Auf dem Genfer Autosalon wird Opel seine Elektroauto-Designstudie “Ampera” vorstellen. Überraschend kommt dies nicht, denn unter der neu gestallteten Karosserie verbirgt sich der “Volt” vom amerikanischen Schwester-Konzern Chevrolet.
Der Opel Ampera ist sozusagen die europäische Variante des für 2010 geplanten Volt. Zugegeben, ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug wird auch der Ampera nicht sein. Unter der futuristischen Front verbirgt sich ein sogenannter “serieller Hybridantrieb”. Aber der Ansatz kann überzeugen.
Das Konzept des Fahrzeugs basiert auf der Überlegung, dass ohnehin mit einem PKW häufig nur kurze Stecken zurückgelegt werden. Aus diesem Grund haben die Lithium-Ionen Akkus, die den 150 PS starken Elektromotor antreiben, eine Reichweite von runden 60 Kilometern. Sollte die Kraft aus der Steckdose nicht mehr ausreichen, spring ein Otto-Motor ein, der aber nicht den Wagen antreibt sondern als Generator für den Elektro dient. Auf diese Weise erreicht der Ampera eine Gesamtreichweite von 500 Kilometern. [...mehr]
In diesem Jahr startet Audi mit dem neuen S4 noch einmal richtig durch. Der S4, mittlerweile in seiner fünften Generation, wurde im vergangenen Jahr erstmals auf der Paris Motor Show der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und konnte durchweg begeistern.
Der 3,0-l-V6-Motor mit seinen 333 PS leistet überzeugende Arbeit und macht den S4 zu einem des sportlichsten Audis aller Zeiten. Da auch noch kleine Details am Äußeren verändert wurden, erhält der potenzielle Käufer ein wahres Kraftpaket mit einem ansprechenden Gewand.
Um dies gebührend hervorzuheben hat Audi eigens eine eigenen Kampagne ins Leben gerufen – “Urban Carving“. Die Idee dafür wurde gemeinsam von den Agenturen Neue Digitale/Razorfish und kempertrautmann entwickelt und dann auch in die Tat umgesetzt.
Öffentlichen zu sehen war der TV-Spot zur quattro Kampagne am 23. Januar in Kitzbühl. Der erste TV-Auftritt hingegen ist für den 2. Februar 2009 geplant und hier auf 3tuerig somit schon vor dem eigentlich Launch zu sehen.
Im Mittelpunkt bei der Entwicklung der quattro Microsite stand eine webcamgesteuerte Applikation, bei der der User in die Rolle eines Skifahrers in San Francisco schlüpfen kann. Als Ergänzung dienen Animationsfilme, Informationen zur quattro Historie und das Making-of des TV-Spots. [...mehr]
Mit dem fünften Modell muss man sich endgültig vom klassischen Bild des Mini verabschieden, denn mit dem Mini Crossman geht man bei der Marke unter die SUVs.
Damit hat man seit der Wiederbelebung der Marke das Auto in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelt. Neben dem Cabrio, das die Palette erheblich bereichert hat, konnte der Clubman Mini noch für erhebliches Aufsehen sorgen. Dieser ist 24 Zentimeter länger, besitzt einen acht Zentimeter größeren Radstand und bildet die Grundlage für den neuen Mini Crossman.
Der Mini Crossman überzeugt in erster Linie durch sein bulliges Auftreten. Die ohnehin schon gedrungene Statur des Mini wird durch die massiven Front- und Heckschürzen mit Unterfahrschutz und Schutzbeplankung aus Kunststoff noch imposanter. Mehr Bodenfreiheit machen aus dem Crossman noch lange keinen SUV, aber zumindest etwas geländetauglicher.
Die beste technische Neuerung wird der Allrad-Antrieb sein, der für einen „Geländewagen“ unabdingbar scheint. Allerdings möchte man an dieser Stelle arg bezweifeln, dass Käufer des Crossman wirklich vorhaben das Gelände zu erobern. Vielmehr dürfte das neueste Modell des Mini sich einen Kultstatus erobern, wie es die anderen zuvor auch getan haben. [...mehr]
Am 31. Januar öffnet das Porsche-Museum seine Tore. Das Gebäude selbst ist schon ein Erlebnis. Beinahe freischwebend mutet der annähernd monolithische Bau wie ein Objekt aus einer anderen Welt an.
Dieser Design-Traum stammt von dem Wiener Architekten Delugen Meissl und gleicht einem Geniestreich. Die 3500 Tonnen schwere Ausstellungsfläche wird lediglich von drei Betonsäulen getragen und scheint damit über dem Niveau des Erdgeschosses zu schweben. So ungewöhnlich dieser Entwurf auch ist, so trifft er doch wie kein zweiter die Design-Philosophie der deutschen Traditionsmarke.
100 Millionen Euro Baukosten und ein Bauzeitraum von Oktober 2005 bis Dezember 2008 sprechen für die Komplexität des Projektes. Die Ausstellung auf 5600 Quadratmetern Fläche wird 80 Fahrzeuge und unzählige Kleinexponate umfassen. Außerdem wird das Porsche-Archiv hier seinen Platz finden. [...mehr]
Der Ford Taurus, der im Jahr 1986 an den Start ging und sich in den USA als solider Mittelklassewagen etabliert hat, wird ab dem Sommer 2009 in einer neuen Version erhältlich sein. Ein Bild vom neuen Ford Taurus konnte man sich auf der Detroit Autoshow machen, wo der Taurus als neues Flagschiff des angeschlagenen Ford-Konzernes propagandiert wurde. Fraglich, ob er diese Hoffnungen erfüllen kann.
Etwas im Schatten der zahlreichen Neuerscheinungen und Luxuswagen hat Ford in Detroit den neuen Ford Taurus vorgestellt. Mit zahlreichen Neuerungen versehen wird der Einstiegspreis das Hauptargument des Taurus sein. Gerade einmal 29.995 Dollar soll der Wagen ab dem Sommer 2009 kosten und Ford auf dem US-Markt in die Erfolgsspur zurückführen.
Der Joker im Ford Taurus soll der 3,5-Liter V6 Duratec sein, der sich bereits bei anderen Modellen bewährt hat und hier eine Leistung von 263 PS abliefern soll. Durch die Abschaltung der Kraftstoffzufuhr soll es gelingen, den Verbrauch erheblich zu reduzieren, was mittlerweile zu einem tragenden Thema in den USA geworden ist.
Die durchaus dynamische Optik des Taurus, das durch einen Powerdome auf der Motorhaube und Rädern bis zu 20 Zoll unterstrichen wird, könnte ebenfalls ein Kaufargument werden. Trotz des sportlichen Anspruches und der genügenden Power unter der Haube kommt das neue Flagschiff etwas bieder daher. Dem Anspruch, auf dem Qualitätssektor mit deutschen Autos konkurrieren zu können, ist wohl etwas zu hoch gegriffen. Schwer zu glauben, dass der neue Ford Taurus den Konzern aus der Krise hieven wird, wohl eher der Ford 150. [...mehr]
Der Star der diesjährigen Autoshow ist kein typischer Oberklasse- oder Sportwagen, sondern ein kleiner Flitzer aus dem Hause VW. Der VW Roadstar Concept Blue stahl allen Stars der Detroit Motorshow 2009 die Show.
Dabei ist der Volkswagen keineswegs nur für den europäischen Markt gedacht. Die Verantwortlichen haben sich schon etwas dabei gedacht, den Roadster in den USA zu präsentieren. Der Blue Sport mit seinem 180 PS Zweiliter-TDI und Sechsgang-Direktschaltgetriebe soll im Diesel-Paradies eine breite Käuferschaft ansprechen, die möglichst wenig für einen derart sportlichen Wagen zahlen wollen. Der Preis wird sich ungefähr in der Klasse eines Mazda MX-5 (ca. 21.000 Euro) ansiedeln.
Für Europa hat man eher einen Benziner eingeplant, der mit knapp 200 PS an den Start gehen soll. Wesentlicher Vorteil des kleinen Roadster ist sein geringes Gewicht, was zwischen 1.100 und 1.200 Kilogramm variiert. Daraus folgt, dass der Verbrauch der Studie auf 4,3 Liter auf 100 Kilometer taxiert wird und die die CO2-Werte bei 113 Gramm je Kilometer liegen werden. Die Spitzengeschwindigkeit wird nach Angaben des Herstellers bei 226 km/h liegen, während man in 6,6 Sekunden von Null auf 100 km/h sprintet.
Als größter Konkurrent des VW Roadster Concept Blue wird der Mazda MX-5 angesehen, der fast konkurrenzlos auf dem Automarkt und somit äußerst erfolgreich ist. Wenn der Start später ähnlich erfolgreich ist wie die Resonanz auf der Detroit Autoshow, dann sieht Volkswagen erfolgreichen Zeichen entgegen.
Wenn eine Legende die Bühne betritt, muss man sich verneigen – so auch beim neuen Ford Shelby GT500, der ab 2010 wieder beim Händler stehen wird. Imposante 540 PS unter Haube und in Anlehnung an die legendäre Karosserie hat Ford ein Muscle Car geformt, das seinesgleichen suchen muss.
Der Shelby GT500 ist auf den ersten Blick eine kaum fassbare Erscheinung. Erheblich aggressiver, einen Hauch bulliger, ohne jedoch seine Explosivität zu verlieren, hat man bei Ford nur wenige Komponenten zum Vorgänger verändert – entstanden ist ein Auto, das jeden Fan ins Schwärmen geraten lässt. 540 PS eines DOHC 5,4-Liter V8, der auf über 6.000 Touren drehen kann, sind kaum noch zu toppen.
Neben der Motorleistung ist auch die Optik optimal abgestimmt. Vom Werk aus wird der neue Ford Mustang Shelby GT500 unter anderem mit neuen Farbvariationen wie “Grabber Blau” und “Kona Blau Metallic” angeboten, die typischen Rallyestreifen bleiben jedoch erhalten. Hinzu kommen 19-Zoll-Felgen, die dem Shelby selbst von der Seitenansicht ein ansprechendes Äußeres verleihen. Vom Interieur muss man gar nicht erst sprechen, hochwertig und ein mit hochklassiger Verarbeitung.