Selbiger gehört natürlich nicht in die Blutbahn des Fahrers, denn immerhin gilt in Schweden ein absolutes Alkoholverbot am Steuer, sondern in den Tank des Volvos. Die Modelle Volvo S40, V50 und C30 werden nun auch in Deutschland mit einem 1.8 l Flexifuel-Motor angeboten. Der Motor hat eine Leistung von 125 PS (92 KW) und im Vergleich zu den Basismodellen mit 100 PS Benzinmotor muss laut Volvo mit einem Mehrpreis von 400 € gerechnet werden.
Zur Verbesserung des Kaltlaufverhaltens enthält aber auch E85 noch 15% Benzin. Die direkte Emission von CO2 aus fossilen Quellen soll mit E85 um 80% reduziert werden. Klingt gut, aber wie viel dieser verbesserten CO2-Bilanz bei Anbau von Zuckerrohr und der Herstellung des Bio-Sprits aufgefressen werden möchte der geneigte Freizeitumweltschützer wahrscheinlich nicht genau wissen. Für die meisten Autofahrer steht auch eher der finanzielle Aspekt im Vordergrund. Dabei kann man bei E85-Betrieb aufgrund des geringeren Brennwertes von Alkohol mit einem 20-30% höheren Spritverbrauch im Vergleich zu 7,4 l/100km mit Superbenzin rechnen. Dafür kann E85 zumindest in den nächsten Jahren (bis 2015) noch eine Steuerbefreiung für sich verbuchen. Damit ergibt sich in Relation momentan ein Preis von 1,20-1,30 € für eine 1 l Super äquivalente Menge.
In Deutschland wird man allerdings oft auf das Fahren mit Super angewiesen sein, da Tankstellen mit Bio-Ethanol an den Zapfsäulen noch Mangelware sind. Damit werden auch die eventuellen ökologischen und finanziellen Vorteile zunichte gemacht, aber vielleicht kommt es auch nur auf den guten Willen an. Obwohl man den mit einem Hybridwagen wahrscheinlich wirksamer zeigen kann. Man kann aber immerhin noch beim Urlaub in Schweden oder Südamerika sparen. Und vielleicht ist auch die größere Motorleistung (ca. 10%) im E85-Betrieb ein Anreiz, auch wenn diese nicht als Verkaufsargument angeführt wird. Immerhin übertrifft E85 mit seinen 110 Oktanen deutliche die 100 Oktan verschiedener Hochpreis-Sprits namhafter Mineralölkonzerne. Trotzdem werden die Flexifuel-Modelle von Volvo wohl bis auf weiteres ein Nischenprodukt bleiben. [...mehr]
Auf dem Genfer Autosalon lässt die Schweizer Autoschmiede Rinspeed einen lang gehegten Menschheitstraum wahr werden – sie konstruierten das erste Unterwasser-Cabrio der Welt.
Zwar gab es auch bisher Studien für Unterwasserautos, aber eines, das sich wie ein Fisch im Wasser bewegen kann, gab es bisher noch nicht. Rinspeed-Boss Frank M. Rinderknecht sprach von einer riesigen Herausforderung, ein Auto zu bauen, das dem Wasserdruck trotzt, wasserdicht ist und sich trotzdem problemlos im nassen Element bewegen kann. Für das Unternehmen „sQuba“ war klar, dass man auf keinen Fall einen Verbrennungsmotor einsetzen konnte, weshalb die Ingenieure ihn durch mehrere Elektromotoren kompensierten.
Insgesamt sieben kommen innerhalb des Unterwasser-Cabrios zum Einsatz. Drei der Elektromotoren hat im Heck des Fahrzeuges untergebracht, einer dient der Bewegung an Land, zwei werden zum Antrieb der Unterwasserprobeller verwendet und zwei weitere unterstützen im Bug das Öffnen und Schließen mittels Drehlamellen. Angetrieben werden die Elektromotoren durch Lithium-Ionen-Akkus.
Die Funktionsweise des „sQuba“ ist relativ einfach. Das Unterwasser-Cabrio begibt sich ins Wasser, die Türen werden einen Spalt breit geöffnet, damit das Wasser einströmen kann. Aber keine Angst, für die Passagiere besteht keinerlei Gefahr, denn sie mittels eines eingebauten Pressluft-Systems mit genügend Sauerstoff versorgt. Danach beginnt das Sinken des Autos.
Die Targa-Bauweise des „sQuba“ hat zwei Hintergründe. Einerseits möchte man durch das offene Auto den Passagieren bei Gefahr ein schnelles Aussteigen ermöglichen und zum anderen hätte ein mit Luft gefüllte Fahrgastzelle dazu geführt, dass man das Gewicht des „sQuba“ hätte um zwei Tonnen erhöhen müssen, um das Absinken des Fahrzeuges zu gewährleisten.
Man darf gespannt sein, wie das Publikum auf den „sQuba“ reagieren wird. [...mehr]
Mit den United-Sondermodellen hat VW den Kampf um den begehrten deutschen Automarkt völlig neu eröffnet. Preisliche Vorteile, technische Finessen und sportliches Design standen bei allen Modellen im Vordergrund.
Besonders temperamentvoll kommt der kleine Stadtflitzer von VW um die Ecke. Der Polo-United besticht durch beste Stilnoten für die Innenausstattung, welches mit flanellgrauen Ziernähten und Aludekoren versehen wurde. Trotz seiner Kompaktheit geht der Fahrspaß niemals verloren und mittels des Parkpiloten lässt sich der United-Polo in fast jede Parklücke zaubern. Führend ist er in Sachen Funktionalität. Die Geschwindigkeitsregelanlage steht ab 30 km/h zur Verfügung und der geringe Kraftstoffverbrauch von 7,6 Litern Innerorts und 4,8 Litern Außerorts sind klare Pluspunkte des VW Polo-United.
Ein optischer Hingucker ist der VW Golf United allemal. Sportliche Leichtmetallräder sowie die lichtabsorbierenden Seiten- und Heckscheiben verleihen ihm den Hauch des Geheimnisvollen. Auch bei der Ausstattung wurde nicht gegeizt, so gehören zum Golf United Klimaanlage, Geschwindigkeitsregelanlage, das Radiosystem „RCD 210“ und automatische Fahrlichtschaltung. Für schlechtes Wetter ist Golf besten gerüstet, so sorgen Nebelscheinwerfer, Regensensor und beheizbare Scheibenwaschdüsen für ausreichende Sicherheit. Für Sparfüchse gibt es dann auch noch den VW Golf-United BlueMotion, der mit einem Verbrauch von 4,5 Litern Diesel auf 100 Kilometern glänzt.
Das perfekte Familienauto ist der VW Sharan-United. Durch seine großzügige Fahrgastzelle ist er für jede Lebenslage gerüstet. Durch das Multifunktionslenkrad mit Bedienungen für das Radio, die Mobiltelefonvorbereitung und die Geschwindigkeitsregelanlage hat der Fahrer selbst in stressigen Situationen alles im Griff. Zusätzliches Highlight in Sachen Ausstattung ist das Radio-Navigationssystem „„RNS MFD“ mit schwenkbaren Bildschirmen und detaillierten Karten. Wenn der Sharan-United oftmals im Winter zum Zuge kommt, ist das Winterpaket lohnenswert, bei dem Frontscheibe, Scheibenwaschdüsen und Vordersitze beheizbar sind.
Beim VW Touran-United hat man nur das Feinste von VW verarbeitet. Sportlich und elegant besticht bei seiner Optik auf jeder Fahrt. Im Innenraum überzeugt das exklusive Design in Kombination mit den Dekoreinlagen in „Anthrazit metallic“. Für ansprechende Unterhaltung sorgt das Radionavigationssystem „RNS 300“ mit CD-Laufwerk und MP3-Wiedergabefunktion, das sich hinter den Spitzenmodellen von TomTom Navigation nicht verstecken braucht. Die Scheinwerfer-Reinigungsanlage sowie beheizbare Scheibenwaschdüsen sorgen auch in der kalten Jahreszeit für genügend Sicherheit.
Mit den United-Sondermodellen wird VW auf jeden Fall bei der Kundschaft punkten, denn die Kombination aus sparsamen Fahren, anspruchsvollem Design und vielen Extras wird viele Menschen ansprechen. [...mehr]
Bereits zum 76. Mal wird zwischen dem 6. und 16. März der Genfer Autosalon veranstaltet. Jedes Jahr präsentieren über 250 Austeller aus der ganzen Welt die neuesten Trends und Automobile. Dieses Jahr werden unter anderem der Skoda Superb und der VW Scirocco III. als Neuvorstellungen präsentiert.
Als man mit der „Nationale Automobil- und Fahrradausstellung“ 1905 erstmals eine Messe rund um das Thema veranstaltete, konnte man sicherlich noch ahnen, dass sie sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einer der renommiertesten Messen der Autowelt entwickelt würde. Im vergangenen Jahr begrüßten die Veranstalter 260 Austeller aus 30 Ländern, die 900 Modelle auf einer Fläche von 102.000 Quadratmetern präsentierten. Insgesamt kamen 674.000 Besucher sowie über 5.000 Medienvertreter nach Genf, um die neuesten Studien und kommenden Modelle zu begutachten.
Zahlreiche Automobilhersteller werden in diesem Jahr in Genf wieder mit Weltpremieren aufwarten können. Skoda präsentiert beispielsweise die zweite Version des Skoda Superb, der mit einem großzügigen Raumangebot und cleveren Detaillösungen punkten soll. Die Motoren werden dabei aus dem Hause VW kommen und sind der Fachwelt vom Golf und Passat bereits bekannt. Ergänzend wird das Adaptive Front Light System die Sicherheit des Skoda Superb verbessern. Für Aufsehenserregen dürfte wohl sicherlich die neue Waffe von Audi sorgen neben dem bereits bekannten Audi S5 wird auch der Audi RS6 zu sehen sein.
Ebenfalls erstmals wird der Öffentlichkeit der neue Honda Accord als Limousine und als Kombi gezeigt. Die Kombination aus sportlichem Design und Motoren mit 2,0 oder 2,4 Litern sollen die Käufer begeistern. Seine Premiere wird auch der neue Mazda 2 feiern, der im Kleinwagensegment als 2-Türer für Furore sorgen soll. Durch mehr Sportlichkeit und einem preisgünstigen Angebot soll der europäische Markt erobert werden.
Natürlich dürfen auch Studien auf dem Genfer Autosalon nicht fehlen, so wird Mitsubishi Prototype-S als Vorbote des künftigen Lancer Sportback vorstellen. Der Prototyp S wird in Genf mit einem Zweiliter-Turbomotor des Lancer Ralliart mit 176 kW / 240 PS ausgestellt sein und soll mit seinem sportlichem Fließheck und seinem markanten Dachspoiler die Käuferschaft zum späteren Kauf animieren.
Auf dem Gebiet der Lichttechnologien ist man schon fast genauso innovativ wie bei der Suche nach dem 1-Liter-Auto. In den siebziger Jahren eroberten die Halogenstrahler Deutschlands Straßen, in den Neunzigern schimmerten die Xenon-Lampen durch das Dunkel der Nacht und jetzt bricht das Zeitalter der LED-Lampen an.
Seit 2005 arbeitet man bei den deutschen Automobilherstellern bereits an der Technik der Licht emittierende Dioden (LED). Bisher setzte man die Technik erfolgreich bei den Rückleuchten, die dadurch markanter aufleuchteten und Fahrer schneller darauf ansprachen. Nun hat man die Entwicklung dahingehend forciert, dass man mit der langlebigen und energiesparenden LED-Technik auch die Frontbeleuchtung verbessern möchte. Der größte Vorteil der LED-Leuchten ist der formbare Lichtkegel und die damit verbundene Anpassungsfähigkeit an die äußeren Umstände.
Opel wird ab Herbst 2008 ein adaptives Autobahnlicht in seinen Fahrzeugen anbieten. Erreicht das Auto eine Geschwindigkeit von über 100 km/h wird der Lichtkegel leicht angehoben und die Stromstärke erhöht, womit die Sicht in die Ferne eindeutig verbessert wird. Ähnlich anpassungsfähig ist das Stadtlicht, welches beim Opel Insignia erstmals zum Einsatz kommen wird. Verringert sich die Geschwindigkeit unter 50 km/h, wird die Reichweite automatisch abgesenkt und es erfolgt eine breitere Ausleuchtung der Straße. Das Schlechtwetterlicht wird bei Regen und Schnee aktiviert, dabei wird der rechte Straßenrand besser ausgeleuchtet und der Gegenverkehr weniger geblendet.
Durch den Einsatz der LED-Technik wird Haltwertzeit der Fahrzeugleuchten verbessert und der Energieverbrauch gesenkt, man schätzt ihre Lebensdauer auf mindesten zwei Autoleben. Zudem erhalten die Designer mehr Freiheiten bei der Fahrzeuggestaltung, da die LED-Leuchten weniger Raum einnehmen. In den kommenden Jahren wird die LED-Technologie vermutlich in allen Fahrzeugen zu finden sein, es sei denn, die Entwicklung ist derart fortschrittlich, dass man in der Zwischenzeit bereits eine neue Technologie gefunden hat – auszuschließen ist das nicht. [...mehr]
Mit der Baureihe des Kia Cee´d gelang dem koreanischen Automobilhersteller der Durchbruch in Deutschland. Beim Cee´d kann man durchaus vom Shootingstar der Kampakten sprechen, schließlich ließ man etablierte Modelle wie den Fiat Bravo oder den Hyundai i30 bei den Verkaufszahlen klar hinter sich.
Nun möchte Kia diesen Erfolg fortsetzen und bringt 2008 einen neuen 3-Türer auf den Markt, der vor allem durch seine Sportlichkeit neue Käufer finden soll. Leider muss man jetzt schon sagen, dass dies eher ein Hauch von Sportlichkeit bleibt, denn dem 143 PS Benzin-Motor und dem 115-PS-Diesel fehlen eindeutig die Zugkraft. Das vergleichbare Modell Honda Civic Type R überzeugt auf diesem Gebiet wesentlich mehr. Angenehm fallen beim neuen 3-Türer die gut abgestuften und präzise geführten Schaltgetriebe ins Gewicht. Zudem bereiten das Fahrwerk und die Lenkung auch auf kurvigen Straßenterrain äußerst viel Spaß – hier kann der Kia klar punkten.
Selbst als Reiseauto taugt der Kia Pro Cee`d, denn mit einem Kofferraum von 340 Litern in der Kompaktklasse lässt es sich gut verreisen. Bei der Innenausstattung hat man dieses Mal einen Hauch von Klasse einfließen lassen – die Materialien sind sauber und sehr gut verarbeitet, Sitzheizung, sechs Airbags, Licht- und Regensensoren sowie die Klimaautomatik brauchen sich hinter der bärenstarken Konkurrenz nicht verstecken.
Der größte Vorteil des neuen Kia dürfte aber der unschlagbare Preis sein. Für 15.430 Euro liegt der Kia Pro Cee`d preislich klar unter seinen Klassenkonkurrenten Opel Astra GTC, Honda Civic Typ S und dem Citroen C4 Coupé. Als Fazit lässt sich festhalten, dass der Kia für diesen Preis durchaus Sportlichkeit versprüht, aber noch weit hinter dem gestellten Ziel eines neuen Golf GTI zurückbleibt. [...mehr]
Wenn der Marktführer voran geht, werden auch bald andere Wettbewerber nachziehen – so lautet die Devise der Marktwirtschaft. Nun hat Aral beschlossen, das Normalbenzin gänzlich aus der Produktpalette zu streichen. Noch Innerhalb dieses Jahres soll die Veränderung an allen Tankstellen des Marktriesen vorgenommen werden.
Schon im November hat Aral auf sich immer mehr angleichenden Preise von Normalbenzin und Super reagiert und den Preis für das Normalbenzin dem Preis für Super angeglichen. Betrug der Anteil von Normalbenzin noch 25 Prozent vor der Angleichung, fiel er danach auf unter 13 Prozent. Insgesamt betreibt Aral rund 2.400 Tankstellen in Deutschland und bei einigen von ihnen beträgt der Anteil von Normalbenzin nur noch knapp fünf Prozent. Aufgrund dieser negativen Entwicklung, die durchaus auch absehbar war, hat nun Aral die Abschaffung des Normalbenzins beschlossen.
Experten und Automobilclubs vermuten hingegen, dass die Benzin-Monokultur zu weiteren Kostenersparnissen für die Mineralölkonzerne führen wird. Für sie entfallen schließlich die getrennte Sortierung, Lagerung und Anlieferung der Benzinsorten, weshalb hier riesige Einsparpotenziale bestehen. Dass es den Mineralölkonzernen trotz eines rückläufigen Verbrauches nicht schlecht geht, belegt der Marktführer an seinen Jahreszahlen. So konnte Aral den Nach-Steuer-Gewinn auf immerhin ein Cent je Liter erhöhen, nachdem dieser zuvor lediglich 0,5 Cent je Liter betragen hatte.
Als Autofahrer darf man gespannt sein, was sich die Herren als nächstes einfallen lassen werden. [...mehr]
Klingt unwahrscheinlich – ist aber so. Bislang waren Automatikgetriebe in Deutschland nur etwas für Langstreckenfahrer und absolute Schaltmuffel, aber mit dem neuen Siebengang-DSG von VW wird sich dies vermutlich schnell ändern, denn erstmals ist es den Entwicklern gelungen, dass ein Automatikgetriebe weitaus weniger verbraucht als ein vergleichbares Schaltgetriebe.
Als VW im Herbst 2002 das erste Doppelkupplungsgetriebe der Weltöffentlichkeit präsentierte, wähnte man sich einem Entwicklungsvorsprung von fünf Jahren gegenüber den Konkurrenten. Die Prognose der Verantwortlichen sollte sich bestätigen, erst jetzt 2008 ziehen andere Automobilhersteller wie BMW und Volvo nach. Kaum haben andere diesen Vorsprung kompensiert, zieht VW schon den nächsten Joker aus dem Ärmel – das Siebengang-DSG.
Die Technik des Doppelkupplungsgetriebes kann man sich am besten vorstellen, wenn man von zwei kleinen getrennten Getrieben ausgeht. Das eine Getriebe ist ausschließlich für die geraden Gänge zuständig, während das andere sich mit den ungeraden Gängen auseinandersetzt. Fährt man beispielsweise im dritten Gang, ist die Kupplung dieses Getriebes geschlossen –zur gleichen Zeit befindet sich aber im zweiten Getriebe der vierte Gang bereits in Vorbereitung. Erreicht man die notwendige Geschwindigkeit und Drehzahl wird der Motor praktisch auf das zweite Getriebe umgeleitet, die Kupplung des einen schließt und die andere öffnet sich. Dies geschieht fast verzögerungsfrei und ohne Unterbrechung des Kraftstoffflusses, womit dem Auto dynamischere Fahreigenschaften ermöglicht wurden.
Das neue Siebengang-DSG optimiert diesen Prozess und ermöglicht das Schalten in einen siebten Gang. Dadurch fällt die Drehzahl noch einmal um knapp 500 Kurbelwellenumdrehungen, dies verringert erheblich den Verbrauch, aber auch die Geräuschkulisse im Auto. Am Beispiel des Golf TSI mit 122 PS konnte man den Verbrauch um knapp 0,4 Liter auf 100 Kilometer senken. In Zeiten, in welchem horrende Benzinpreise oftmals den Fahrspaß verderben, sind solche Verbesserungen ein Segen für die Autofahrer. [...mehr]
Ähnlich wie der große deutsche Rivale Mercedes mit dem CLS hat nun auch VW die Lücke zwischen der Luxusklasse (Phaeton) und der Mittelklasse (Passat) geschlossen und bringt das Kraftpaket Passat CC auf den Markt. Neben dem Tiguan und dem Golf Variant soll der Passat die Hoffnungen auf ein erfolgreiches Jahr 2008 für den Volkswagen Konzern erfüllen.
Die stattliche Erscheinung des Passat CC ist ein Kompromiss aus Eleganz und Sport. Mit einer Höhe von nur 1,42 Meter sitzt der Fahrer vergleichbar tief wie bei einem Sportwagen, besitzt aber die Beinfreiheit einer Luxusklasse. Das langgezogene Heck des eleganten Coupés endet erst nach 4,79 Meter und verleiht dem Auto ein schnittiges Design. Das dominante Markengesicht von VW und der Powerdome auf der Motorhaube prägen die Frontansicht des Passat CC und lassen die Kraft erahnen, die unter der Haube schlummert.
Die Leistungsstärke der Motoren variiert zwischen 140 PS (2.0 TDI) bis zu 300 PS (3.6 V6 FSI). Die Höchstgeschwindigkeit des Familiencoupés soll bei 250 km/h liegen, während man in 5,6 Sekunden von Null auf Hundert durchstarten kann. Der Allradantrieb ist zunächst nur beim Topmodell des Passat CC zu haben, das Doppelkupplungsgetriebe DSG hingegen bei mehreren Ausführungen. Das sportliche ambitionierte Fahrwerk DDC (Dynamic Drive Control)soll ein komfortables Dahingleiten, ohne Einbußen bei der Sportlichkeit hinnehmen zu müssen.
Auch in Sachen Sicherheit und Komfort des Innenraumes soll des den Fahrern des Passat CC an nichts mangeln. So wird das Auto mit einem Spurhaltesystem „Lane Assist” angeboten, welches das Fahrzeug korrekt auf der Spur halten soll. Über eine Kamera in der Nähe der Regensensoren werden Fahrbahnmarkierungen erfasst und dann automatisch verarbeitet. Dunkelheit und andere widrige Umstände spielen hierbei keine Rolle.
Alles in allem lässt sich sagen, dass hier Fahrspaß und Eleganz konsequent verbunden wurden. Der Passat CC wird mit Sicherheit einen Spitzenplatz in diesem Jahr einnehmen. Ab Mitte 2008 wird er dann zu haben sein. [...mehr]