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Dezember, 2007

Viele Regionen in Deutschland haben dieses Jahr noch keinen Schnee gesehen, weshalb viele Autofahrer dazu neigen, auf die Winterbereifung des eigenen Fahrzeuges zu verzichten.
Es wird schnell vergessen, dass bei einem Unfall selbst bei eigener Unschuld 20 Prozent der Teilschuld den Fahrer belasten kann, wenn er im Winter ohne die entsprechenden Reifen unterwegs war. Zudem sind bei diesen Witterungsbedingungen, auch wenn kein Schnee vorhanden ist, die Winterreifen eine zwingende Notwendigkeit. Als Orientierung kann die sogenannte 7- Grad-Regelung gelten. Liegt die Außentemperatur unter sieben Grad, wären Winterreifen aufgrund der Wetterverhältnisse angebracht. Diese Weisheit der vielen Ratgeber für Autos, auch wenn sie noch so abgdroschen klingen mag, ist trotzdem eine Weisheit, die jeder Autofahrer berücksichtigen sollte.
Bei Fragen zu Winterreifen empfiehlt sich eigentlich immer der Fachmann. Denn gerade die Beschaffenheiten der verschiedenen Reifen sind sehr unterschiedlich. Die Winterreifen sind so konzipiert, dass der Grip auf vereisten Flächen wesentlich besser ist, Regen- oder Schmelzwasser optimaler durch die Rillen abtransportiert werden und die Lauffläche eine größere Haftung garantiert. Die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe beträgt 1,6 mm, aber Experten haben ermittelt, dass Reifen unter 4 mm ihre Wintertauglichkeit verlieren. Das Alter von Reifen hat grundsätzlich keinen negativen Einfluss, jedoch sollte man alle sechs bis acht Jahre den Reifensatz austauschen, da oft Mängel durch die optische Kontrolle nicht erfasst werden können. Die Entwicklung der Winterreifen ist inzwischen derart weit fortgeschritten, dass sie den Sicherheitsleistungen der Sommerreifen fast ebenbürtig sind. Mehr Lenkpräzision, höhere Kurvenstabilität und kürzere Bremswege sind nur eine kleine Auswahl der Verbesserungen.
Die Allzweckwaffe vieler Fahrer – Allwetterreifen – können die Herausforderung von Nässe, Glätte und Schnee wesentlich schlechter bewältigen, weshalb Winterreifen die bessere Lösung sind.
Nach dem Aufziehen der Reifen muss sich der Fahrer aber mit neuen Fahreigenschaften auseinandersetzen. Die Höchstgeschwindigkeit mit Winterreifen liegt erheblich unter einer Sommerbereifung. Der Spritverbrauch ist aufgrund der gesteigerten Haftung größer, zudem verhält sich das Auto in Grenzsituationen anders. Hat man die Reifen gerade erst aufgezogen, sollte man zurückhaltend im Straßenverkehr agieren, um sich an die neuen Fahreigenschaften zu gewöhnen.
Um wirkliche Sicherheit in der kalten Jahreszeit zu gewährleisten – Winterreifen aufziehen!
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28. Dezember 2007

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In der norwegischen Stadt Trondheim haben die Scheckkarten-Parkautomaten die Gebühren versehentlich mit dem Faktor 10.000 multipliziert. Kann ja mal vorkommen. Mindestens 26 Autofahrer mussten feststellen, dass sie ihr Konto um bis zu 800.000 Kronen (etwa 100.000 Euro) überzogen hatten. Von froher Weihnacht keine Rede – mancher berichtet gar, er habe nicht mal mehr Lebensmittel kaufen können. Warum die Parkautomaten das Einmaleins mit den Parkgebühren geübt haben, darüber gaben die Behörden Trondheims (noch?) keine Auskunft. [...mehr]
20. Dezember 2007

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Es ist ein kleiner Bildschirm mit großer Wirkung: In den letzten Jahren immer zuverlässiger und beliebter geworden ist das Navigationsgerät, das Autofahrern bei der Suche bestimmter Ziele und bei der Routenplanung eine große Hilfe ist.
Doch die kleinen Geräte hinter der Windschutzscheibe können soviel mehr als nur den Weg von einem Startpunkt zum Ziel zu zeigen: Sie stellen sich sogar auf die aktuelle Verkehrssituation ein. Mittels des so genannten „Traffic-Message-Channel“ (abgekürzt TMC) sind Navigationsgeräte in der Lage, über den Verkehrsfunk öffentlich-rechtlicher Radiosender ausgestrahlte digitale Signale zu empfangen und diese zu entschlüsseln. Durch diese Technik ermöglicht es das Navigationsgerät, den Nutzer auf gerade entstandene Verkehrsstaus und Staugefahren (wie Baustellen und plötzliche Straßensperrungen) aufmerksam zu machen. Über das empfangene Satellitensignal kann das Navigationsgerät bei einem Verkehrsstau auf der eigenen Fahrstrecke recht zügig und umfassend eine neue, angepasste Route erstellen. So wird es dem Autofahrer möglich gemacht, den Stau durch die individuell berechnete Umleitung zu umfahren – und damit schneller an sein Ziel zu kommen.
In den letzten Jahren hat sich das herkömmliche, bekannte TMC-Verfahren weiterentwickelt: Das so genannte TMCpro-System verwendet die gleiche Technik, verspricht aber durch einen erweiterten Datenabgleich mit zusätzlichen Datenquellen (wie z. B. Datensensoren und Geschwindigkeitsmessern an Autobahnen) eine verbesserte und noch aktuellere Einbindung verkehrsspezifischer Daten. Dazu gehört unter anderem eine zentral gesteuerte Stauvorhersage, die durch computerberechnete Verfahren einen Hinweis auf Staugefahren in den nächsten Stunden geben kann. Somit kann der entstandene Verkehrsstau noch präziser und sicherer vom Nutzer umfahren werden, der dadurch nicht nur Zeit, sondern auch Nerven sparen kann.
Viele Festeinbau-Navigationsgeräte (z. B. beim Autohersteller BMW) verwenden bereits die TMCpro-Technologie. [...mehr]
10. Dezember 2007

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Opel hat sein neues Umweltkonzept in Form des Opel Flextrem bereits schon im September auf der IAA in Frankfurt vorgestellt. Doch jetzt scheint Opel auf Promotour zu gehen, denn nur so kann ich es mir erklären, dass Opel seinen Flextreme im Berliner Hauptbahnhof ausstellt. 
Der Flextreme ist ein Ergebnis der fortwährenden Strategie von GM, neue umweltfreundliche Fahrzeuge mit neuer Antriebstechnologie zu produzieren. Damit folgen sie konsequent ihrem Ziel, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und weniger abhängig vom Erdöl zu sein. Im Fall des Flextremes ist das umweltfreundliche Elektroantriebskonzept in ein modernes Design mit vielen Innovationen verpackt worden. Der Opel besitzt ein Elektromotor, der von einer großen Lithion-Ionen-Batterie seine Energie bekommt. Im reinen Batteriebetrieb kommt der Fahrer 55km weit. Für längere Strecken ist der 1,3 Liter große Dieseltank noch mit an Board, er versorgt die Batterie mit zusätzlichen Ladestrom. Der Motor ist nur für den Ladestrom verantwortlich, mit ihm wird der Wagen nicht angetrieben, also kein Hybridantrieb.
Ein transparentes Dach, zwei seitlich nach oben öffnende Heckklappe und die gegenläufig öffnenden Türen (früher auch als Selbstmördertüren bekannt) machen den Opel Flextreme nicht nur schön, sondern auch markant und einzigartig.
Ein weiterer Clou ist der Unterflur Gepäckraum und die zwei zusätzlichen “High-Tech-Elektropersonenroller”, die unterhalb des Gepäckraums versteckt sind. Mit ihnen kann man weitere 35km ohne CO2-Ausstoß fahren. Also insgesamt 90 km umweltfreundliches Reisen. Die Roller, sowie die Batterie können unterhalb des Kofferraums über eine Dockingstation mit 220V aufgeladen werden. Also Stecker in die Wand und das Auto und die beiden Motorroller zu hause in der Garage aufladen.
Naja, der Grundgedanke ist ja nicht schlecht, aber mit der derzeitigen Reichweite überhaupt nicht zweckmäßig. Über Preis und Markteinführung ist mir noch nichts bekannt. Aber auf jeden Fall hat Opel bewiesen, dass umweltfreundliche Autos auch schön sein können.
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5. Dezember 2007

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Dank zahlreicher Neuerungen seitens des Arbeitgebers kann sich ein Tarifwechsel bei der KFZ-Versicherung durchaus auszahlen. Ein Wechsel zum neuen Jahr ist immer bis zum 30.11 eines jeweiligen Jahres möglich, innerhalb eines Jahres nur, wenn ein Schadensfall oder eine Tariferhöhung eintritt.
Eine wesentliche Neuerung des Gesetzgebers ist, dass man den Versicherungsschutz auch bei grob fahrlässigem Verhalten behält. Bisher ging der Versicherungsschutz zum Beispiel verloren, wenn man bei Rot die Ampel passiert hat – aber 2008 ist man auch dann versichert. Diese Neuerungen räumen die Versicherungen aber zunächst nur Neukunden ein, womit trotz jahrelanger Zugehörigkeit klar benachteiligt wird.
Aber auch sonst lassen sich die Versicherungen allerhand einfallen, um Neukunden zu gewinnen. Fast für jede Bevölkerungsgruppe wurde ein eigener Tarif kreiert. So wirbt der Direktversicherer Cosmos mit einem Akademikertarif oder AXA mit einem Werkstatt gebundenen Tarif. Um bei dieser Vielzahl an Angeboten den Überblick zu behalten, sollte man entweder einen Versicherungsfachmann zu Rate ziehen oder einen der unzähligen Tarifrechner im Internet nutzen. Dabei sollte man aber unbedingt darauf achten, dass dieser unternehmensunabhängig agiert.
So lässt sich mit etwas Glück und Geschick jede Menge Geld sparen. Einfach mal probieren!
Tarifrechner:
kfz-auto.de
sparsam.de
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4. Dezember 2007

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