Fahrerassistenzsysteme als Spritsparer

Zur Zeit ist der Klimawandel in aller Munde und regt überall zu Klimadiskusionen an. Fast alle kommen zum Entschluss, dass das meiste CO2 durch Autos in die Luft gelangt und fordern alternative Antriebe oder Kraftstoffe. Jetzt hat die Universität in Melbourne in einer Studie gezeigt, dass herkömmlicher Kraftstoffverbrauch um bis zu 33% reduziert werden kann.

Bislang werden Fahrerassistenzsysteme nur als Sicherheitssysteme im Auto eingesetzt. Das Potenzial ist aber weit aus größer. So können unnötige Brems- und Beschleunigungsmanöver durch intelligente Fahrsysteme vermieden werden. Die Studie der Universität zeigte, dass mit vorausschauende Sensortechnik bei herkömmlichen Autos 33% Kraftstoff eingespart werden kann. Autos der oberen Mittelklasse besitzen schon erste Assistenzsysteme – wie beispielsweise die aktive Geschwindigkeitsregelung Active Cruise Control (ACC). Dieses System bestimmt den ausreichenden Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen, so dass unnötige Brems- und Beschleunigungsmanöver vermieden werden kann. Auto, Motor und Sport testete dass ACC bei einem Audi A8 mit 4,2 Liter Motor und sparte durch das ACC bis zu zwei Liter Kraftstoff auf 100 km. Chrysler kann bei dem Modell 300C sogar 11% einsparen. Denn hier werden bei zähem Verkehr durch das ACC 4 der 8 Zylinder abgeschaltet. Ein weiterer Schritt wäre die Car-to-Car-Communication. Mit diesem System könnte der Verkehrsfluss optimiert werden. Die Sensoren liefern viele Informationen, fassen aber nur direkte Einflüsse auf das Auto auf. Würde man die Systeme aller Autos innerhalb einer Region vernetzten, könnte man verschiedene Verkehrsdaten gewinnen, mit denen man sogar Staus vermeiden könnte.

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  1. Der Spaß kostet dann 500 EUR mehr pro Fahrzeug, verschlingt Mengen an Energie für die Herstellung und macht unsere Fahrzeuge wieder 20 kg schwerer.
    Macht Fahrertrainings verpflichtend und verbannt endlich die Riesenkisten von den Straßen!