Beiträge von: Christian

Tata Nano - Neuwagen für 1.700 Euro

Nach dem im letzten Jahr Renault erfolgreich mit dem Dacia Logan in das Billig-Preissegment in Deutschland gestartet war, droht dem deutschen Automobilmarkt weiteres Unheil – der Tata Nano.

Tata Nano Seitenansicht © united pictures

Aufatmen konnten die deutschen Automobil-Hersteller als sie erfuhren, dass der Tata Nano noch nicht den deutschen Sicherheitsansprüchen genügt. So wird es sicherlich noch einige Zeit dauern, bis der kleine Inder in Deutschland zu haben sein wird. Schon beim Dacia Logan waren die Experten von der regen Nachfrage überrascht worden, denn im Vorfeld der Einführung war man aufgrund des fehlenden Komforts davon ausgegangen, dass der Logan in Europa nur wenig Anklang findet. Die angepeilte Summe von 500.000 verkauften Autos wird schon vor dem eigentlichen Zieljahr 2010 übertroffen werden.

Tata Nano Frontansicht © united pictures

Der von Tata Motos entworfene Wagen wird vermutlich im Herbst diesen Jahres auf den Markt gebracht und wird im Lada 1118, in der Basisversion des Fiat Seicento und im Dacia Logan seine Konkurrenten haben. Falls es dem Hersteller auch noch gelingen sollte, den Sicherheitsansprüchen gerecht zu werden, wird der kleine Tata Nano für erhebliche Unruhe sorgen. Der angedachte Preis von knapp 1.700 Euro für den Neuwagen wird mit den geforderten Sicherheitsmaßnahmen in Europa sicherlich nicht zu halten sein, aber gerade bei jungen und Stadtmenschen wird das Auto eine große Anhängerschaft finden.

Tata Nano Frontansicht © united pictures

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Mercedes GLK

Mercedes-Benz GLK

Auch Mercedes möchte gerne auf dem Segment der sparsamen SUVs eine gewichtige Rolle mitspielen und präsentiert auf der größten Automobilmesse der Welt, der Detroit Motor Show 2008 (19. bis 27. Januar), den Mercedes GLK.

Der GLK ist eine Klasse tiefer als die M-Klasse angesiedelt, überzeugt aber in Form und Designk, obwohl mit seinen eckigen Kanten doch eher an ein Geländewagen erinnert, als an einen SUV. Spielend kann der kleine Bruder es mit den bereits auf den Markt existierenden Konkurrenten wie den Q3 und Q5 von Audi, den XC60 von Volvo und dem seit fünf Jahren herrschenden X3 von BMW aufnehmen. In die Lücke, welche zwischen den großen Mittelklassewagen und den großen, protzigen SUVs existiert, möchte Mercedes mit dem GLK stoßen. Vor allem in den USA, wo inzwischen sehr viel Wert auf spritsparende Autos gelegt wird, soll der GLK punkten, nicht umsonst hat man sich für Detroit als Präsentationsort entschieden.

G-Klasse von MercedesVom Design und der Ausstattung erinnert der GLK sehr einen seinen großen Bruder, die M-Klasse von Mercedes, kann aber durchaus mit Sportlichkeit und Komfort überzeugen. Mit einer Länge von 4,52 Meter und einer Höhe von 1,60 Meter ist er ähnlich veranlagt wie sein größter Konkurrent, der X3 von BMW, ist aber zugleich ganze 26 Zentimeter kürzer als die M-Klasse. Der Allrad-Antrieb des GLK, das von den Schöpfern 4Matic getauft wurde, verteilt die Antriebskräfte zu 45 Prozent auf die Vorderachse und 55 Prozent auf die Hinterachse. Diese ungleiche Verteilung soll eine bessere Traktion und ein besseres Handling gewährleisten. Zunächst wird es vom GLK allerdings nur eine Sechs-Zylinder-Version sowie eine 2,2 Liter-Diesel-Vierzylinder-Version mit 170 PS geben. Preislich dürfte es wohl erst ab 45.000 Euro losgehen.

Wenn es Mercedes wirklich gelungen ist, Sportlichkeit und Sparsamkeit unter einen Hut zu bringen, ohne Einbußen beim Fahrspaß und der Leistung zu haben, dürfte mit dem GLK dem BMW X3 ein wirklicher Gegner gewachsen sein, der auch die neuen Modelle der anderen Hersteller weit in den Schatten stellen wird.    [...mehr]



Ford Kuga

Ford Kuga

Aller Klimadebatten zum Trotz scheinen die Autohersteller nicht vom gängigen Geländewagen die Finger lassen zu können. Allerdings liegt der Schwerpunkt nicht mehr auf groß und protzig, sondern auf kompakter, leichter und verbrauchsgünstiger.

Ford KugaNachdem VW mit dem Tiguan den kleineren Bruder des Tuareg präsentiert hat, möchte nun Ford im zweiten Quartal 2008 den Markt mit dem Kuga erobern. Da die SUVs (Sport Utility Vehicles) sich einer ungebrochenen Beliebtheit erfreuen, soll der Kuga bei Ford diese bisher unausgefüllte Nische bereichern. Er trifft dabei unter anderem auf den Q3 von Audi, den XC60 von Volvo sowie ab 2009 auf den GLK von Mercedes.

Innenraum Ford KugaTechnisch basiert der Kuga auf den Modellen des Ford Focus. Er wird dabei mit einem 2-Liter-Dieselmotor mit 136 PS plus Rußpartikelfilter vom Start rollen. Der Wagen soll sowohl mit Allradantrieb sowie als Frontantrieb auf den Markt gebracht werden, wobei sich der sparsamere Frontantrieb wohl besser verkaufen wird. Preislich wird sich der Ford Kuga bei 26.000 bis 29.000 Euro einpendeln.

Auch bei diesem Modell von Ford wurde das Kinetic Design zur Anwendung, was sich in der zackigen Frontpartie und dem flüssig gestalteten Heck äußert. Letztendlich wirkt der Kuga sehr solide, ohne jedoch an Dynamik zu verlieren.

Der Ford Kuga wird es schwer haben, sich aus der stattlichen Riege seiner Konkurrenten hervorzuheben. VW, Mercedes, Audi und selbst Nissan konnten sich in den vergangenen Jahren auf dem Segment der SUVs schon positionieren.    [...mehr]



Winterreifen - nicht nur Pflicht, sondern auch sinnvoll

Auto im Winter

Viele Regionen in Deutschland haben dieses Jahr noch keinen Schnee gesehen, weshalb viele Autofahrer dazu neigen, auf die Winterbereifung des eigenen Fahrzeuges zu verzichten.

Es wird schnell vergessen, dass bei einem Unfall selbst bei eigener Unschuld 20 Prozent der Teilschuld den Fahrer belasten kann, wenn er im Winter ohne die entsprechenden Reifen unterwegs war. Zudem sind bei diesen Witterungsbedingungen, auch wenn kein Schnee vorhanden ist, die Winterreifen eine zwingende Notwendigkeit. Als Orientierung kann die sogenannte 7- Grad-Regelung gelten. Liegt die Außentemperatur unter sieben Grad, wären Winterreifen aufgrund der Wetterverhältnisse angebracht. Diese Weisheit der vielen Ratgeber für Autos, auch wenn sie noch so abgdroschen klingen mag, ist trotzdem eine Weisheit, die jeder Autofahrer berücksichtigen sollte.

WinterreifenBei Fragen zu Winterreifen empfiehlt sich eigentlich immer der Fachmann. Denn gerade die Beschaffenheiten der verschiedenen Reifen sind sehr unterschiedlich. Die Winterreifen sind so konzipiert, dass der Grip auf vereisten Flächen wesentlich besser ist, Regen- oder Schmelzwasser optimaler durch die Rillen abtransportiert werden und die Lauffläche eine größere Haftung garantiert. Die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe beträgt 1,6 mm, aber Experten haben ermittelt, dass Reifen unter 4 mm ihre Wintertauglichkeit verlieren. Das Alter von Reifen hat grundsätzlich keinen negativen Einfluss, jedoch sollte man alle sechs bis acht Jahre den Reifensatz austauschen, da oft Mängel durch die optische Kontrolle nicht erfasst werden können. Die Entwicklung der Winterreifen ist inzwischen derart weit fortgeschritten, dass sie den Sicherheitsleistungen der Sommerreifen fast ebenbürtig sind. Mehr Lenkpräzision, höhere Kurvenstabilität und kürzere Bremswege sind nur eine kleine Auswahl der Verbesserungen.

WinterDie Allzweckwaffe vieler Fahrer – Allwetterreifen – können die Herausforderung von Nässe, Glätte und Schnee wesentlich schlechter bewältigen, weshalb Winterreifen die bessere Lösung sind.

Nach dem Aufziehen der Reifen muss sich der Fahrer aber mit neuen Fahreigenschaften auseinandersetzen. Die Höchstgeschwindigkeit mit Winterreifen liegt erheblich unter einer Sommerbereifung. Der Spritverbrauch ist aufgrund der gesteigerten Haftung größer, zudem verhält sich das Auto in Grenzsituationen anders. Hat man die Reifen gerade erst aufgezogen, sollte man zurückhaltend im Straßenverkehr agieren, um sich an die neuen Fahreigenschaften zu gewöhnen.

Um wirkliche Sicherheit in der kalten Jahreszeit zu gewährleisten – Winterreifen aufziehen!

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Einmal Parken für 100.000 Euro

In Trondheim ist Parken eher teuer.

In der norwegischen Stadt Trondheim haben die Scheckkarten-Parkautomaten die Gebühren versehentlich mit dem Faktor 10.000 multipliziert. Kann ja mal vorkommen. Mindestens 26 Autofahrer mussten feststellen, dass sie ihr Konto um bis zu 800.000 Kronen (etwa 100.000 Euro) überzogen hatten. Von froher Weihnacht keine Rede - mancher berichtet gar, er habe nicht mal mehr Lebensmittel kaufen können. Warum die Parkautomaten das Einmaleins mit den Parkgebühren geübt haben, darüber gaben die Behörden Trondheims (noch?) keine Auskunft.    [...mehr]



VW-Tiguan R-Line

VW Tiguan

VW möchte nun auch vermehrt auf die Sparte Sport setzen und präsentiert nach dem Golf und den Passat den neuen VW-Tiguan R-Line. Zum ersten Mal wird der Tiguan auf der Essen Motor Show vom 1. bis zum 9. Dezember der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Nur wenige Wochen nach der Markteinführung des Standardmodells legt VW mit der Sportversion nach, dass dann 2008 seine Premiere auf den Straßen Deutschlands feiern soll.

Wesentliches Merkmal der Baureihe sind ein verchromter Doppellamellen-Kühlergrill, sportlich gestaltete Stoßfänger in Wagenfarbe und Kotflügelverbreiterungen. Außerdem wird R-Line-Reihe mit 19-Zoll-Leichtmetallfelgen ausgestattet, die mit 255er Reifen bestückt werden. Im Innenraum des „R-Line-Plus-Paketes“ werden die Kopfstützen mit einem „R-Line“-Schriftzug versehen und mit dem Design „Monte Carlo“ veredelt. Der „R-Line“-Schriftzug kann sich je nach Wunsch des Käufers auch auf dem Lederlenkrad und den Alukappen der Pedale wiederfinden. Optional können beim VW-Tiguan R-Line auch Ledersitze erworben werden. Innenausstattung VW Tiguan

VW wird aber erst auf der Messe nähere Informationen zu Preisen und Extras bekanntgeben.

Auch weiterhin möchte der VW-Konzern mit Highlights aufwarten können, so kündigten die Wolfsburger eine Golf Variant-Studie mit dem Beinamen R36 an, die den 300-PS Motor aus dem Passat R36 beinhalten und eine atemberaubende Optik erhalten soll. Damit setzt VW auf dem Sportsegment weitere Achtungszeichen, die von den Platzhirschen Porsche, BMW und Mercedes argwöhnisch registriert werden.    [...mehr]



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