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Opel Ampera – Chevrolets Volt kommt nach Europa

Autor: Christian

Auf dem Genfer Autosalon wird Opel seine Elektroauto-Designstudie “Ampera” vorstellen. Überraschend kommt dies nicht, denn unter der neu gestallteten Karosserie verbirgt sich der “Volt” vom  amerikanischen Schwester-Konzern Chevrolet.

Opel Ampera - Chevrolet Volt ©United Picture

Der Opel Ampera ist sozusagen die europäische Variante des für 2010 geplanten Volt. Zugegeben, ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug wird auch der Ampera nicht sein. Unter der futuristischen Front verbirgt sich ein sogenannter “serieller Hybridantrieb”. Aber der Ansatz kann überzeugen.

Opel Ampera - Chevrolet Volt© UnitedPictureDas Konzept des Fahrzeugs basiert auf der Überlegung, dass ohnehin mit einem PKW häufig nur kurze Stecken zurückgelegt werden. Aus diesem Grund haben die Lithium-Ionen Akkus, die den 150 PS starken Elektromotor antreiben, eine Reichweite von runden 60 Kilometern. Sollte die Kraft aus der Steckdose nicht mehr ausreichen, spring ein Otto-Motor ein, der aber nicht den Wagen antreibt sondern als Generator für den Elektro dient. Auf diese Weise erreicht der Ampera eine Gesamtreichweite von 500 Kilometern.

In der Tat sind auch Ampera und Volt nicht der Stein der Weisen in Sachen ökologischer Fahrzeugbau. Aber da Langstreckenfahrten tatsächlich eher selten sind, könnte das Konzept wirklich überzeugen. Auch wenn noch nicht bekannt ist, wie teuer ein Ampera sein wird.

Mal abwarten, wie sich der Ampera vom 5. bis zum 15. März in Genf präsentieren wird und ob die Serienmodelle tatsächlich 2011 auf den Markt kommen. Noch spannender ist jedoch die Frage, wie viel vom Design der Studie tatsächlich in das Serienmodell fließen wird.

Beim Kollegen Volt ist ja leider nicht sehr viel von der aufsehenerregenden Studie übrig geblieben.


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Kategorie: Kombi
29. Januar 2009
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Michael schreibt
am 30. Januar 2009 um 14:33 Uhr

Für Stadtfahrer und Kurzstreckenpendler könnte das Konzept schon passen. In die Arbeit, wieder heim, und mit billigem Strom aus der Steckdose auftanken. Ich finde eigentlich, dass das eine gute Idee ist.

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Werner schreibt
am 28. April 2009 um 23:11 Uhr

Ich würde das Auto sofort kaufen, vorausgesetzt der Preis stimmt (~18T). Wer ein Haus hat, mit Solarzellen auf dem Dach, für den wird der Traum von kostenloser Mobilität zur Realität.
Ich verstehe nicht auf was die Autobauer noch warten. Jeder könnte in der Fachmarkt für Elektronik gehen und sich das Auto selber bauen.

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Dennis schreibt
am 13. Mai 2009 um 10:28 Uhr

Der Ampera ist nur wieder ein Beweis in welch einer kläglichen Art und Weise die Autobauer an ihrem guten alten Erdöl hängen. Tauscht man die schwere, entwicklungsintensive und später einmal im Service teure Aufladetechnik gegen mehr Batterievolumen ist da mehr gewonnen. Zudem; warum soll ich als kurzstreckenfahrer zusätzliche 150 Kilo (oder mehr) an Stromgenerator mit mir herumschleppen und so unnötig Energie verschwenden. Der Ausbau der Infrastruktur für Elektrofahrzeuge sollte das Ziel sein!
Tesla Motors zeigt wie es geht und die sind keine 10 Jahre im Geschäft. Der Roadster und das Modell S sind der lebende Beweis. GM arbeitet doch sowieso gegen die Entwicklung; siehe EV1, ein Auto das Menschen toll fanden wurde eingestampft und alle Modelle wieder nach 3 Jahren verschrottet. Mit scheinheiligem Gerede von wegen Sicherheit.

Und ich gebe dem Kommentar von Werner recht; jeder der nicht ganz doof ist und rechnen gelernt hat kann so ein Ding selber bauen!

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Tut Nichts Zur Sache schreibt
am 11. August 2009 um 22:32 Uhr

Genau, dann baut man selbst so ein Auto und natürlich nur mit Baumarktteilen. Und baut noch einen Anhänger dran damit ihr auf eine akzeptable Reichweite kommt, könnte ja doch mal sein dass man über 600 km weit fahren muss. Schlaue Menschen verstehen dagegen was für ein technischer Aufwand dahintersteckt, schließlich steckt da kein Elektromotor aus einer Betonmischmaschine drin mit ein paar Handyakkus. Dass so eine Entwicklung Normen, Vorschriften und Gesetzen entsprechen muss sollte auch vernunftbegabten Menschen einleuchten. Dass man mit dem heutigen Stand der Technik keine Elektroautos in dieser Art mit akzeptabler Reichweite bauen kann begreifen einige wohl nicht, genausowenig dass die aktuellen Akkus noch nicht geeignet sind. Aber hauptsache man kann, typisch deutsch, nörgeln. Aber nur zu, verlinkt bitte eure Bauppläne und Bestückungslisten, ich freu mich jetzt schon drauf. Und bitte nicht erst in 10 Jahren.

Anonym, dafür mit Hirn

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huber rainer schreibt
am 23. Januar 2011 um 16:55 Uhr

42000 euro ist noch zu viel

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Jogi schreibt
am 20. September 2011 um 20:47 Uhr

Ich würde sofort ein ausgereiftes Elektroauto Kaufen, wenn der Preis stimmt, aber……. egal aus welcher Sicht man das sieht, entscheidend wäre es doch, das die Gesetzgeber nun endlich einmal die Grundlage dafür schaffen, das die Autohersteller vom Verbrennungsmotor wegkommen. Solange die mit Ihren derzeitigen Autos und veralteten Motortechniken ohne entsprechende Vorgabe der Gesetzgeber noch Geld verdienen können und natürlich auch dürfen, werden die Hersteller sich nie zu 100% auf die Herstellung reiner Elektroautos konzentrieren. Und schon gar nicht in der Menge, das es für “Otto-Normalverbraucher” erschwinglich sein wird, da die sich die teure
Entwicklung natürlich bezahlen lassen wollen. Erst wenn jeder Hersteller Elektroautos verkauft, wie heute normale Autos verkauft werden, werden die Preise sinken. Der Preis dürfte nicht teurer als 15 bis 20.000,–€ sein.
ach ja…, auch Rekordgewinne von BMW und Audi im Bereich von ca. 1 Milliarde und mehr helfen da nichts, für den nächsten Gewinnrekord werden wieder Arbeiter entlassen und keine Entwicklungsgelder für Elektroautos freigegeben.
Vielleicht sollte Audi mal das 24 Stunden Rennen von Le Mans mit einem Elektroauto gewinnen und nicht mit einem Diesel !!

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Ina schreibt
am 25. November 2011 um 04:25 Uhr

Volle Zustimmung für Jogi. Ewiges herum Gestreite… es mag ein kleiner Schritt sein aber immerhin ist es einer! Was ich auch einfach schade finde ist das unsere Politik keine Stellung bezieht – für eine Abwrack-Prämie reicht der Etat, bei im Grunde vernünftiger Technologie wird aber immer ein Modellversuch gefordert – statt einfach mal eine Subvention für Elektroautos zu beschließen, was helfen würde einen Markt aufzubauen. Da sieht man wieder, dass es sich nur um Lippenbekenntnisse handelt…

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