscheinwerfer und die auf eins pro Seite reduzierten Rücklichter sprechen Bände.
Mit dem A5 Sportsback füllt Audi das A5 Segment neben den zweitürigen Coupes und Cabrios weiter aus. Das viertürige Coupe mit den Außenmaßen des Audi A4 gibt es ab September 2009 zu kaufen. Auf der Rückbank des A5 Sportsback sollen für die Passagiere A4-Verhältnisse herrschen, jedoch nur für zwei satt drei Personen. Die Preise gibt Audi zwischen 33.650 und 47.950 Euro an. Für den zuerst erhältlichen 2.0 TDI sind 36.050 Euro zu veranschlagen.
Große Felgen und sechs Fenster im A5 Sportsback
Wer im A5 Sportsback etwas wie einen Shooting Brake mit Kombiheck a la A3 Sportsback vermutet hat, sieht sich getäuscht. Das Coupe mit je vier Türen und Sitzen ziert statt eines Lastaufbaus ein sanft auslaufendes Fließheck. Dennoch soll der A5 Sportsback, der 36 mm flacher als ein A4 baut, eine Art Alternative zum A4 Avant darstellen. Radstand und Breite von 2810 bzw. 1854 mm entsprechen denen des Audi A4. Im Rückspiegel ist der A5 Sportsback nicht von seinen zweitürigen Geschwistern zu unterscheiden, da die gleiche Front trägt. Überholt der Audi, kann man seine markentypische Drei-Fenster-Seitenlinie und die mit mindestens 17 Zoll gut gefüllten Radhäuser ebstaunen. Optional sind Räder bis zu 20 Zoll erhältlich.
Motoren-Sixpack im A5 Sportsback
Audi verpasst seinem Neuling erwartungsgemäß einen Großteil der Motorenpalette des Coupes und Cabrios. So kommt der A5 Sportsback ab September zunächst mit dem 2.0 TDI und Frontantrieb. Es folgen zwei 2.0 TFSI mit 180 PS als Frontriebler und derer 211 als Quattro. Topmodell bei den Benzinern stellt der A5 Sportsback 3.2 FSI V6 Quattro dar, der mit 265 PS 250 km/h erreicht. Letzteren Wert erreicht auch der 3.0 TDI, der, seine 240 Pferde an alle Pneus leitend, mit 6,1 sec auch den schnellsten Spurt auf 100 meistert. Ihm wird noch ein 2.7 TDI zur Seite gestellt, allerdings mit Vorderradantrieb. Motorisierungsbedingt betreibt man die Gangwahl im A5 Sportsback per Hand, Multitronic oder Siebengang-S-tronic.
Audis Technikoffensive für den A5 Sportsback
Zum Spritsparen hat Audi allen Modellen des A5 Sportsback ein Rekuperationssystem spendiert, das beim Bremsen Energie zurückgewinnt. Diese wird in der Batterie zwischengelagert und entlastet so die Lichtmaschine. Ebensfalls sind alle Modelle mit Nebelscheinwerfern und Tagfahrlicht ausfgestattet. Leistungsabhängig gestaltet sich auch die Beleuchtungsanlage: Unter 190 PS trägt der A5 Sportsback Halogenscheinwerfer mit Ellipsoidtechnik. Auf Wunsch gibt es hier allerdings die Xenon-Plus-Einheiten, die den stärkeren Ausführungen serienmäßig den Weg weisen. Das Cockpit des Sportsback selbst entspricht den üblichen Audi A5. [...mehr]
Der Seat Exeo sieht aus wie ein alter Audi A4. Mit 23 290 Euro kostet der Spanier aber lange nicht so viel, wie der Ingolstädter. Will man einen Kombi haben, zahlt man nur 1300 Euro drauf.
Der Kostenpunkt des Audi A4 Avant liegt bei 28 000 Euro. Mit der Abkürzung ST ist Sports Tourer gemeint. Als Einsteiger wählt Seat einen 1,6-Liter-Benziner mit 102 PS. Dann werden noch zwei Ottomotoren mit 150 und 200 PS angeboten.
Ein Seat Exeo SL kostet mit Selbstzünder mindestens 26.490 Euro. So hat ein 2,0-Liter-TDI 120 PS unter der Haube. Auf hundert Kilometer sollen dann laut dem Hersteller nur 5,7 Liter Diesel verbraucht werden. Es werden aber noch stärkere Diesel-Modelle angeboten, nämlich eine 143 PS und eine 170 PS-Variante.
In der Grundausstattung des Exeo ST sind ESP, Klimaautomatik und ein Audiosystem inbegriffen. [...mehr]
Der Nissan Murano war ein begehrtes Exemplar bei der Detroit Motor Show. Der japanische SUV, der als großer Konkurrent des BMW X3 gilt, besitzt viele Eigenschaften wie ein sportlicher PKW.
Der Murano ist bullig wie ein Sportwagen mit großen Heckleuchten. Das luxuriöse Interieur verspricht vorne elektrisch verstellbare Fernsehsessel, eine Zweizonen-Klimaautomatik und eine edle Leder-Einrichtung mit Aludekor.
Im breiten Heck kriegt man im 922 Liter fassenden Kofferraum Gegenstände unter, bei umgelegten Sitzen sind es sogar riesige 2309 Liter. Für Familien oder Sportbegeisterte mit ihrem Equipment genau das Richtige.
Das Fahrverhalten des Nissan Murano ist erstklassig. Angenehm straff bewegt sich der 1,8-Tonner auf der Straße und die Lenkung liegt zielgenau in der Hand. Der Allrad-Antrieb wurde vom X-Trail übernommen. In der Mittelkonsole befindet sich ein Knüppel für eine stufenlos schaltende Automatik (CVT).
Der Murano mit dem CVT-Getriebe hat bei einem 3,5-Liter-V6-Motor eine Leistung von 248 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 318 Newtonmeter. In Europa bekommt man den Murano für 51.000 Euro. [...mehr]
Der neue Golf GTD ist eigentlich der Diesel- Zwillingsbruder des GTI. Aussehen wie auch die Fahrleistung sind sehr identisch. Der Klang ist jedenfalls satt, wie man es von einem GT erwartet.
Äußerlich bestehen zwischen GTD vom GTI kaum nennenswerte Unterschiede. Das Sportfahrwerk ist um 15 Millimeter tiefer gelegt, 17-Zoll-Felgen mit 225/45 R 17 Reifen wurden verwendet, die Front ist die gleiche und auch die senkrecht stehenden Nebelscheinwerfer sowie die normalen Scheinwerfer sind identisch. Am Heck besitzt der GTD ein verchromtes Doppelauspuffrohr.
Der GTD schafft es in 8,1 Sekunden von null auf 100 Sachen. Der Topspeed liegt durch das Doppelkupplungsgetriebe bei 220 km/h. [...mehr]
Mit bis zu sieben Sitzen und großzügigem Raumangebot tritt ein neuer Kompakt-Van von Peugeot im Herbst auf den Markt. Der 5008 basiert auf dem Peugeot 308 und vervollständigt die Kompaktmodellfamilie des französischen Automobilebauers.
Der neue Kompakt-Van wirkt sehr familienfreundlich. [...mehr]
Mit Schönheit sind Frankreichs Autos ja nun schon ein paar Jahrzehnte lang nicht unbedingt mehr geschlagen. Ob Peugeot, Renault oder doch Citroen, das Verkaufskonzept der Franzosen zielt ganz auf die hervorragenden Sicherheitswerte ihrer Fahrzeuge ab, aber neuerdings kommen aus Frankreich auch mutige Innovationen. Renaults neuester Streich heißt Kangoo Be Bop.
Und ganz ehrlich, das Auto mit diesem schmucken Namen sieht auch genauso aus, wie es klingt. Aber in einer Zeit, in der die Fahrzeuge der Konkurrenz immer größer und schwerer werden, wagt Renault die Revolution und schrumpft seinen Kangoo.
Was bei seiner Vorstellung 2007 nur für einen Design-Gag gehalten wurde, kommt dieses Jahr tatsächlich auf den Markt. Und zumindest für diesen mutigen Vorstoß verdient Renault Respekt.
Ob der nur 3,8 Meter lange Kangoo Be Bop auch tatsächlich dies belohnen kann, muss sich erst noch zeigen. Maximale Sicherheit und der Wunsch nach maximalem Platzangebot haben die Nachfolgemodelle stets über ihre Vorgänge hinauswachsen lassen. Auch der neue Renault Kangoo Be Bop hat zugelegt, ganze 300 Kilogramm, aber nur an Geweicht, nicht an Umfang. [...mehr]
Crossover treffen den Geist der Zeit. Dies jedenfalls glaubt der japanischer Autohersteller zu wissen. Doch in Europa sieht Toyota offenbar keinen Markt für den Venza. Er ist bis dato nur den USA vorbehalten. Der magere Erfolg der Mercedes R-Klasse scheint den Japanern recht zu geben.
Dass Amerikaner Autos mit sehr viel Platz bevorzugen, ist kein Geheimnis. Daher ist es kaum verwunderlich, dass Crossover und SUVs sich in den USA größter Beliebtheit erfreuen.
Der Toyota Venza kombiniert gekonnt die Vorzüge eines Vans mit denen eines Kombis und rangiert damit in guter Gesellschaft der R-Klasse von Mercedes und des Dodge Journey. In Europa scheinen die Japaner jedoch, keinen Markt für die sportlichen Familienkutschen zu sehen. Und wie der doch recht magere Erfolg der Mercedes R-Klasse hierzulande beweist, könnten sie damit genau richtig liegen. Und doch ist es mehr als bedauerlich, dass der Toyota Venza dem amerikanischen Markt vorbehalten bleibt. [...mehr]
Mit dieser Studie gibt Peugeot einen Ausblick, wie sie sich die eigene Zukunft auf den Straßen Europas vorstellen. Eine Ankündigung, ein „Vorspiel“, für ein neuartiges Fahrzeugkonzept, mit dem Peugeot sich und das Prinzip des Crossover neu erfindet.
Schon auf dem Pariser Autosalon im letzten Jahr feierte der Prologue seine Premiere und auch in der Schweiz war er zu sehen. Doch auch wenn der Genfer Autosalon 2009 inzwischen seine Tore geschlossen hat, so ist noch längst nicht alles gesagt zu den Automobil-Highlights dieser Messe.
Und über den Peugeot Prologue sollte geredet werden. Diese Studie bietet ebenso wie der Peugeot 3008 mehr als nur ein bisschen Werbung für die Marke aus Frankreich. [...mehr]