Happy Birthday, Mustang: Eine Legende wird 50

Seit 1964 rollt er über die amerikanischen Highways: der Ford Mustang. Rechtzeitig zum Jubiläum im nächsten Frühjahr präsentiert der Autobauer aus Detroit die Neuauflage des legendären Wildpferdes. Ein Jahr später dann kommt die sechste Auflage des Muscle-Cars auch nach Europa, als Coupé und Cabrio. Die Fans auf dem alten Kontinent wird es freuen, war der Mustang seit 1979 doch hierzulande nur als Grauimport erhältlich.

Neuauflage mit hohem Wiedererkennungswert

In Barcelona wurde der Neue den Europäern schon einmal präsentiert. Bill Ford, der Urenkel der Autobauer-Legende Henry Ford, war für das Event eigens aus den Staaten angereist. Er ist sich treu geblieben, der Mustang, man erkennt ihn sofort wieder. Wuchtig und kräftig kommt die Linienführung, breit und flach geduckt steht er auf der Straße. Wenn Sie ihn sehen, erkennen Sie sofort: Da steht ein Kraftmeier und er will auch als solcher erkannt werden, Understatement unerwünscht. Aber genau das zeichnet ein Muscle-Car amerikanischer Prägung aus und genau das wollen die Käufer auch haben, die bereit sind, so ein Auto zu einem Einstiegspreis von 40.000 Euro zu kaufen.

Ein Mustang mit Vierzylinder – kann das gut gehen?

Zu so einem typischen Ami-Coupé gehört eigentlich ein Achtzylinder mit ordentlich Drehmoment – und leider auch ordentlich Durst. Für eher rational und sparsam denkende europäische Käufer liefert Ford den neuen Mustang allerdings auch mit einem Vierzylindermotor aus. Will man das haben? „Warum nicht?“, lautet die Antwort, wenn der 2,3-Liter-Motor aus der Ecoboost-Reihe 309 Wildpferde galoppieren lässt und ein Drehmoment von 400 Newtonmetern auf die Straße bringt. Wer das Original-Mustang-Feeling haben will, ordert natürlich den V8 mit 426 PS und 529 Nm. Dann wird es allerdings nicht bei den 40.000 Euro bleiben, genaueres über die Preisgestaltung erfahren Sie zur Markteinführung 2015.

Getriebe und Fahrwerk – alles beim Alten?

Nichts da, das Auto wurde komplett überarbeitet. Als Getriebe stehen wahlweise Handschaltung oder eine Automatik mit Schaltwippe zur Verfügung. Das neue Fahrwerk genügt europäischen Ansprüchen und Straßen. War der alte Mustang hauptsächlich fürs Geradeausfahren auf US-Highways gedacht, verfügt die Neuauflage unter anderem über eine moderne Mehrlenker-Hinterachse. Damit lässt er sich, egal ob als Coupé oder Cabrio, auch flott über kurvige Alpensträßchen scheuchen.

Bild: Screenshot: ford.com/cars/mustang/trim/gtpremium/

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