TOM TOM GO 720 T – Sicherheit statt Entertainment

Für alle Orientierungslosen hat TOM TOM wieder einen neuen Heilsbringer. Das neue Navigationsgerät von TOM TOM „GO 720 T“ soll sich wieder auf seine eigentlichen Aufgaben besinnen. Das sollen übrigens alle neuen Navigationsgeräte von TomTom machen. Deshalb wird im Gegensatz zu den anderen Modellen der GO-Serie von TOM TOM auf viele Multimedia- und Entertainmentfunktionen beim Tom Tom GO 720 T verzichtet. Hier wurden dafür erweiterte Sicherheitsfunktionen und eine neuartige MapShare Technologie installiert. Eine überarbeitete Spracherkennung soll das Fahren noch sicherer und komfortabler machen. Zusätzlich werden dem Fahrer zeitnahe und präzise Informationen zum Verkehr und der Umgebung zur Verfügung gestellt. Zentrales Element der Sicherheitsfunktionen ist der „Hilfe-Button“ im Hauptmenu. Wenn der Fahrer beispielsweise bei einem Unfall den Hife-Button drückt, werden ihm sämtliche notwendigen Informationen angezeigt. Adressen und Telefonnummern von Polizei, Krankenhäuser, Abschleppdienste etc.. Außerdem zeigt das Gerät graphisch und in textform den Unfallort an und zeigt dem Fahrer wichtige und oft in Vergessenheit geratene Hinweise bei der Erstversorgung am Unfallort. Ein Super Feature wie ich finde.

Das zweite Nouvum ist das MapShare Feature. Die Aktualiesierung bestehender Karten kann bis zu 6 Monate bei TOM TOM dauern. Mit MapShare ist der User auf Updates von TOM TOM nicht mehr angewiesen, so können Autofahrer in ihren Navigationsgeräten veränderte Strassenführungen, Strassennamen, Baustellen etc. einfach lokal speichern, so dass bei der nächsten Routenberechnung die Änderungen berücksicht werden. Mit MapShare kann aber noch ein Schritt weitergegangen werden, statt die Änderungen lokal im eigenen Navi zu speichern, können die Änderungen auch für andere User auf einer Internetplattform zum Download bereitgestellt werden. Um Missbrauch zu verhindern, ist ein Feedback- und Bewertungssystem eingerichtet worden.

Dem noch nicht genug will TOM TOM einen verbesserten Informationsdienst einrichten. Bislang wurden Verkehrsinformationen über TCM-Daten von Radiosendern auf die Navis übertragen, die aber oftmals sehr ungenau sind. Um den Kunden genauere Informationen bieten zu können, versucht TOM TOM derzeit in den Niederlanden Verkehrsdaten über Vodafone zu erhalten. Eine Software soll erkennen, wo und wie schnell sich die Mobiltelefone bewegen. Dadurch ergeben sich genauere und schnellere Informationen über verstopfte Strassen und Staus, die dann in den Navis angezeigt werden. Wenn alle Mobilfunkanbieter eingebunden werden, würde es auch sinnvoll sein, wenn nicht, würden nur die Vodafonekunden sich aus dem Weg gehen.

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