Flügeltürer oder Roadster – der 300 SL

Ein Traum – das ist der Mercedes-Benz 300 SL. Ob als Flügeltürer oder als Roadster, wer ein solches Kleinod besitzt, wird es nicht mehr hergeben.

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Supersportwagen mit Möwenflügeln

Dieser Supersportwagen wurde aus dem Rennsportwagen 300-SL entwickelt, nachdem klar war, dass ein großes Interesse bestand – und genügend Käufer existierten. Die Flügeltüren wurden eingebaut, weil bei dem Gitterrohrrahmen des Rennwagens normale Türen keinen Platz gefunden hätten.

Durch die breiten Seitenteile ist der Einstieg in den 1400 Mal gebauten „Gullwing“ etwas kompliziert (Damen mit langem Rock haben große Probleme). Allerdings lässt sich das Lenkrad wegklappen, sonst hätte man keine Chance, die Beine darunter zu fädeln.

Der Roadster ist bequemer

In den Vereinigten Staaten wollten die Kunden mehr Komfort, einen Kofferraum – und möglichst ein Kabrioverdeck. So wurde der Roadster entwickelt, der normale Türen besitzt, ein normales Lenkrad und Scheiben zum herunterkurbeln.

Der schnellste Serienwagen der Welt

Als der 300er 1954 vorgestellt wurde, war er mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 260 km/h der schnellste Serienwagen der Welt (ein gut gehender VW Käfer schaffte damals 80 km/h). Er kostete 29000 Mark, etwa acht Mal so viel wie ein VW. Wegen des hohen Preises konnte der Wagen nur von vermögenden Menschen gefahren werden: von Rennfahrern und Königen, Filmstars und Playboys. Heute ist das einfacher – ein Mercedes 300 SL bei Autogeschenke.de ist allerdings für jedermann erschwinglich.