MPU - mit dem “Idiotentest” den Führerschein wiederbekommen

Autor: Christian

Der Führerschein ist weg und die Behörden fordern einen MPU-Test? Meist ist das für den Betroffenen ein Schock und mit Angst und Unsicherheit verbunden.

Viele Fragen kommen auf.

Was geschieht bei dem sogenannten Idiotentest?

Welche Kosten kommen auf einen zu?

Kann ich den MPU-Test bestehen?

Hier nun einige Antworten:

Wird eine MPU gefordert, dann hat sich der Autofahrer schon einiges geleistet. Gründe dafür können beispielsweise mehrere Trunkenheitsfahrten, (Fahrten mit über 1,6 Promille Alkohol), zu viele Punkte (18 Punkte oder mehr) in Flensburg, Drogen ect. sein.

Auch der eigene Wunsch die Fahrerlaubnis vorzeitig zurückzubekommen, kann ein Grund für eine MPU sein.

Die MPU besteht aus zwei Teilen. Dem medizinischen und dem psychologischen.

Bei der medizinischen Untersuchung wird das körperliche Befinden kontrolliert. Der Gesundheitszustand wird erfragt. Gegebenenfalls mit Blut-und Urinabgabe. Der Arzt stellt fest, ob die gesundheitlichen Voraussetzungen, um wieder am Verkehrsgeschehen teilzunehmen, erfüllt werden.

Bei der psychologische Untersuchung dagegen werden Gespräche geführt und Tests gemacht. In den Gesprächen erfragt der Psychologe die Verkehrsvorgeschichte und möchte wissen, ob Sich an der Einstellung des Verhaltens etwas geändert hat. Die Tests beziehen sich auf das Verkehrswissen des zu Prüfenden. Diese Tests werden häufig am Computer gemacht. Es sind aber keine speziellen PC-Kenntnisse dafür erforderlich.

Die Kosten der MPU können je nach Verstoss unterschiedlich sein. Sie können zwischen 400-800 Euro betragen. Art und Umfang der Untersuchung sind entscheidend. Bundesweit sind sie jedoch einheitlich und gesetzlich geregelt.

412,22 €: MPU wegen einer oder mehrerer Alkoholauffälligkeiten:

357,48 €: MPU wegen Punkten im Straßenverkehr (ohne Alkoholauffälligkeit):

585,96 €: MPU wegen Alkoholauffälligkeit und Punkten im Straßenverkehr:

564,54 €: MPU wegen Drogenauffälligkeit:       

357,48 €: MPU wegen Straftat(en):

738,28 €: MPU wegen Drogenauffälligkeit und Punkten:

765,65 €: MPU wegen Drogen- und Alkoholauffälligkeit:

Abschließend ist zu sagen, dass man vor der MPU keine Angst haben muss. Wer körperlich gesund und psychisch gefestigt ist, der wird den Test in der Regel bestehen.



verwandte Beiträge


avatar
Helmut schreibt
am 5. September 2008 um 10:22 Uhr

Das finde ich ist gar nicht so übel um den Lappen wieder zu bekommen. In Österreich ist fast das gleiche System. Lg. Helmut

avatar
sascha schreibt
am 4. Dezember 2008 um 17:07 Uhr

ist ja schön und gut aber wie ist es bei den fragen warum ich drogen genommen habe problem ist hatte heute gerichts termin gehabt mir wurde der schein vor 1,5 jahren abgenommen weil sie 0.02mg festgestellt haben kokain da ich in mein ganzen leben sowas nie genommen habe und auch kein alkohol trinke weiss ich jetzt nicht was ich bei der mpu sagen soll die glauben ja denke ich mal das es im blut war und ich es genommen habe ich bin ja beweispflichtig und ein blut test lügt ja nicht deshalb wer kann mir dazu was sagen weil ich muss ja hin werde es auch so sagen habe aber selber angst das die dann sagen das ich lüge hofe auf eine antwort bitte gruss sascha

avatar
DexTeR schreibt
am 15. Dezember 2008 um 20:04 Uhr

Ich denke an deiner Stelle würde ich versuchen auf Beispiele einzugehen. Wie war das noch?
An jedem zweiten Geldschein kann man Kokain nachweisen und sogar im Grundwasser kann man welches finden, nur in geringen mengen, aber trotzdem.
Du könntest es auch über einen Toilettensitz aufgenommen haben, oder in irgendeinem Club wurden die Gläser nicht richtig gespült. Da gibt es viele Möglichkeiten. Nur ist das Abstreiten meißtens nicht wirklich hilfreich, auch wenn man es nicht war. Frage am besten mal Deinen Anwalt, was er Dir rät.

avatar
Thomas schreibt
am 18. März 2009 um 05:59 Uhr

Hallo
Ich habe den Führerschein in Saarbrücken weggenommen bekommen,ich bin Paketfahrer,jedenfalls war ich das.Weil ich die Polozei anzeigte und auch Dienstaufsichtsbeschwerde gegen mehrere Krimminelle Saarbrücker Polizisten gemacht habe haben diese Falschaussage gemacht und ich direk 34 Punkte wegen angeblicher Nötigungen bekommen.
Ich hatte den Führerschein fast 10 Jahre und noch nie einen Unfall,ich trinke keinen Alkohol und ich konsumiere keinerlei Drogen,im gegenteil,ich bin aktiver Blutspender und würde direkt gesperrt werden.
Naja, ich sollte auch MPU machen hatte aber kein Geld dafür,da ich sehr vieles bezahlen muß und da blieb nichts für die MPU übrig.
Als ich das letzte mal angehalten wurde,nahm mir dann die Polizei mir meinen “Lappen” weg,das war ein Kommisar und er wollte wissen,warum ich den Führerschein weggenommen bekahm,ich Bin ehrlich und sagte ihm,”Wegen Falschaussage von Krimminellen Polizeibeamten” !
Er glaubte mir nicht,was ja klar war und wollte direkt davon nichts mehr wissen !
Hatte mir auch schon überlegt damit an die Presse oder ans Fernsehen zu gehen,…. !
Vieleicht liest das ja jemand von Irgentwelchen Medienanstalten,bin bereit alle Informationen mitzuteilen !
Hier meine Emailadresse “xoceanx@web.de”

avatar
Ramon Freitag schreibt
am 14. August 2009 um 20:39 Uhr

Hallo Thomas,ich kann dich vollkommen verstehen,da ich auch schon bekanntschaften mit einigen korrupten Polizeibeamten gemacht habe,dies aber nicht so schlim wie in deinem fall war.Bei mir ging es darum, nicht angeschnallt gewesen zu sein.Aber man muss ja Beweisen können, das die Polizisten mit absicht den Jugendlichen das geld aus der Tasche ziehen. An deiner stelle würde ich mich bei den Medien melden,besonders bei Axel Springer verlag (Bild), da die so gut wie jeder in Deutschland liest..mfg Ramon

avatar
Sohrweide schreibt
am 27. Oktober 2009 um 12:07 Uhr

Sehr schnell als auch leicht kommt der Verdacht auf dass das Geld verdienen weit vor Aufklärung und Verkehrssicherheit steht. Seit dem 01.07.09 ist klar das durch die Umsetzung der neuen Beurteilungskriterien zur Fahreignung wesentlich mehr MPU Kandidaten ein negatives MPU Gutachten erhalten werden.

In Psychologischen Fachzeitschriften wird beschrieben wie Zukünftige Mehreinnahmen zustandekommen. Aus Sicht der Betreiber von Verkehrsinstitutionen war die lange erwartete Umsetzung der neuen Beurteilungskriterien längst überfällig als auch notwendig. Immerhin hat sich die Zahl der Begutachtungsstellen in den vergangenen 10 Jahren verdoppelt und dies bei gleichbleibender MPU-Kandidatenzahl. Nach meiner persönliche Schätzung werden über 180 Millionen Euro durch die neuen Beurteilungskriterien verteilt werden.

Deine Meinung:

  Name [*]

  Email [*]

  Website

Kommentar schreiben