Start frei für den Nissan Juke

Im britischen Werk Sunderland ist die Fertigung des neuen Nissan Juke angelaufen. Doch nur ein Bruchteil der dort montierten Nissan Pkw bleibt auf der Insel, der Rest geht nach Kontinentaleuropa.

Der neue Nissan Juke soll in die Fußstapfen seines größeren SUV-Bruders Qashqai zu treten: Der optisch eigenständige Crossover-Kompaktwagen richtet sich an jene Kunden, die eine erfrischende und dynamische Alternative im von klassischen Schrägheckmodellen dominierten B-Segment suchen. Seit Nissan im Juni die Auftragsbücher aufgeklappt hat, sind aus ganz Europa schon mehr als 22.500 Bestellungen eingegangen. Auf dieser Basis rechnet man in Sunderland mit einem Produktionsvolumen von bis zu 100.000 Einheiten pro Jahr. Damit wäre der Juke der erfolgreichste Nissan Pkw des britischen Standortes nach dem Qashqai, der weiterhin auf ausgezeichnete Nachfrage stößt.

Nissan Juke sichert etwa 3.100 Arbeitsplätze

Momentan komplettieren die Nissan Pkw Note und Qashqai +2 das Produktportfolio in Sunderland; ab dem Frühjahr 2013 wird dort außerdem das Elektrofahrzeug Nissan Leaf vom Band laufen. Für die Nissan Juke-Produktion wurden knapp 70 Millionen Euro in das Werk investiert. Gut 2.000 Stellen bei Zulieferern und weitere 1.100 Arbeitsplätze bei Nissan wurden damit gesichert. Die jetzt gestartete Produktion soll innerhalb von nur zwei Wochen auf volle Kapazität hochgefahren werden, um die Niederlassungen der europäischen Nissan-Händler mit Fahrzeugen auszustatten und eine erfolgreiche Markteinführung ab Ende September zu garantieren.

Drei Triebwerke für den Nissan Pkw verfügbar

Den Kunden stehen beim Nissan Juke drei Ausstattungslinien und drei Motoren zur Wahl: einem 1.5-Liter großer Nissan Diesel, ein Nissan 1.6-Liter-Benziner oder ein neuer Turbo-Benzindirekteinspritzer mit 140 kW/190 PS treiben den Crossover an. Die Nissan Preise in Deutschland beginnen bei 16.990 Euro. Wie der Qashqai ist auch der Nissan Juke nach Wunsch mit Front- oder Allradantrieb erhältlich. Der Nissan 4×4-Antrieb bleibt allerdings dem Topmodell mit Turbo-Benzinmotor reserviert, das im japanischen Werk Oppama gefertigt wird. Dort laufen auch die Nissan Pkw für die Märkte Japan, USA und Übersee vom Band.