Aston Martin Rapide – Der Luxusviertürer aus England

Drei Jahre ist es her, dass der Aston Martin Rapide auf der Detroit Motor Show als Konzept vorgestellt wurde. Dieses Jahr nun beginnt die Serienfertigung bei Magna Steyr. Ende 2009 soll die Sportlimousine für schlappe 270.000 Euro zu haben sein.

Sicher, viertürige Coupés sind nun auch nicht mehr ein völliges Novum in der Automobilgeschichte, aber ein viertüriger echter Sportwagen mit Familientauglichkeit? Wovon Porsche 2006 noch geträumt hatte, stand in den Hallen von Aston Martin schon fast fertig herum, oder beinahe…

Schließlich hat es dann doch noch einmal drei Jahre gedauert, bis jetzt die Serienproduktion beginnen konnte. Doch auch die Zuffenhausener  haben aufgeholt, und der Porsche Panamera könnte ein echter Konkurrent für den Aston Martin Rapide werden.

Aston Martin Rapide, Konkurrenz für Porsche Panamera

Nur hat der Brite hier einen klaren Vorteil auf seiner Seite. Das gefällige Design der Luxusmarke lässt sich wunderbar mit der schnittigen Coupé-Form des Viertürers vereinen. Der Rapide sieht immer noch aus, wie ein waschechter Aston Martin. Mit dem Design des Panamera hat sich Porsche aber sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Und ob dieser gewagten Nummer der gleiche Erfolg beschieden ist, wie dem Cayenne, muss sich erst noch zeigen. Von einem SUV hat wohl niemand erwartet, dass er wie ein Porsche 911 aussieht, aber bei einem Familiensportwagen sieht das vielleicht anders aus.

Der Aston Martin schafft diesen Spagat mühelos. Stilsicher proportioniert und dennoch mit zwei vollwertigen Sitzreihen, passen in diesen Sportwagen mehr als nur der Beifahrer und eine Golftasche, wenn auch nicht gleich der halbe Hausstand. Die Linie des Rapide steht erwartungsgemäß in der bekannten Tradition von Aston Martin. Große Überraschungen sind zwar nicht zu erwarten, aber dieser Umstand tut der Schönheit dieses Coupés keinen Abbruch.

Technisch ein Aston Martin DB9

Technisch entspricht der Rapide einem Aston Martin DB9. Annähernd sechs Liter Hubraum und 500 PS erzeugen satte 600 Nm maximales Drehmoment. Und auch, wenn die Elektronik den V12 sehr schnell abriegelt, kommt auch mit zwei Sitzreihen adäquates Sportwagenfeeling auf. Der Sprint von Null auf 100 km/h in unter fünf Sekunden sollte ebenso möglich sein, wie eine Spitze von 300 km/h. Das Fahrwerk und die Lenkung arbeiten mit fast traumwandlerischer Sicherheit.

Im Sommer wird die Produktion beginnen und ab Ende des Jahres dürften die ersten Aston Martin Rapide über den Asphalt rollen. Abwarten, ob der Porsche Panamera da mithalten kann. Aber vielleicht kommen die Zuffenhausener zumindest im Preis zuvor. 270.000 Euro für den Briten sind schließlich nicht gerade die feine englische Art.

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