Soll der VW Up Buggy in den Handel kommen?

Als der VW Up 2011 auf der IAA auch als Buggy präsentiert wurde, wurde dieses Spaßfahrzeug in zahlreichen Foren und  der Presse bejubelt. Warum zur Hölle will Volkswagen es nicht bauen?

Doch dass der VW Up mit eingebauter Spaßgarantie nicht in Serie kommen würde, war leider zu erwarten. Denn so gut wie immer, wenn Volkswagen eine Messe mit einem aufregendem Concept Car aufsucht, das mehr Lebensfreude versprüht als Golf Plus und Passat, dann wird es nicht gebaut. Stimmt nicht? Jawohl – was wurde denn aus dem konzeptionellen Supersportwagen W12? Und aus dem Mittelmotor-Roadster mit Heckantrieb?

VW Buggy mit Quermotor

Mit diesem stark modifiziertem VW Up hätten die Wolfsburger neben ihren bierernsten Bestsellern auch mal ein günstiges Fahrzeug mit hohem Spaßfaktor. Denn so umweltschonend und preiswert der geschlossene Up auch sein mag, so stellt er einfach mal kein Fahrzeug dar, nach dem man sich umblickt und feststellt: „Haben wollen!“ Dass der Strandflitzer Frontantrieb hat, dafür aber den knatternden Käferboxer der ursprünglichen VW Buggy-Versionen missen lässt, stört doch in keinster Weise.

Imagepflege für den VW Up

Der VW Buggy auf Up-Basis dürfte ohnehin nicht so teuer werden: Überrollbügel, einige Verstärkungsbleche und eine GFK-Haut kosten nicht die Welt. Und der übernommene Betrieb Karmann wüsste ohnehin, wie das Thema anzugehen wäre. Mag auch die Gewinnspanne für Volkswagen vielleicht nicht so immens ausfallen, so ist der Imagegewinn des VW Up-Derivats unbezahlbar. Und welcher Kleinstwagen, ausgenommen der Fiat 500, kann von sich schon, behaupten ein cooler Imageträger zu sein?

Was sagen Sie dazu , liebe Leser? Soll „Das Auto“ sich einen Ruck geben?