Maserati Kubang auf der IAA 2011

Als die IAA-Besucher den Masearti Kubang sahen, wussten sie sofort: „Love it hate it“. Dazwischen lässt der Wagen nichts zu. Immerhin trifft das Maserati SUV auf genügend Konkurrenten.

Eine neue Idee ist der Maserati Kubang – kann man da bitte mal den Namen ändern? – ohnehin nicht: Bereits in den 80er verpflanze Lamborghini den Countach V12 in den wüsten Allradler LM002, nun soll der kommende Quattroporte-V8 das Maserati SUV über einen Achtstufen-Automatik antreiben. Und genau wie beim Lambo stellt sich hier die Frage, ob denn wieder ein Drehmotor in einen Geländewagen wandert, obwohl es hier primär auf bäriges Drehmoment ankommt. Da die Italiener diese kommende Motorengeberation gerade entwickeln, gibt es noch keine konkreteren Angaben dazu.

Allerbeste Gene im Maserati Kubang

Denn das Maserati SUV hätte, so es den zutrifft, dass der Jeep Grand Cherokee die Plattform gespendet hat, allergrößtes Potential, für richtige Ausfahrten ins Gelände. Denn der ist ähnlich wie die Mercedes G-Klasse zwar reichlich luxuriös ausgestattet, aber auch genauso unaufhaltbar. Doch abseits von erstklassig asphaltierten Shopping-Boulevards dürfte der Konkurrent von Porsche Cayenne, Lexus RX und BMW X6 mit seiner coupehaften Dachlinie  eher selten anzutreffen sein. Gerüchten zufolge soll der Maserati Kubang in zwei bis drei Jahren in den Handel kommen.

Maserati SUV wirkt zu wenig maskulin und markant

Worunter der Maserati Kubang auf der Messe am meisten zu leiden hatte, war die ihm entgegen gebrachte Abneigung – zahlreiche Gäste empfanden die tendenziell schwülstige und verspielte Linienführung, die der Designsprache der Nissan-Tochter Infiniti ähnelt, als zu kitschig und zu wenig kraftvoll und geradlinig. Doch mit dieser Tatsache, die Coupe und Spider durchaus zuträglich zu sein schient, wird Maserati sich langsam ernsthaft auseinander setzen müssen.