Im Genre der Concept-Cars gilt noch immer das Motto: „je auffälliger das Design desto größer die Resonanz“. Jedoch könnte der Scion Hako Coupé Concept schon bald keine Vision mehr sein, denn auf der New York International Autoshow scheint der Flitzer des Toyota-Tochter Sion Fahrzeuggeschichte zu schreiben. Kaum ein anderes Auto hat derart viel Interesse hervorgerufen, wie der orange Kasten auf Rädern.
Dass man im asiatischen Raum auf kastenförmige Autos steht, konnte man sich schon beim Nissan Cube überzeugen. Kein Wunder, das die Designer aus dem Hause Toyota zum Kastenkonzept zurückkehrten, obwohl dieses längst als tot verschrien war. Zielgruppe des Scion Hako Coupé Concept sollen vor allem junge und innovative Menschen sein, die sich nicht scheuen, ein Schritt in Richtung Zukunft zu machen. Die schmal gezogenen LED-Leuchten, der kleine Kühlergrill und die senkrechte Frontscheibe sollen dem Kleinen ein Hauch von Aggressivität und Sportlichkeit verleihen. Die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen unterstützen diesen Anspruch beim Seitenprofil.
Im Innenraum hat man eher das Gefühl in einem Kinderzimmer untergebracht zu sein. Der Startknopf befindet sich unmittelbar auf Lenkrad, der Schaltknauf wurde als Joystick konzipiert und für das Entertainment im Auto sorgen zwei Bildschirme im Frontbereich – alles was die momentane Zeitgeschichte erfordert . Da selbst der hintere Bereich mit Monitoren versehen ist, könnte man seine gesamte Freizeit im Innenraum des Scion Hako Coupé Concept verbringen.
Vermutlich wird der kleine Flitzer aber nicht auf dem europäischen Markt zu haben sein, aber in Asien und möglicherweise in den USA wird er sicherlich seine Anhängerschaft finden. [...mehr]
Was sich in Japan bereits einen Namen gemacht hat, muss nicht zwangsläufig in Deutschland oder Europa erfolgreich sein, auch wenn gerade auf dem Kleinwagensegment die kleinen Japaner erheblich aufgeholt haben. Der Nissan Cube wird es jedenfalls unheimlich schwer haben, sich auf dem europäischen Automarkt zu etablieren, denn als Rechtlenker und einem Design, welches zwar dem Namen (Würfel) gerecht wird, aber keinesfalls ansprechend ist, wird man kaum punkten können.
Die Praktikabilität des Nissan Cube mag außer Zweifel stehen, aber mit 98 PS bewegt er sich eher am unteren Ende seiner Klasse. Laut Angaben der Hersteller soll der Würfel als Van in den Verkauf gehen, aber gerade dort hat man auf dem europäischen Markt eine riesige Auswahl. Gegen Hersteller wie VW, Renault und Opel wird der Nissan niemals bestehen können, auch wenn er sicherlich eine günstige Alternative sein würde. Der größte Nachteil dürfte sein Design sein, der mit einem Würfel fühlt sich das Auge hierzulande wenig angesprochen. Wenn der Cube dann auch noch schwer beladen sowie zwei Personen besetzt ist, bewegt er sich etwas schwerfällig durch Verkehr. Mit wenig Last kann er durchaus eine flinke Lösung sein, aber wer möchte schon mit einem leeren Van durch die Stadt fahren?
Eigentlich darf der Nissan Cube eher ein Exot auf den Straßen Europas sein, aber möglicherweise straft der kleine Würfel mich Lügen. [...mehr]
Um auch in Zukunft neue Wege beschreiten zu können und einer führendsten Automobilhersteller der Welt zu bleiben, muss man sich auch bei BMW Gedanken machen, welche Segmente noch ausbaufähig sind. So soll es in den Nischen erhebliche Zuwächse geben, einen Crossover beim BMW 3er und einen BMW City.
Vor allem möchte BMW auch in Sachen Umwelt ein Trendsetter sein, so versucht man mit dem BWM City die Nische zwischen dem 2011 vor der Ablösung stehenden 1er Modellen und dem BMW Mini zu finden. Allerdings geschieht dies nicht ausschließlich aus eigenem Antrieb, denn der US-Markt fordert von BMW, die dort als „Large Vehicle Manufacturer” eingestuft werden, mindestens ein emissionsfrei fahrendes Auto.
Erreicht werden soll dies mit einer aerodynamisch optimierten Karosserie, einem Elektromotor, lang haltbaren Lithium-Ionen-Batterien und einer idealen Leichtbauweise. Selbstverständlich wird es vom BMW City auch einen Stadtflitzer mit einem Verbrennungsmotor geben, der einen Verbrauch von 1,4 Litern und einen CO2-Ausstoß von deutlich unterhalb 100 g/km besitzt. Ein ehrgeiziges Ziel der bayrischen Automobilbauer, die den City als Konkurrent zum Audi A1 auf den Markt bringen wollen.
Experten vermuten, dass BMW auch bei anderen Reihen wie dem BMW 5er mit neuen Nischenmodellen punkten will, Näheres ist aber leider bisher nicht bekannt. [...mehr]
Das Ende des Opel Vectra im Jahr 2008 war absehbar und bisher verbarg Opel das neue Gesicht unter dem Namen „Insignia“ vor der Öffentlichkeit. Wie nun bekannt wurde, wird der neue Passat-Konkurrent mit dem Namen „Aura“ an den Start gehen. Experten kennen diesen Namen vom amerikanischen Automarkt, wo man unter dem Dach der Marke Saturn mit einem „Aura“ sich einen Namen machen konnte. Da die Mittelklasse in den USA kaum existent ist, konnte sich der Saturn „Aura“ dort sogar den Titel „Auto des Jahres“ sichern.
Der Opel Aura tritt jedenfalls ein schweres Erbe an, denn der Vectra prägte 20 Jahre lang den deutschen Automarkt. Bisher konnte noch nicht allzu viel über den neuen Opel in Erfahrung gebracht werden, nur das er 20 cm länger sein wird als der Vectra und mit rund 23.000 Euro in der gleichen Preisklasse angesiedelt ist. Vermutlich wird es eine coupéartige Limousine werden, die als viertürige Stufenheck- und fünftürige Schrägheckversion aufgelegt wird. Auffällig sind die mandelförmigen Front- und Rückleuchten des neuen Opels.
Erste Fotos des Erlkönigs konnten von Bild-Fotographen auf der Autobahn gemacht werden.
Der chinesische Autohersteller Brilliance möchte mit seinem B2-Modell im Segment der Kleinwagen angreifen.
Da gilt es natürlich erstmal, die Konkurrenz zu besiegen. Im direkten Vergleich zum bald erscheinenden Opel Aura dürfe der B2 aber eher das Nachsehen haben. Bei Auto-blog habe ich außerdem gelesen, dass das Ding mit nur einer möglichen Motorvariation daherkommt. Das ist für einen Wagen, der die Ambitionen hat, dem Golf ernsthafte Konkurrenz zu machen, schon mehr als lächerlich.
Preiswert ist er wohl, aber für mich würde das sicherlich kein Grund sein, das Auto zu kaufen.
Mitsubishi und Cabrio? 2008 scheint das Jahr der Neuanfänge zu sein. Das Mitsubishi Colt Cabrio soll für den Automobil-Riesen aus Japan den Markt der offenen Dächer erschließen.
Der Wagen kommt als 2+2-Sitzer daher, die beiden Sitze im hinteren Fahrzeugbereich sind dabei viel zu klein geraten, um sie wirklich als Sitze bezeichnen zu können. Das Klappdach des Colt Cabrio ist zeitgemäß aus Metall und lässt sich in gut 20 Sekunden herunterfahren.
Die inneren Werte des Autos stimmen in jedem Fall: Mit knapp 17.000 Euro ein annehmbarer Preis, ein 109 PS starker Vierzylinder kommt von Null auf Hundert in knappen 9 Sekunden. Der Mitsubishi Colt Cabrio ist ziemlich schnell auf der Straße und liegt rasant in der Kurve, gut unterwegs ist man mit dem Auto also.
Wenn da nur nicht das Äußere wäre – irgendwie wirkt das Cabrio wie ein Polo, dem das Dach abgerissen wurde. Die kurze Frontpartie stört den sportlichen Gesamteindruck doch sehr, auch von vorne wirkt die Karosserie alles andere als sportlich geschnitten.
Klar, das Auto hat irgendwas, aber bevor das nicht zum Kultauto gewoden ist, würde ich mich mit dem Ding nicht auf die Straße trauen.
Neben Renault, die mit dem Koleos auf dem Genfer Autosalon für Aufsehen sorgten, möchte jetzt auch Ford im SUV-Geschäft absahnen: Der neue Ford Kuga ist der erste SUV des amerikanischen Autobauers.
Wie die Konkurrenz besitzt auch der Kuga ein Allradsystem, welches eine intelligente Lastverteilung bewerkstelligen kann. Bei Bedarf liefert Ford den Wagen auch mit einem Vorderradantrieb aus. Im Schnitt konsumiert der Ford Kuga 6,4 Liter auf hundert Kilometer – kein besonders ökologischer Wagen also.
Innendrin bietet sich dafür massig Platz: Der Stauraum des Kofferraums von 360 Liter lässt sich durch das Umklappen der Sitze auf 1.355 Liter erweitern. Serienmäßig werden ABS, ESP und eine elektronische Bremskraftverteilung geliefert.
Beim Preis muss der Kunde selbst entscheiden: Der Basis-Preis wird bei 26.500 Euro liegen, Allradantrieb oder Titanium Version kosten nochmal 2000 Euro mehr.
Der Ford Kuga ist ein klassischer Trend-Wagen: Viel Benzinverbrauch und ein 2000 Euro teurer Extra-Allradantrieb, getragen von der „SUV-Coolness“ und zugegeben schönem Design. Ob das gut geht, Ford? Ich sehe im Moment noch nicht das Potential für einen Hit.
In Brasilien ist er bereits im Handel erhältlich, in Europa soll das ab Juni 2008 der Fall sein – der Dacia Sandero ist die neue Schräghecklimousine des Autobauers aus Rumänien, der als Tochtergesellschaft zur Renault-Familie gehört.
Das Auto – auf dem Genfer Autosalon vorgestellt – bietet viel Platz im Innenbereich. Der Dacia Sandero bietet 320 Liter im Kofferraum beziehungsweise 1.200 Liter Stauraum bei umgeklappten Sitzen. Dabei wirkt die Außenerscheinung der Limousine durch die schräg nach hinten gezogenen Scheinwerfer, das sportliche Design und die schräg abfallende C-Säule sehr kompakt. [...mehr]
Suzukis neuer Kleinwagen trägt die selbstbewusste Bezeichnung „A-Star“. Ein Star ist der Wagen, der auf der Auto Expo in Detroit und auf dem Genfer Autosalon als Konzeptmodell präsentiert wurde, auf jeden Fall in Sachen Design, sowie ökologischer Verträglichkeit.
Der Benziner soll mit einem Verbrauch von nur 4,0 Litern die kommende Euro 5-Abgasnorm erfüllen und somit zum Klimaschutz beitragen. Auch der CO2-Ausstoß von 109 g/km befindet sich im „grünen“ Bereich. Für Deutschland wird das Konzept wohl erst 2009 in Serie gehen. [...mehr]