Neues Facelift beim BMW 3er – BMW will mit neuem Design punkten

Audi und Mercedes haben vorgelegt und da ist es natürlich nicht verwunderlich, dass BMW dem nicht nachstehen kann. Zwar kann man nicht sagen, dass der 3er BMW irgendwie altmodisch daher kommt, aber wenn nun mal die Konkurrenz mit neuem Design auf Kundenfang geht, müssen die Bayern halt mitziehen.

Neben dem überarbeiteten Design hat man auch gleich noch unter der Motorhaube handangelegt. Ziel war es den Benzinverbrauch zu senken und den BMW zum Spritsparer avancieren zu lassen. Des Weiteren wird in den neuen Modellen das aus dem BMW M3 bekannte Doppelkupplungsgetriebe eingebaut und es wird dem Kunden zusätzlich zu den bekannten Motoren ein Diesel-6-Zylinder mit 245 PS angeboten, der dabei sogar die Abgasnorm Euro 5 schafft.
Wie bei den meisten Autoherstellern steht auch bei BMW die Umwelt derzeit im Mittelpunkt, so werden alle Motoren der 3er-Reihe mit dem Spritsparprogramm EfficientDynamics gekoppelt.
Ein weiteres Novum ist der 320d, ein Vier-Zylinder-Motor mit dem Allradantrieb xDrive. Optional kann man auch eine Sechsgangautomatik mit optimierter Schaltdynamik und minimierter Wandlerschlupf für den BMW 318d bekommen, der lediglich einen Verbrauch von gerademal 4,7 Liter Diesel auf 100 km haben soll.
Was ist nun mit dem Facelift?

BMW äußert sich in den Medien folgendermaßen: „Die neue BMW 3er Limousine erfährt durch die markanten Design-Akzente an der Fahrzeugfront, in der Seitenansicht und am Heck eine zusätzliche Betonung ihres dynamischen Charakters, der neue BMW 3er Touring schärft mit den ebenfalls aus jeder Perspektive erkennbaren optischen Neuerungen sein sportlich-elegantes Profil.“
Das bedeutet im Einzelnen, dass BMW die Frontpartie komplett überarbeitet hat. Und bei der Seitenansicht fallen sofort die neudesignten Spiegelgehäuse ins Auge.

Bei der Heckansicht fallen sofort die von Audi bereits bekannten LED-Lichter auf.
Im Innenraum konzentrierte man sich in erster Linie auf das iDrive-System. Der Monitor wurde auf 8,8 Zoll verkleinert, dafür gibt es jetzt aber eine 80 GB große Festplatte – wozu man eine 80 GB-Festplatte braucht, ist mir ehrlichgesagt total schleierhaft. Bis auf kleine auf den ersten Blick kaum erkennbare Veränderungen hat sich aber der Innenraum nicht großartig verändert.
Läßt sich also festhalten, dass BMW mit dem neuen Facelift mit der Konkurrenz gleichgezogen hat, ob sie aber damit ihrem biederen Ruf loswerden und die Verkaufszahlen erhöhen, wird sich in nächster Zeit zeigen. Die Optik sieht auf jeden Fall vielversprechend aus.

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