Audi A4 allroad quattro – Der Avant für alle Fälle

Beinahe 30 Jahre ist es her, dass Audi das erste mal einen „Quattro“ vorstellte und spätestens seitdem Rallyeweltmeister Walter Röhrl mit seinem „Flügelmonster“, einem Quattro mit 600 PS, über die Pisten bretterte, zeugt dieser Name von unbändiger Durchsetzungskraft in jedem Gelände.

Gut, vom Führerschein Klasse B bis zum erprobten Rallyepiloten ist es ein weiter Weg und es ist kaum vorstellbar, dass jemand seinen eigenen Audi durch den Schlamm prügeln würde wie Röhrl seinerzeit, aber es tut gut, zu wissen, dass man könnte, wenn man denn wollte.

Bis dato gab es in der aktuellen Modellpalette nur den A6 mit Allradantrieb. Dieser Tage stellen die Ingolstädter mit dem Audi A4 allroad quattro auf dem Genfer Autosalon 2009 ihr zweites Modell mit Offroadambitionen vor, jenseits des Q5 und des Q7.

Der „modifizierte“ Avant wartet nun mit 180 mm mehr Bodenfreiheit auf und auch ein imposanter Unterfahrschutz aus Edelstahl lässt erkennen, dass dieser Audi auch unwegsame Waldwege nicht zu fürchten braucht. Dazu komplettieren leicht verbreiterte Radläufe den Gesamteindruck.

Anfangs werden drei verschiedene Motorvarianten für den Ingolstädter zur Verfügung stehen. Alle drei sind Direkteinspritzer  und verfügen über eine Turboaufladung. Nur ein Benziner ist dabei. Das Aggregat mit TFSI-Technik und zwei Liter Hubraum leistet ganze 211PS. Damit ist der Sprint von null auf hundert in 8,9 Sekunden zu machen und auch der Topspeed von 230 km/h kann sich sehen lassen. Ein 2- und ein 3-Liter TDI komplettieren die Motorpalette des Kombis im Dieselbereich.

Mal abgesehen von den optionalen 17-Zoll Leichtbaurädern, den Nebelscheinwerfern und der schon beschriebenen Allrad-Ausstattung unterscheidet den Audi A4 allroad quattro naturgemäß nicht viel von dem „herkömmlichen“ Avant. Typisch für Audi lässt sich die Grundversion mit 37.000 Euro leicht mit allerlei Extras im Preis beinahe verdoppeln. Doch auch in der Basisversion wird man schon reichlich verwöhnt. Dachreling, Wendeladeboden und elektronische Parkbremsen gehören ebenso zur Grundausstattung wie ESP.

Im Frühsommer wird er wohl beim Audi-Hänlder ihres Vertrauens stehen, der neue Quattro.

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