Nun schon seit zwölf Jahren bewegt sich der Toyota Prius als Pionier mit dem kombinierten Antrieb aus Verbrennungs- und Elektromotor. Nun präsentieren die Japaner die dritte Generation des Prius, die leistungsstärker sein und auch noch weniger verbrauchen soll.
Laut dem Hersteller soll der Prius im Normzyklus unter vier Liter verbrauchen. Der Motor hat auch deutlich mehr Power. Ursprünglich waren es 78 PS. Jetzt hat der neue Prius 98 PS unter der Haube. Der Hubraum des neuen Vierzylinders ist nun größer, dadurch konnte das Drehzahlniveau gesenkt und Kraftstoff eingespart werden. Wird der Elektromotor zugeschaltet, steigt die Systemleistung auf satte 134 PS. Die Hybrid-Antriebseinheit ist nun zirka 20 Prozent leichter und kompakter. So ist der Kofferraum auch gleich größer.
Toyota verbaut Nickel-Metallhybrid-Akkus. Die leistungsstärkeren Lithium-Ionen-Akkus sollen erst in drei Jahren im Prius zum Einsatz kommen. Dann soll man den Toyota auch an der Steckdose aufladen können.
Hat man noch Geld über, kann man als zusätzliche ein Schiebedach mit integrierten Solarzellen ordern. Durch diese Energie wird das Lüftungssystem betrieben. Und noch einer, die Japaner setzten voll auf die Umwelt. Alle Kunststoffe bestehen laut dem japanischen Autobauer aus CO2-neutralem Material auf Pflanzenbasis. [...mehr]
Der Porsche Panamera wird ab dem 12. September beim Autohändler zur Verfügung stehen. Der neue Schlitten ist ein geräumiger Viersitzer mit vielen spektakulären Besonderheiten.
Fangen wir heute gleich mal mit dem Preis an. Laut der Stuttgarter Autoschmiede liegt der Basispreis des Panamera mit 400 PS bei 94.575 Euro. Der Turbo-Modell mit 500 PS kostet in der Grundausstattung 135.154 Euro teuer.
Der knapp fünf Meter lange Eyecatcher schafft es in 4,2 Sekunden auf Tempo 100, in 13,9 Sekunden auf Tempo 200. Die Höchstgeschwindigkeit des neuen Porsche ist bei 303 km/h angegeben.
Laut dem Hersteller liegt der Durchschnittsverbrauch bei 12,2 Liter. Dieser Wert erscheint aber schon ein wenig utopisch, aber wenn es wirklich so ist, umso besser.
Im kommenden Jahr verspricht Porsche auch eine Basisvariante mit V6-Motor und in zwei Jahren will Porsche seine Limousine auch mit Hybrid-Antrieb anbieten. [...mehr]
Mazda 3 kommt nun mit einem neuen Benzin-Direkteinspritzer auf den Markt. Highlight ist bei dem 151 PS starken Zweiliter-Vierzylinder-Motor ein spezielles Start-Stopp-System.
Diese Start-Stopp-Automatik soll sich immer mehr zur Senkung der CO2-Emissionen durchsetzen. Steht der Mazda 3 i-stop an einer Ampel und der Fahrer schaltet in den Leerlauf. Wenn der Pilot aber wieder das Kupplungspedal tritt, startet der Motor innerhalb kürzester Zeit.
Das maximale Drehmoment des Mazdas 3 liegt bei 191 Newtonmetern. Laut dem Hersteller schafft es der Japaner in 10,4 Sekunden auf Tempo 100. Kommen wir zum Verbrauch. Im normalen Verbrauchszyklus kommt der Mazda auf 6,8 Liter pro 100 Kilometer. Das ist ein guter Wert in der Kompaktklasse.
Im August kann man diesen Mazda in den Ausstattungsvarianten High-Line und Sports-Line käuflich erwerben. Schon ab 22.600 Euro kann man diesen Wagen sein eigen nennen. [...mehr]
Im September wird auf der IAA in Frankfurt der neue Opel Astra vorgestellt. Besonders hervorheben will sich der Kompaktwagen mit zahlreichen Detaillösungen und Ablagemöglichkeiten.
Das Cockpit-Design ähnelt sehr dem des Opel Insignia. In dem breiten, schräg nach unten abfallenden Bedienfeld in der Mittelkonsole sind Schalter für Radio, Lüftung und Navigation eingearbeitet. Ins Auge fallen der neu gestaltete Schalthebel, die klingenförmigen Innentürgriffe sowie die chromumrandeten Rundinstrumente.
Viele Ablagefächer bieten Platz für alle möglichen Sachen. So findet man ein Sonnenbrillenfach auf der Fahrerseite, Ablagen für CDs und Stifte, Dosenhalter und ein Fach, wo man seine Schuhe verstauen kann. Der Kofferraum ist mit 380 Litern sehr geräumig und um 30 Liter größer als bei seinem Vorgänger.
Der 4,42 Meter lange Wagen ist einer der Größten der Kompaktwagen-Klasse. Die breitere Spur und ein neu entwickeltes Fahrwerk im neuen Opel ermöglichen eine hohe Fahrdynamik. Vier Benziner mit 1,4 Liter und 1,6 Liter Hubraum sollen zu haben sein. Den direkten Konkurrenten zum VW Golf gibt es in den Leistungsklassen von 74 kW/100 PS bis 132 kW/180 PS. Erstmals wird auch ein 1,4-Liter-Turbomotor mit 103 kW/140 PS angeboten. Möchte man lieber einen Selbstzünder fahren, werden vier mit Partikelfilter ausgerüstete Turbodiesel mit 1,3 Liter bis 2,0 Liter Hubraum und 70 kW/95 PS bis 118 kW/ 160 PS starke Astras zu erwerben sein. Die Preise stehen aber noch nicht fest. [...mehr]
Fiat brachte im Juli 2007 die neueste Auflage seines Kultautos 500 heraus. Nun geben die Italiener dem Klassiker als Sahnehäubchen ein Faltdach dazu und soll so an die Tradition seines Vorgängers aus dem Jahre 1957 anknüpfen.
Verglichen mit der normalen Variante hat der offene 500 einen verstärkten vorderen Dachträger und eine damit verbundene höhere Windschutzscheibe. Optional werden Bi-Xenon-Scheinwerfer angeboten. Eine 16-Zoll-Rad-Variante erinnert an das charakteristische Speichendesign seines historischen Vorbildes.
Das elektrische Verdeck wird in den Farben Elfenbein, Rot und Schwarz angeboten. Dieses Faltverdeck wird entweder über Drucktasten am vorderen Dachholm oder über die Fernbedienung elektrisch betrieben. Das Gepäckraum-Volumen liegt bei 182 Liter. Das sind nur drei Liter weniger als der normale Fiat 500.
Man kann einen 69 PS starken 1,2-Liter-Benziner, einen Ottomotor mit 1,4 Liter Hubraum und 100 PS sowie einen 75-PS-Turbodiesel erwerben. Bei dem Benziner kann man durch die optional verfügbare Start-Stopp-Automatik gleich noch was für die Umwelt tun.
Die Einstiegsversion „Pop” besitzt serienmäßig sieben Airbags, Tagfahrlicht, eine geteilt umklappbare Rücksitzbank und Isofix-Befestigungen für Kindersitze und Parksensoren im hinteren Stoßfänger. In der edleren Variante „Lounge” ist noch eine Klimaanlage, eine Audioanlage sowie die Bluetooth-Freisprechanlage „Blue & Me” verbaut.
Die Preise stehen noch nicht fest. Offizielle Markteinführung des 500C soll ab dem 5. September 2009 sein. [...mehr]
Der Seat Exeo sieht aus wie ein alter Audi A4. Mit 23 290 Euro kostet der Spanier aber lange nicht so viel, wie der Ingolstädter. Will man einen Kombi haben, zahlt man nur 1300 Euro drauf.
Der Kostenpunkt des Audi A4 Avant liegt bei 28 000 Euro. Mit der Abkürzung ST ist Sports Tourer gemeint. Als Einsteiger wählt Seat einen 1,6-Liter-Benziner mit 102 PS. Dann werden noch zwei Ottomotoren mit 150 und 200 PS angeboten.
Ein Seat Exeo SL kostet mit Selbstzünder mindestens 26.490 Euro. So hat ein 2,0-Liter-TDI 120 PS unter der Haube. Auf hundert Kilometer sollen dann laut dem Hersteller nur 5,7 Liter Diesel verbraucht werden. Es werden aber noch stärkere Diesel-Modelle angeboten, nämlich eine 143 PS und eine 170 PS-Variante.
In der Grundausstattung des Exeo ST sind ESP, Klimaautomatik und ein Audiosystem inbegriffen. [...mehr]
Ford setzt jetzt auch auf Autogas-Antrieb. Kombiniert mit Gas- und Benzinbetrieb soll der Fiesta auf eine Reichweite bis zu beachtlichen 1200 Kilometern kommen.
Auch der Autobauer Ford verstellt sich nicht den alternativen Antrieben. Der Fiesta in seiner vierten Baureihe ist nun auch mit Autogas-Antrieb zu erwerben.
Der Kostenpunkt des Gasautos als Dreitürer in der Ausstattung Trend liegt bei 15.490 Euro Das ist auf dem auf dem deutschen Automarkt für einen Gas-Antriebler nicht wirklich teuer. Der Aufpreis beträgt zu einem Benzin-angetriebenen Fiesta nur 1990 Euro.
Angetrieben wird der Ford von einem 1,4-Liter-Duratec-Benziner, der im Gasbetrieb auf 92 kommt bringt, und mit Benzin sind es 96 Pferdestärken. Der 42-Liter-Gastank wurde wie bei anderen Fords platzsparend in der Reserverad-Mulde verbaut.
Die Reichweite im reinen Gasbetrieb soll laut dem Hersteller bei bis zu 475 Kilometer liegen.
Wird aber der 42 Liter große Benzintank zugeschaltet, soll der Fiesta LPG sage und schreibe bis zu 1200 Kilometer fahren. [...mehr]
Mercedes setzt nun auch auf Hybrid. Die S-Klasse 400 Hybrid soll mit dem besten Toyota gleichziehen. Die klassischen Werte der S-Klasse bleiben weitestgehend erhalten.
Die Stuttgarter Autobauer schicken also jetzt auch ihr erstes Serienauto mit Lithium-Ionen-Batterie ins Rennen, aber nur ganz sachte. Ein 3,5 Liter großer V6-Benzin-Motor erhält von einem kleinen 20-PS-Elektromotor Unterstützung. Beim Gasgeben schiebt dieser kleine E-Motor den Mercedes zusätzlich an. Nimmt man das Gas weg und bremst, wird Strom gewonnen und in der Lithium-Ionen-Batterie gespeichert. Aber mit rein elektrischer Energie kann der Mercedes nicht fahren.
Laut dem Hersteller soll der Normverbrauch bei 7,9 Liter auf 100 Kilometer liegen, was für eine große S-Klasse ja schon fast utopisch niedrig klingt. Will man den Mercedes sein Eigen nennen, muss man 85.000 Euro für den S 400 Hybrid hinblättern. [...mehr]
VW setzt auf Gas. Der Golf Plus BiFuel, der hochgelegt wurde und pro 100 Kilometer nur auf 6,10 Euro Kraftstoffkosten kommen soll, kann mit Autogas und auch mit Benzin angetrieben werden.
VW kombiniert beim Golf Plus Autogas- mit Benzinantrieb, wodurch die Betriebskosten erheblich gemindert werden. Beim Einsatz der alternativen Energie wird die CO2-Emission um mehr als zehn Prozent gesenkt und beim gegenwärtigen Gaspreis von 62 Cent pro Liter spart man noch eine Menge Kohle.
Bestückt ist das Gas-Gefährt mit einem 1,6 Liter-Vierzylinder-Motor, der 98 PS benötigt. Der Wagen der Wolfsburger Autobauer nimmt im Durchschnitt 9,8 Liter Autogas auf 100 Kilometer (159 g/km CO2). Wird nur Benzin zum Antrieb verwendet, kommt das Auto auf 7,5 Liter Super pro 100 Kilometer (179 g/km CO2). Die Gesamtreichweite liegt bei 1100 Kilometer.
Der Autogas-Tank (43 Liter Nutzvolumen) ist in der Reserveradmulde verbaut. Fährt man nur mit Autogas, kommt man laut dem Hersteller auf eine Reichweite von ungefähr 440 Kilometer.
Zu erwerben ist der neue VW Golf Plus BiFuel ab sofort in den Versionen Trendline und Comfortline zum Einstiegspreis von 22.460 Euro. [...mehr]
Kaum produziert der japanische Autobauer Mitsubishi sein Elektroauto i-Miev, verkündet Konkurrent Subaru den Serienstart für sein Plug-In-Hybrid-Modell Stella. Ab Juli sollen die ersten Fahrzeuge in Japan ausgeliefert werden.
Der Subaru Stella Plug In Hybrid ist 3,40 Meter lang, 1,50 Meter breit und 1,66 Meter hoch. Das Gewicht des umweltschonenden Hybrid-Autos liegt bei nur 1.010 Kilogramm. In Bewegung gesetzt wird der Stella von einem 47 kW starken Elektromotor. Das maximale Drehmoment auf die Vorderräder liegt bei 170 Nm.
Seine Energie erhält das Auto aus den Lithium-Ionen-Batterien und dem damit verbundenen Elektromotor. Mit voller Ladung kommt man auf zirka 90 Kilometer. Der Topspeed soll bei 100 km/h liegen. Der Akku, dessen Kapazität bei 9 kWh liegt, soll an einer konventionellen Steckdose aufgeladen werden. Die Ladezeit dauert je nach Spannung acht (100 V) bis fünf Stunden (200 V). Interessant ist die Quick-Charge-Funktion. Damit sollen die Batterien in 15 Minuten auf 80 Prozent ihrer Kapazität aufgeladen werden können.
Der Subaru kostet in Japan zirka 4,7 Millionen Yen. Das sind knapp 35 000 Euro. Wie viel solch ein Plug-in-Hybrid-Modell hier kostet und wann das Auto überhaupt in Europa vertrieben wird, steht noch nicht fest. [...mehr]