BMW M1 – neues Topmodell für den 1er BMW

Keine weitere BMW M1 Hommage an die altehrwürdige Mittelmotor-Rakete aus den 70er Jahren, sondern die neue Spitzenversion des 1er BMW auf Basis des 1er Coupe soll frischen Wind in die Kompaktklasse bringen.

Der BMW M1 kommt also doch. Dabei darf das BMW Coupe einen großen, schon belegten Namen auftragen, ähnlich wie es der 3er BMW E36 mit dem 328 (ohne „i“) aus der Vorkriegszeit tat. Der 135i wird die Basis stellen, doch der 3.0 Reihensechszylinder mit Direkteinspritzung, nun Mono-Turboaufladung und der vollvariablen Valvetronic Ventilsteuerung erfuhr gründliche Überarbeitung. Das Wappen der BMW M-GmbH adelt nun den 1er BMW ganz offiziell – nur der 7er in der Oberklasse muss auf Alpina Tuning zurückgreifen.

BMW Tuning ab Werk für den 1er

Was das BMW Tuning ab Werk bringt, ist vor allem schwäbische Sparsamkeit aus München: Der allseits akzeptierte BMW M3 steuert einige Teile für das Fahrwerk bei – Spendergene im Sportwagen-Bereich können durchaus schlechter aussehen. So spart der neue M1 BMW einige Euro ein, und der sportlich orientierte Kunde auf dem Automarkt profitiert davon. Bereits im nächsten Sommer. Ein 1er Cabrio mit dem legendären M am Heck sollte bis dahin auch kein Problem für die Entwickler sein.

BMW M1 – abgeregelt oder frei wie ein Ford?

Der neue BMW M1 hat, um nun endlich  auf die wichtigen Dinge zu kommen, 355 PS und über 400 Nm Drehmoment – der Turbotechnik sei Dank dafür. Dass dem BMW 1er M-Insignien beim Spurt auf 100 zu Zeiten von unter fünf Sekunden verhilft, war quasi sicher – ob der Bimmer jedoch über 250 km/h laufen darf, nicht. Eigentlich müsste es dem einzigen Vertreter der Kompaktwagen-Klasse mit Heckantrieb aber erlaubt werden, da der direkte Konkurrent Ford Focus RS500 ein Spitzentempo von 265 km/h erzielt.