Suzuki Kizashi kommt nach Deutschland

Der Suzuki Kizashi kommt definitiv auf den deutschen Automarkt – das bestätigten die Verantwortlichen auf der soeben beendeten Automesse AMI 2010 in Leipzig.

Dem Suzuki Kizashi eine große Zukunft zu bescheinigen, vermochten die Suzuki-Oberen jedoch nicht. Die Mittelklasse-Limousine dürfte im hiesigen Autohandel nämlich kaum Abnehmer finden. Das klassische Three-Box-Design kommt aus der Mode, ab Mittelklasse aufwärts ist der Automarkt praktisch uneinnehmbar in der Hand deutscher Hersteller. Dass der Kizashi Suzuki primär auf dem Amerikanischen Markt – und dafür ist er optisch wie technisch ideal konzipiert – vertreten soll, hilft ihm diesseits des großen Teiches kaum weiter. Was der „Vorbote für großes“, so die Übersetzung von Kizashi, dann noch so bringt – wir werden sehen.

Suzuki Diesel-Motor soll im Kizashi später kommen

Der Suzuki Kizashi trägt zum Marktstart im Oktober 2010 einzig einen 2,4 l großen und 178 PS starken Vierzylinder unter der Haube. Mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe soll der Kizashi einen Benzinverbrauch von 7,9 Litern auf 100 Kilometern erreichen. Wem Allradantrieb oder ein stufenloses CVT-Getriebe lieber sind, um die 230 Nm Drehmoment zu verwalten, bekommt beides gegen Aufpreis. Ein Suzuki Diesel-Motor soll nachgereicht werden, doch was wirklich fehlt, sind kleinere Ottomotoren. Vielleicht der 2.0 16V aus dem SUV Grand Vitara mit 140 PS oder der 120 PS starke Motor des Suzuki SX4 1.6.

Suzuki Kizashi 2009 in den USA eingeführt

Als der Suzuki Kizashi 2009 in den USA debütierte, gelang der Sprint auf 100 mit der CVT-Schaltung in acht Sekunden – Sportlichkeit weist das Suzuki Auto also zur Genüge auf. Im Suzuki Kizashi geht es dennoch geräumig zu, die Limousine mit dem unverkennbarem Audi Singleframe-Grill ist bei 270 cm Radstand 465 cm lang. Zur Serienausstattung gehören 16-Zoll-Räder und für die Sicherheit ESP sowie sieben Airbags. Optional hält Suzuki 18-Zoll-Felgen, Ledersitze oder auch eine getrennt steuerbare Klimaautomatik. Im US-Auto donnert zudem eine 425 Watt starke Anlage von Rockford-Fosgate. Wie gesagt – ab Oktober sind wie schlauer.

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  1. Ja, man wird sehen und jedenfalls sieht man jetzt schon: Mal wieder ein gar nicht unbedeutendes Design-Detail geklaut. Wie man’s schon seit Ewigkeiten kennt, sieht da irgendwas Japanisches insgesamt gar nicht schlecht aus, aber sehr sehr oft eben auch nur deshalb, weil die wesentlichen Elemente europäischen Vorbildern mehr oder weniger geschickt nachgeahmt worden sind. Und so sehen die Produkte dann eben genauso oft „aus, wie der und der“ (aus Europa).